Im Gespräch: Georg Sporschill, Jesuitenpater
Oktober 19th, 2025 | Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion
„Sie nennen mich Moschu, Opa!“ – Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Jesuitenpater Georg Sporschill
Ö1/Im Gespräch, Sendung vom 10.10.2025
Gestaltung: Renata Schmidtkunz
Seit fast 40 Jahren setzt sich Pater Georg Sporschill für Kinder in Rumänien ein. Das Ziel seiner Arbeit ist die Befreiung dieser Kinder aus Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Viele der von ihm unterstützten Kinder und Familien nenvnen ihn liebevoll „Moschu“ – also Opa. Heute, mit 79 Jahren, lebt der Jesuitenpater in einem Roma-Dorf bei Marpod in Siebenbürgen, wo auch das von ihm gegründete Hilfswerk Elijah seinen Sitz hat. Geboren am 26. Juli 1946 im vorarlbergischen Feldkirch, studierte Georg Sporschill Theologie, Pädagogik und Psychologie. Mit 30 Jahren trat er in den Jesuitenorden ein und wurde zum Priester geweiht.
Als Kaplan in Wien arbeitete er mit drogensüchtigen, haftentlassenen und obdachlosen Jugendlichen, gründete ein Jugendhaus der Caritas. Es folgten der Canisibus, der obdachlose Menschen mit Suppen versorgt, und das Wiener Innenstadtlokal „Inigo“, ein Langzeitarbeitslosen-Projekt. 1991 entsandten ihn die Jesuiten nach Bukarest. Aus den geplanten sechs Monaten wurde eine Lebensaufgabe.
Gemeinsam mit der katholischen Theologin Ruth Zenkert gründete er in der Folge die „Concordia-Sozialprojekte“, die Kindern in Rumäniven, Bulgarien, Moldau, dem Kosovo und Österreich neue Perspektiven geben. Read the rest of this entry »