Einrichtungen
September 7th, 2016 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken
Ando aguno logeri Hodonín (Tschechija) jek nevo gondolipeskero than le opferenge le Roma-holocaustistar kerdo ol.
Ando Hodonín u Kunštátu norditikon Brnojatar jek nevo gondolipeskero than le opferenge le flogoskere murdaripestar upro Roma pal gondolipe te kerel. Jek museum la nacijonalsocijalistischi „Zigeunerverfolgung“ake odoj ando logeri pe vidminvla; pedar oda ari o artschijipe le tradipeha le nimtschkendar palo haburi taj jeke mujsinipeskere butjakere logeriha ando 1950iger berscha donde pe bescharla. O artschijipe ando august o arto bersch prado te ol. I buti schaj ando pantsch berscha palo kesdipe ando juli kisetim ol. O keripe le gondolipeskere thanestar la regirungake 83,6 milijontscha Euro koschtalinla.
(dROMa)
September 5th, 2016 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken
Im ehemaligen KZ in Hodonín (Mähren) entsteht eine neue Gedenkstätte für die Opfer des Roma-Holocausts
In Hodonín u Kunštátu nördlich von Brno (Brünn) wird künftig eine neue Gedenkstätte an die Opfer des Völkermords an den Roma erinnern. Ein Museum wird sich der nationalsozialistischen „Zigeunerverfolgung“ im dortigen Konzentrationslager widmen; darüber hinaus wird sich die Ausstellung auch mit der Vertreibung der Deutschen nach dem Krieg und mit einem Zwangsarbeitslager in den 1950er Jahren befassen. Die Ausstellung soll im August nächsten Jahres eröffnet werden. Die Bauarbeiten konnten, rund fünf Jahre nach Baubeginn, im vergangenen Juli abgeschlossen werden. Die von der Regierung getragenen Gesamtkosten für die Einrichtung der Gedenkstätte belaufen sich auf rund 83,6 Millionen Euro.
(dROMa)
Siehe auch: Tschechiens Vizepremier verharmlost Roma-Holocaust (4.9.2016)
Juli 28th, 2016 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken
Für den insolventen Verein Roma Oberwart zeichnet sich möglicherweise eine Lösung ab (wir berichteten). Sollte sich jedoch der Plan, dass das Land Burgenland das Grundstück mit dem Attentats-Mahnmal übernimmt, nicht realisieren lassen, bedeutet dies gleich einen zweifachen Schlag für die Volksgruppe: Zum einen wäre dies dann wohl das endgültige Aus für den 1989 gegründeten Roma-Verein. Zum anderen stünde somit auch der Fortbestand des Denkmals, das an die vier 1995 ermordeten Oberwarter Roma erinnert, auf dem Spiel. Denn dann muss das Grundstück als Teil der Konkursmasse anderweitig veräußert werden; und gelingt dies nicht, wird es zwangsversteigert – ohne dass der neue Eigentümer (anders als im Fall des Ankaufs durch das Land) dazu verpflichtet werden könnte, die Gedenkstätte weiterhin zu erhalten. Die Besorgnis unter den Roma – und insbesondere natürlich unter den nächsten Angehörigen der Opfer –, dass dieser wichtige Gedenkort schon bald einer anderen Nützung weichen könnte, ist jedenfalls groß. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in der Stadt Oberwart, im Land Burgenland und im Bund nichts unversucht lassen, um die Rettung des Vereins und des Mahnmals zu ermöglichen.
(dROMa)
Juli 25th, 2016 |
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Einrichtungen
Im April war der Verein Roma Oberwart gezwungen, Konkurs anzumelden. Der Verein war in die Insolvenz geschlittert, weil zugesagte Fördermittel nicht rechtzeitig ausbezahlt wurden. Der Verein hatte Gesamtschulden von 154.000 Euro angehäuft. Damit stand Österreichs älteste Roma-Organisation vor dem Aus. Nun könnte aber überraschend doch noch ein rettender Ausweg gefunden worden sein: Das Land Burgenland überlegt nämlich, dem Verein um rund 40.000 Euro jenes 500 Quadratmeter große Grundstück abzukaufen, auf dem sich das Mahnmal befindet, das seit 1995 an die vier beim Bombenattentat ermordeten Oberwarter Roma erinnert. „Wir versuchen, den Verein durch die Veräußerung des Grundstückes zu sanieren“, zitiert der Kurier den Masseverwalter Wolfgang Steflitsch: „Es gibt die Bedingung, dass der Käufer die Gedenkstätte erhalten muss.“ Ein Sanierungskonzept liegt bereits vor.
Wenn alles klappt, könnte der Verein Roma auf diese Weise sein Ende doch noch abwenden. Im günstigsten Fall könnte der Verein seine Tätigkeit sogar bereits im September wieder aufnehmen. Allerdings ist der Fall noch nicht endgültig entschieden: Das Land hat zwar grundsätzliches Interesse signalisiert, prüft aber derzeit noch die Realisierbarkeit des Vorhabens.
(dROMa)
Juni 19th, 2016 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
Roma sam
Radijo Burgenland: 20.6.2016 | Live: 20:50 Uhr (on demand)
Roma-Butschu – eine beliebte Tradition
O kesdipeskero gondo adale mulatintschagostar sina taj meg mindig hi, o khetanipe upre te likerel. O Roma-Butschu, andi nimtschki tschib Roma-Kirtag, savo suboton, ando 11to juni 2016 upro mulatintschagoskero rito Schuh andi Boslina tel likerdo ulo, i kultureli identiteta la flogoskera grupnatar le Romendar sikatscha, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, schero le farajnistar Roma-Service. Asaj mulatintschago sar o Roma-Butschu, sakoneske o schajipe del, pe te resel, i kultura upre te likerel taj pe te prindscharel te siklol. Diskriminacija tel baunim ol taj neve pajtaschtschage phandle on, afka o Gärtner-Horvath bajder. I muschika upro Roma-Butschu le Romengere-muschikaschendar la prindscharda burgenlanditika bandatar Romano Rath alo. I horvacki banda Pannonix pre tradicijoneli dschija angle terdschartscha. O utschipeskero gendo le Roma-Butschujistar 2016 i kamli taj prindschardi Romni Ivana Cibulova sina. (volksgruppen.orf.at)
Der traditionelle Roma-Kirtag im südburgenländischen Bachselten, der vom Verein Roma-Service organisiert und durchgeführt wird, stand dieses Jahr im Zeichen von „Musik verbindet“. Gemeinsam präsentieren seit 1991 alle burgenländischen Volksgruppen ihre Kultur.
Die Grundidee dieser Veranstaltung war und ist es, das Miteinander zu fördern. Der Roma-Butschu, also Roma-Kirtag, der am Samstag, den 11. Juni 2016 auf der Festwiese Schuh in Bachselten stattgefunden hat, zeigte die kulturelle Identität der Volksgruppe der Roma, sagt Emmerich Gärtner-Horvath, Obmann des Vereins Roma-Service. Read the rest of this entry »
Juni 10th, 2016 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
Unser Verein Roma-Service lädt ein zum Roma-Butschu (Roma-Kirtag) am 11. Juni 2016, Bachselten (Mischendorf, Bez. Oberwart)
O tradicijoneli Roma-Butschu ando 11. juni 2016 upro mulatintschagoskero rito Schuh, andi Boslina, tel likerdo ol. Kesdim ol 19:30 orenge. I muschika kerel i Romani-banda Romano Rath, i Ivana Cibulova (3ti than usi show „Die große Chance“ taj „Supertalent“ kandidatkija), i terni Romni Indira Gussak taj i horvacki banda Pannonix.
Der traditionelle Roma-Butschu findet am 11. Juni 2016 auf der Festwiese Schuh in Bachselten statt. Beginn: 19:30 Uhr. Für musikalische Highlights sorgen „Romano Rath“, Ivana Cibulova (3. Platz bei „Die große Chance“ und „Supertalent“-Kandidatin), die junge Romni Indira Gussak sowie die kroatische Band Pannonix.
Juni 7th, 2016 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Vortrag und Podiumsdiskussion am 9. Juni in Graz:
Mentalitäten sind Gefängnisse von langer Dauer – Antiziganismus: Zur Geschichte und Gegenwart des Rassismus gegenüber Roma
Das Projekt ZORROM bietet Beratung in Arbeits- und Bildungsfragen für Roma und Romnja, die vornehmlich aus den neuen EU-Staaten Rumänien, Bulgarien und der Slowakei in die Steiermark emigriert sind (Flyer). Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Qualifizierung, zum Empowerment und zu Anti-Diskriminierung. ZORROM soll die Chancen der Klientinnen und Klienten signifikant erhöhen, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und damit ihre prekäre Lebenssituation zu verbessern.
Für den 9. Juni lädt das kürzlich angelaufene Caritasprojekt nun zu einem Vortragsabend mit Podiumsdiskussion über Antiziganismus ins Grazer ViniNest:
Ort: VinziNest (Speisesaal), Kernstockgasse 14, 8020 Graz
Zeit: Donnerstag, 9. Juni, 18:45-20:45
Ablauf: Read the rest of this entry »
Juni 4th, 2016 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Amaro Foro stellte Berliner Antiziganismus-Bericht 2015 vor
„Dokumentation von antiziganistischen Vorfällen in Berlin 2015 und Medien-Monitoring 2015 zur Reproduktion antiziganistischer Stereotype“ >>Download (pdf)
Wie wichtig der gegenseitige Austausch ist, um Ressentiments gegen Sinti und Roma zu beseitigen, wurde am 12. Mai deutlich, als Diana Botescu und Andrea Wierich von Amaro Foro im RomnoKher-Raum des Aufbau-Hauses am Kreuzberger Moritzplatz ihre Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2015 zusammen mit einem Medien-Monitoring der Öffentlichkeit vorstellten. „Ob bei Behörden, im Arbeitsleben, in der Schule oder bei der Polizei: Antiziganistische Beleidigungen und Angriffe geschehen überall“, beklagte Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro. Projektleiterin Diana Botescu ergänzte mit einem drastischen Beispiel aus ihrer Veröffentlichung: „Einer Familie wurde im Jobcenter am Empfangsschalter gesagt: ‚Ich will Ihre Unterlagen nicht sehen, ich will mit Zigeunern nichts zu tun haben.‘ Als die Frau daraufhin in Tränen ausbrach, wurde sie von der Security rausgeschmissen.“
Auch in den Medien seien antiziganistische Klischees omnipräsent, kritisierte Andrea Wierich, Pressereferentin von Amaro Foro, die das Medien-Monitoring zur Dokumentation erstellte. Wierich sagte: „Besonders in den immer wiederkehrenden Debatten über sogenannte Problemhäuser zeigt sich eine erschreckende Unwilligkeit zur Differenzierung und Reflexion und eine erstaunliche Hemmungslosigkeit, auf Stereotype zurückzugreifen.“
Insgesamt sind in der knapp 40-seitigen Dokumentation 39 Fallbeispiele zusammengetragen worden, die antiziganistische Diskriminierung beim Kontakt mit Behörden und Ordnungsämtern, beim Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnraum, medizinischer Versorgung sowie zu Gütern und Dienstleistungen ebenso wie Diskriminierung im Alltag und im öffentlichen Raum belegen.
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März 22nd, 2016 |
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Einrichtungen
Neues Volkshilfe-Projekt zur Arbeitsmarktintegration in Wien (Projektdauer: November 2015 bis April 2019)
www.volkshilfe.at/thara
www.facebook.com/roma.thara
Aus dem Infoblatt zu THARA Romani Zor:
„Zor“ heißt Kraft, „Romani Zor“ bedeutet also die Kraft der Roma. Kraft und Anstrengung werden aber auch notwendig sein, denn THARA hat in den kommenden Jahren viel vor: Im Rahmen des Projekts „THARA Romani Zor!“, gefördert vom Europäischen Sozialfonds und aus nationalen Mitteln der Arbeitsmarktpolitik, wird THARA über einen erweiterten Zeitraum bis Ende April 2019 weiterarbeiten.
Das Ziel von THARA Romani Zor! ist die Erleichterung der Integration von Roma/Romnja und Sinti/Sintize in den Arbeitsmarkt durch die Beseitigung und Reduktion von Vermittlungshindernissen. Ein Fokus liegt auf jenen Menschen, die sich auf dem Arbeitsmarkt aufgrund fehlender Sprachkenntnisse und/oder mangelnder Qualifizierung (bzw. fehlender Nachweise) Hürden gegenübersehen. THARA wird schwerpunktmäßig nach wie vor für Roma/Romnja und Sinti/Sintize tätig sein, ist aber allen Interessierten zugänglich. Um die geplanten Ergebnisse erreichen zu können, werden folgende Angebote und Aktivitäten durchgeführt:
- Arbeitsmarktbezogene Berufs- und Bildungsberatung — Die Berufs- und Bildungsberatung in Form einer intensiven Einzelberatung wird weiterhin einen wichtigen Teil der Arbeit THARAs darstellen. Dabei geht es darum, Menschen, die Arbeit suchen oder die ihre beruflichen Aussichten verbessern möchten, möglichst umfassend zu beraten.
- Pilot-Workshops Arbeitswelt und berufsbezogene Deutschkenntnisse — Neu und innovativ sind jene Angebote, die die Qualifizierungen von Roma/Romnja und Sinti/Sintize erhöhen und so zur Beseitigung von Vermittlungshindernissen beitragen. Fehlende Sprachkenntnisse sind nach wie vor der größte Negativfaktor bei der Suche nach Arbeit und der Entlohnung. Read the rest of this entry »
März 20th, 2016 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 14.3.2016 | (on demand)
Erste Roma-Organisation in Österreich
Ando 15. juli 1989 o Farajn Roma uso pomoschago le Romendar ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija, ando foro Erba kerdo ulo. Leskero cil sina taj hi, o diskriminacijakere koji palal te phutschel taj aktivi le tel bauninipeske ande pe te bescharel, le tschavenge ando ischkolakere koji taj andi naphandlipeskeri pedagogika te pomoschinel, akor o parujipe la kulturatar maschkar o Roma taj o gadsche angle te tradel taj i integracija le Romendar ando khetanipe te schofinel, ham i ajgeni kulutrua upre likerdi te ol. O Farajn Roma, i erschti Romengeri organisacija andi Austrija sina. Pal leskero keripe jek berotinipeskero than kerdo uli, savo le Romenge ando cile koji pomoschinel. Akor te o siklipe pal i ischkola ando dschivipe vrischtschando ulo, kaj Romane-tschave, sako di pomoschago ando cile ischkolakere koji, uschtiden. Jek barikano cil le Farajnistar Roma, o aun prindscharipe le Romendar ojs flogoskeri grupn le austritike schtotistar, ando decemberi 1993 schofim ulo. Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
Am 15. Juli 1989 wurde der Verein Roma zur Förderung von Roma in Oberwart gegründet. Sein Ziel war und ist, bestehende Vorurteile zu hinterfragen und aktiv für deren Abbau einzutreten, die Förderung der Kinder und Jugend im schulischen sowie im freizeitpädagogischen Bereich, weiters den kulturellen Austausch zwischen Roma und Nicht-Roma zu fördern und die Integration der Roma in die Gesellschaft mit Beibehaltung der eigenen Kultur zu forcieren. Der Verein Roma war die erste Roma-Organisation in Österreich. Nach dessen Gründung wurde eine Beratungsstelle eingerichtet, die sich für die Anliegen der Volksgruppenangehörigen einsetzt. Read the rest of this entry »
März 6th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 29.2.2016 | (on demand)
„Vida Pavlović“ jek farajn la flogoskera grupnatar le Romendar hi, savo ando khetan butschalinipe le magistratiha 17, le Romengere-tschavenge, pomoschinel. O farajn ando oktoberi 2006 kerdo ulo taj leskero beschipe andi Abelegaslina 12/12, ando 16to Betschitiko gemajndakero becirk hi. O anav uschtidija o farjan le prindscharda Romengera-dschilaschkijatar Vida Pavlović (1945-2005).
Betschiste but Romengere-tschave del, save upro poschtito taj khere tschak pumari dajengeri tschib, Romani taj i serbitiki tschib, vakeren. I tschib jek igen barikano falato la cila kulturatar hi, ham oda te odoj otscha vodinel, kaj o ischkolakere butja le Romengere-tschavendar, butvar ando lek teleder falato aun paschlarde hi. O farajn „Vida Pavlović“ odole tschavendar, i dar angli ladsch te lel kamla, kaj o avre ischkolakere pajtaschtscha i nimtschiki tschib igen latsche dschanen, mint lenca siklim ol taj on aguno tschavengero pomoschago dschenendar, save ada sikline, uschtiden. Le projektenca – vodinipe uso birovtschage taj aguno tschavengero pomoschago taj Lačo drom – kamla o farajn „Vida Pavlović“ jek basis te schofinel, savi o drom la flogoskera grupnake ande jek feder cukunft kerel. Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
März 5th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 29.2.2016 | (on demand)
„Vida Pavlović“ ist ein Verein zur Förderung der Volksgruppe der Roma in Zusammenarbeit mit der Wiener MA 17 zur Förderung von Roma-Kindern. Der Verein wurde im Oktober 2006 gegründet und hat seinen Sitz in der Abelegasse 12/12 im 16. Wiener Gemeindebezirk. Den Namen erhielt der Verein von der bekannten Roma-Sängerin Vida Pavlović (1945-2005).
In Wien gibt es viele Roma-Kinder, die im privaten Bereich nur ihre Muttersprache, Romanes und Serbisch, sprechen. Zwar ist die Sprache ein sehr wichtiger Bestandteil der gesamten Kultur, jedoch führt diese dazu, dass die schulischen Leistungen der Roma-Kinder oft eher im untersten Bereich angeordnet sind. Der Verein „Vida Pavlović“ möchte diesen Kindern die Angst vor dem Versagen gegenüber anderen Mitschülern nehmen, die die deutsche Sprache sehr gut beherrschen, indem mit ihnen gelernt wird und sie frühkindliche Förderung durch geschultes Personal erhalten. Mit den Projekten – Behördenbegleitung, frühkindliche Förderung und Lačo drom (Guter Weg) – will der Verein „Vida Pavlović“ eine Basis schaffen, die den Weg für die Volksgruppe in eine bessere Zukunft ebnet. Mehr darüber in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
Link: Verein Vida Pavlović
(Text: volksgruppen.orf.at)
März 2nd, 2016 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland: Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas stellt Kampagne gegen Antiziganismus vor. Kern der Kampagne ist ein Aufruf mit fünf zentralen Forderungen. Die Online-Petition finden Sie hier.
Auf Initiative des Vereins RomaTrial und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas hat sich in Berlin ein breites gesamtgesellschaftliches Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas gebildet. Mitglieder der Interessengemeinschaft sind mehr als 20 Organisationen aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur. Ziel des Bündnisses ist es, auf die fortwährende Diskriminierung der größten europäischen Minderheit aufmerksam zu machen.
»Der Rassismus, den Sinti und Roma europaweit im Alltag erleben, ist unerträglich. Und niemand schaut hin! Wir dürfen es nicht den Betroffenen selbst überlassen, auf den Antiziganismus und dessen teils existenzbedrohende Folgen hinzuweisen. Sondern wir als Mehrheit müssen diese Situation endlich öffentlich benennen, verurteilen und dagegen angehen«, so Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal, zur Gründung der Initiative.
Kern der Kampagne gegen Antiziganismus ist ein Aufruf mit fünf zentralen Forderungen an Politik, Medien und Öffentlichkeit. Der Aufruf ist ab sofort hier verfügbar. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Forderungen zu unterzeichnen und sich so gegen die Ausgrenzung von Sinti und Roma auszusprechen. Die gesammelten Unterschriften sollen an Bundestags- und Europaparlamentsabgeordnete, Minister, den Bundespresserat sowie die Medien übergeben werden.
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Januar 30th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 11.1.2016 | (on demand)
In Graz ist ein neues Roma-Projekt angelaufen: ZORROM-Leiter und dROMa-Redakteur Michael Teichmann im Gespräch mit Roma sam.
Das Projekt, das die Caritas der Diözese Graz Seckau schon im November 2015 gestartet hat, trägt den Titel „ZORROM“. „ZORROM“ begleitet Roma und Romnja in Arbeits- und Bildungsfragen und will durch Qualifizierung Chancen für die Integration in den Arbeitsmarkt erhöhen. Involviert in das Projekt ist auch die Vinzenzgemeinschaft aus Graz Eggenberg. Von der Vinzenzgemeinschaft werden am Projekt „ZORROM“ 50 bis 60 Roma aus den neuen EU-Staaten Rumänien, Bulgarien und der Slowakei teilnehmen. Die Tätigkeiten des Projektes gehen auch über die Stadtgrenze hinaus. So werden auch für die in der Obersteiermark lebenden Roma vor Ort Beratung und Kurse angeboten. Mehr über das Projekt „ZORROM“ in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
Januar 30th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 11.1.2016 | (on demand)
O Michael Teichmann ando vakeripe
O projekto, savo i Caritas la diöcesjatar Gereci Seckau imar ando novemberi dujeseri taj deschupantsch kesdintscha, o anav „ZORROM“ ledschel. „ZORROM“ le Romen taj Romnjen ando butjakere- taj sikadipeskere phutschajiptscha vodinel taj le kvalificirinipeskere schajipenca i integracija ando butjakero foro utscheder te kerel kamla. Ande phandlo ando projekto te i Vinzenzgemeinschaft andar Gereci Eggenberg hi. Andar i Vinzenzgemeinschaft uso projekto „ZORROM“ epaschel dschi schovardesch Roma andar o neve EU-jakere vilagi Rumenija, Bulgarija taj Slovakija use ovna. O butja le projektostar te pedar i foroskeri granica ari dschan. Afka te andi regijona le uprutne Schtackostar, le odoj dschivde Romenge, berotinipe taj kurstscha dela. Buteder pedar o projekto „ZORROM“, schunen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.
(volksgruppen.orf.at)
Januar 30th, 2016 |
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Einrichtungen, Frauenrechte, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte auf das alltägliche Leben von Roma-Frauen in der Gegenwart
Bewegungsmelder Kultur | Orange 94.0, 22.11.2015
Redakteur: Patrick Kwaśniewski
TC Roma steht für „Today’s Challenges for Roma Women influenced by historical Development“. Der Diskurs um die Rolle der Frau aus der Roma- und Sinti-Community in der europäischen Gesellschaft hat verschiedene Aspekte. Die Situation unterscheidet sich in den europäischen Ländern und ebenso ihre historische Grundlage, gleichzeitig gibt es auch Einflüsse aus einem gemeinsamen europäischen Erbe. Das Projekt versucht diese Fragen aufzunehmen und ihre Aufbereitung in die Initiation eines Netzwerkes münden zu lassen, dass die Handlungsmacht der Betroffenen in Gegenwart und Zukunft stärken soll.
Was hat Geschichte mit meinem Leben zu tun? Wie beeinflussen politische Strukturen meine persönlichen Chancen? Was sind gemeinsame Werte in der EU und wo finden Roma und Sinti ihren Platz?
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Januar 28th, 2016 |
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Einrichtungen
Das 2015 angelaufene RomArchive sucht noch sein Logo – oder genauer: das Key Visual. Die Entwürfe sollen den Charakter als „paneuropäische Kulturprojekt“ erkennen lassen und alle drei Untertitel integrieren:
RomArchive – Digital Archive of the Roma
Digitales Archiv der Sinti und Roma
Romano Digitalno Archivo
Das RomArchive bittet um die Einsendung von maximal zwei Entwürfen (per Email an keyvisual@romarchive.eu). Allerdings drängt bereits die Zeit: Die Frist für die Einreichung von Beiträgen läuft nur noch bis 31. Jänner 2016. Die Entscheidung über den Siegerentwurf trifft der RomArchive-Beirat am 15. Februar 2016 auf Basis der eingereichten Entwürfe. Von einer Präsentation wird abgesehen. Der Sieger/Die Siegerin wird nach der Entscheidung des Beirats beauftragt und erhält einen Vertrag mit finanzieller Vergütung (die bloße Teilnahme wird nicht vergütet). Ansprechpartner ist Armin Ulm: +49/(0)30/69598034 oder +49/(0)30/61201673.
Die Ausschreibung im vollen Wortlaut (und inklusive Projektvorstellung) finden Sie hier. Im Folgenden einige Ausführungen über die grafischen Vorgaben:
Zu den Anders als in „hegemonialen“ Archiven, in denen Sinti und Roma meist ausschließlich stereotyp dargestellt werden, steht bei RomArchive ihre Selbstrepräsentation im Mittelpunkt: Es entstehen Erzählungen, die gerade auch die Heterogenität ihrer unterschiedlichen nationalen und kulturellen Identitäten widerspiegeln; der Reichtum einer jahrhundertealten und bis in die Gegenwart überaus lebendigen wie vielseitigen künstlerischen und kulturellen Produktion, die eng mit der europäischen verwoben ist, wird öffentlich sichtbar und zugänglich. Auf diese Weise will das Projekt auch den hartnäckig bestehenden Vorurteilen und Fremdbildern entgegentreten. Somit richtet sich RomArchive nicht nur an Europas größte Minderheit, sondern auch an Europas Mehrheitsgesellschaften.
Die Herausforderung bei der Entwicklung des grafischen Konzepts besteht also darin, gängige Stereotypen und Klischees nicht zu reproduzieren und nicht folkloristisch zu werden. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Wort-Bild-Marke. Bitte verwenden Sie keine Räder, Wohnwagen oder ähnliche Klischees, auch nicht um sie ironisch zu brechen. Read the rest of this entry »
Januar 23rd, 2016 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Roma sam
Radijo Burgenland: 28.12.2015 | (on demand)
Die OSZE und ihre Aufgaben
I politologkija Mirjam Karoly, dscheno le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romenge taj Sintijenge andi Austrija taj o schero le kontaktoskere thanistar le Romengere- taj Sintijengere-phutschajipendar uso OSZE birovtschago le demokratischi institucijonendar taj manuschengere tschatschipendar, and dikipe ando butje la OSZE-jatar, del. O OSZE-schtotscha 2003 jek akcijonakero plan le Romenge taj Sintijenge ando thana sikadipe, buti, dschivipe taj sastipe ari dine. Barikano dikipe adaj upro pal dschuminipe la diskriminacijatar taj upro glajchi schajipe le Romengere dschuvlenge, kerdo ulo. O akcijonakero plan te i basis la Dekadake la Romengera inklusijonatar 2005-2015 taj te la ando bersch 2011 aun lima EU-jakera strategijake le nacijonali integracijakere strategijenge le Romenge andi Europa, sina. Kekaj adala politischi arpheniptscha del, ando lejcti desch berscha tschulo pe irintscha andi dschivipeskeri rejaliteta le Romendar taj Sintijendar. Meg mindig o Roma andi Europa ando tschoripe dschin, but ande na saste situaciji, butvar ande bibastale thana, le avre manuschendar tel tschinde taj oni aun phandlipe usi pradimi infrastruktura. Use al meg i diskriminacija taj o rasismus vidschik andi Europa, obste ando vilago buteder vaj tschuleder Roma dschin. (volksgruppen.orf.at)
Die Politologin Mirjam Karoly, Mitglied des Volksgruppenbeirats für Roma und Sinti in Österreich und Leiterin der Kontaktstelle für Roma- und Sinti-Fragen beim OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR), gibt Einblick in die Aufgaben der OSZE.
Die OSZE-Mitgliedstaaten haben 2003 einen Aktionsplan für Roma und Sinti mit konkreten Empfehlungen in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit beschlossen. Besonderes Augenmerk wurde dabei sowohl auf die Bekämpfung von Diskriminierung als auch auf die Chancengleichheit für Roma-Frauen gelegt. Read the rest of this entry »
Januar 19th, 2016 |
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Einrichtungen, Film & Theater, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Im Spätsommer 2012 fuhren rund 30 Roma-Jugendliche aus den Freiburger Flüchtlingswohnheimen für eine Woche auf die Nordseeinsel Wangerooge (Deutschland), organisiert wurde das Sommercamp vom „Roma Büro Freiburg“. Dabei entstand der Kurzfilm „Roma Invasion“, eine filmische Zusammenfassung der Aktivitäten, in der viele der Jugendlichen selbst zu Wort kommen. Der Film wurde 53.000 mal angeklickt und mit einigen hundert Postings versehen. Die meisten Kommentare kann man leider unter „Hate Speech“ subsumieren: von „Vergasen“ bis „in die Autopresse“ war die Rede. Die Fülle und Aggressivität dieser rassistischen Kommentare könnte einem wahrlich die Sprache verschlagen, doch das „Roma Büro Freiburg“ reagierte offensiv auf das Phänomen und organisierte gemeinsam mit dem Stadtjugendring einen Themenabend zur Frage „Was tun gegen Hate Speech?“. Bei der Veranstaltung im Freiburger Haus der Jugend wurde der Kurzfilm gezeigt und ausgewählte Kommentare in einer szenischen Lesung von Roma-Jugendlichen vorgetragen. Das freie Radio Dreyeckland sprach mit Tomas Wald vom „Roma Büro“ über die Veranstaltung und Gewalt gegen Roma (einen weiteren Radiobeitrag finden Sie hier).
(dROMa)
Januar 10th, 2016 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani
Roma sam
Radijo Burgenland: 21.12.2015 | (on demand)
Keden, ando 15to decemberi 2015, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar Erba, o duj schtar tschibtschengere kenvi „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ taj „Dschnes tu, kaj mro kheripe hi?“ angle terdscharde ule. O duj kenvi ando arto ischkolakero bersch le dajengere taj dadengere farajnistar ari dim ule taj akan andi BAKIP te uschtidel hi le. Khetan terdscharde ule o duj kenvi le ischkolschkijendar taj ischkolaschendar ando siklipe „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung taj Textiles Gestalten“ telal i meschterkija, Gisela Kramer. Ando horvacko taj ungriko siklipe o prik bescharipe le nimtschke tekstistar la Iris Zsótéraha upre butschalim ulo. O butschaschtscha andar o Roma-Service, o Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, o kenvi ando Burgenland-Roman prik bescharde. O duj kenvi, ischkolaschkijendar andar o 5te klastscha taj jeke butschaschistar andar o Roma-Service, andi siklipeskeri tschavengeri bar la BAKIP-atar, presentirim ule. I kenva „Ko pomoschinel le mankuschiske?“ andi nimtschki taj ungriki taj andi nimtschki taj burgenlanditiki-romani tschib, le tschavenge angle gendi uli. Read the rest of this entry »