Archive for Oktober 31st, 2013

Ehrung für Rosa Gitta Martl

Oktober 31st, 2013  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen

Rosa Gitta Martl mit Landeshauptmann Pühringer (re.) und Landeshauptmann-Stv. Ackerl (Foto:  Ketani” (www.sinti-roma.at, mehr hier) und setzt sich seit Jahren mit großem Einsatz und Mut für die Anliegen und Rechte der Sinti und Roma ein. Für ihre Leis­tun­gen wurde Rosa Gitta Martl am 21. Oktober 2013 von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, vertre­ten durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landes­haupt­mann-Stv. Josef Ackerl, das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“ im Landhaus in Linz ver­liehen.

Gitta Martl hat im Jahr 1998 den Verein Ketani für Sinti und Roma in Linz mitbegründet. Ihre persönliche, tragische Lebensgeschichte hat sie im Buch „Uns hat es nicht geben sollen: Rosa Winter, Gitta und Nicole Martl. Drei Generationen Sinti-Frauen erzählen“ (hrsg. von Ludwig Laher) veröffentlicht.

Goldenes Ehrenzeichen für Harri Stojka

Oktober 31st, 2013  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Ehrung für Harri Stojka (Foto: bmukk.at - Stephanie Strobl, HBF)Kulturministerin Dr. Claudia Schmied verleiht dem bekann­ten Musiker Harri Stojka das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Re­publik Ös­ter­reich.

Wien (OTS/BMUKK) – „Wer Harri Stojka an der Gitarre hört, wer staunend mitverfolgt, wie er ganz im Augenblick aufgeht, der kann sich seiner ungeheuren Präsenz nicht entziehen. Wir werden mitgerissen von dieser puren Freude an der Musik.“ Mit diesen Worten begrüßte Kulturministerin Dr. Claudia Schmied heute den bekannten österreichischen Jazzmusiker Harri Stojka. Durch seine internationale Bekanntheit sei er nicht nur ein Botschafter für Österreich, sondern auch für die Volksgruppe der Roma, der Stojka entstammt. „Musik überwindet Grenzen und bringt Menschen einander näher“, so Schmied weiter. „Ihre Bekanntheit und Beliebtheit ist eine große Hilfe für die Anliegen der Roma. Denn die Menschen hören Ihnen zu – nicht nur wenn Sie spielen, sondern auch wenn Sie sprechen.“

Laudator Professor Frank Hofmann lobte Harri Stojka einen „Freund fürs Leben.“ Er erzählte, wie Stojkas Weg als Musiker mit sechs Jahren und einer Plastikgitarre vom Jahrmarkt begann. Er erinnerte auch daran, dass nur sechs von 200 Familienangehörigen Stojkas die Konzentrationslager des Nationalsozialismus überlebt hatten. Dennoch: „Traurigkeit ist seine Sache nicht“, so Hofmann. „Er verarbeitete seine Erfahrungen musikalisch. Er will den Enkeln der überlebenden Roma Mut und Zuversicht für die Zukunft geben. Es braucht heute mehr denn je Menschen wie Harri Stojka, die immer wieder den Finger in die Wunden legen.“

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