Einrichtungen

Gondolipeskero than le Roma-holocaustiske

September 7th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken

NS-Lager Hodonín (Foto: Kapura)Ando aguno logeri Hodonín (Tschechija) jek nevo gon­do­li­pes­ke­ro than le opfe­ren­ge le Roma-ho­lo­caus­tis­tar ker­do ol.

Ando Hodonín u Kunštátu norditikon Brnojatar jek nevo go­ndo­li­pes­kero than le opfe­ren­ge le flo­gos­kere mur­da­ripes­tar upro Roma pal gon­do­lipe te kerel. Jek museum la nacijo­nal­socija­lis­ti­schi „Zi­geu­ner­ver­fol­gung“ake odoj ando lo­geri pe vid­minvla; pedar oda ari o art­schi­jipe le tra­di­peha le nimtsch­ken­dar palo habu­ri taj jeke muj­sini­pes­kere but­ja­kere lo­geri­ha ando 1950iger ber­scha donde pe be­schar­la. O art­schi­jipe ando august o arto bersch pra­do te ol. I buti schaj ando pantsch ber­scha palo kes­dipe ando juli kise­tim ol. O ke­ri­pe le gon­do­li­pes­kere tha­nestar la re­girun­ga­ke 83,6 mili­jon­tscha Euro kosch­ta­linla.

(dROMa)

Tschechien: Gedenkstätte für Roma-Holocaust

September 5th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken

NS-Lager Hodonín (Foto: Kapura)Im ehemaligen KZ in Hodonín (Mähren) ent­steht eine neue Ge­denk­stätte für die Opfer des Roma-Ho­lo­causts

In Hodonín u Kunštátu nördlich von Brno (Brünn) wird künf­tig eine neue Ge­denk­stät­te an die Opfer des Völ­ker­mords an den Roma er­in­nern. Ein Museum wird sich der national­sozia­lis­ti­schen „Zi­geu­ner­ver­fol­gung“ im dor­ti­gen Kon­zentra­tions­lager wid­men; darüber hinaus wird sich die Aus­stel­lung auch mit der Ver­trei­bung der Deut­schen nach dem Krieg und mit einem Zwangs­arbeits­lager in den 1950er Jah­ren be­fas­sen. Die Ausstellung soll im August nächs­ten Jahres er­öf­fnet wer­den. Die Bau­arbei­ten konn­ten, rund fünf Jah­re nach Bau­beginn, im ver­gan­ge­nen Juli ab­ge­schlos­sen wer­den. Die von der Re­gie­rung ge­tra­ge­nen Gesamt­kosten für die Ein­rich­tung der Ge­denk­stät­te be­lau­fen sich auf rund 83,6 Mil­lio­nen Euro.

(dROMa)

Siehe auch: Tschechiens Vizepremier verharmlost Roma-Holocaust (4.9.2016)

Oberwart: Was passiert mit der Gedenkstätte?

Juli 28th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken

Burgenland: Gedenkfeier für vier ermordete Roma in Oberwart (Foto: Josef Schmidt)Für den insolventen Verein Roma Oberwart zeichnet sich möglicher­weise eine Lö­sung ab (wir berichteten). Sollte sich je­doch der Plan, dass das Land Burgenland das Grund­stück mit dem At­ten­tats-Mahn­mal über­nimmt, nicht rea­li­sie­ren las­sen, be­deu­tet dies gleich einen zwei­fa­chen Schlag für die Volks­gruppe: Zum einen wäre dies dann wohl das end­gül­tige Aus für den 1989 gegrün­de­ten Ro­ma-Verein. Zum an­de­ren stün­de so­mit auch der Fort­bestand des Denk­mals, das an die vier 1995 er­mor­de­ten Ober­warter Roma erin­nert, auf dem Spiel. Denn dann muss das Grund­stück als Teil der Kon­kurs­mas­se ander­weitig ver­äußert wer­den; und ge­lingt dies nicht, wird es zwangs­­ver­stei­gert – ohne dass der neue Eigen­tü­mer (anders als im Fall des An­kaufs durch das Land) dazu ver­pflich­tet wer­den könn­te, die Gedenk­stätte weiterhin zu er­hal­ten. Die Be­sorg­nis unter den Roma – und ins­be­son­dere natür­lich unter den nächs­ten An­ge­hö­ri­gen der Opfer –, dass dieser wich­tige Gedenk­ort schon bald einer an­de­ren Nützung wei­chen könn­te, ist jeden­falls groß. Es bleibt zu hof­fen, dass die Ver­ant­wort­li­chen in der Stadt Ober­wart, im Land Bur­gen­land und im Bund nichts un­ver­sucht las­sen, um die Ret­tung des Vereins und des Mahn­mals zu er­mög­li­chen.

(dROMa)

Verein Roma Oberwart vor Rettung?

Juli 25th, 2016  |  Published in Einrichtungen

Lösung in Sicht: das Grundstück mit dem Oberwarter Roma-Mahnmal (Foto: Priwo/Wikipedia)Im April war der Verein Roma Oberwart gezwungen, Konkurs anzu­mel­den. Der Verein war in die Insolvenz geschlittert, weil zu­gesag­te För­der­mittel nicht recht­zeitig aus­bezahlt wurden. Der Verein hat­te Gesamt­schul­den von 154.000 Euro an­ge­häuft. Damit stand Öster­reichs älteste Roma-Or­ga­ni­sa­tion vor dem Aus. Nun könnte aber über­ra­schend doch noch ein ret­ten­der Aus­weg ge­fun­den worden sein: Das Land Burgenland über­legt näm­lich, dem Verein um rund 40.000 Euro jenes 500 Quadrat­meter große Grundstück ab­zu­kau­fen, auf dem sich das Mahn­mal befindet, das seit 1995 an die vier beim Bomben­attentat er­mor­de­ten Ober­war­ter Roma er­in­nert. „Wir ver­su­chen, den Verein durch die Ver­äuße­rung des Grund­stückes zu sa­nie­ren“, zi­tiert der Kurier den Masse­ver­wal­ter Wolfgang Steflitsch: „Es gibt die Be­din­gung, dass der Käufer die Gedenk­stätte er­hal­ten muss.“ Ein Sa­nie­rungs­kon­zept liegt be­reits vor.

Wenn alles klappt, könn­te der Verein Roma auf diese Weise sein Ende doch noch ab­wen­den. Im güns­tigs­ten Fall könn­te der Verein seine Tätig­keit sogar bereits im Septem­ber wieder auf­neh­men. Aller­dings ist der Fall noch nicht end­gültig ent­schieden: Das Land hat zwar grund­sätz­li­ches Interesse signalisiert, prüft aber derzeit noch die Reali­sier­bar­keit des Vor­habens.

(dROMa)

Roma-Butschu: Jek kamli tradicija

Juni 19th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.6.2016 | Live: 20:50 Uhr (on demand)

Ivana Cibulova (Foto: Roma-Service)Roma-Butschu – eine beliebte Tradition


O kesdipeskero gondo adale mulatin­tscha­gos­tar sina taj meg min­dig hi, o khe­ta­nipe upre te li­ke­rel. O Ro­ma-Butschu, an­di nimtsch­ki tschib Roma-Kirtag, sa­vo su­bo­ton, an­do 11to juni 2016 upro mula­tin­tscha­gos­kero rito Schuh andi Boslina tel liker­do ulo, i kul­tu­reli iden­ti­teta la flo­gos­kera grup­na­tar le Romen­dar si­katscha, phe­nel o Emmerich Gärtner-Horvath, sche­ro le faraj­nis­tar Roma-Service. Asaj mula­tin­tscha­go sar o Roma-Butschu, sako­nes­ke o scha­j­ipe del, pe te re­sel, i kul­tura upre te like­rel taj pe te prindscha­rel te sik­lol. Diskri­mi­na­cija tel bau­nim ol taj neve paj­tasch­tscha­ge phandle on, afka o Gärtner-Hor­vath baj­der. I muschi­ka upro Ro­ma-Butschu le Romen­gere-mu­schi­ka­schen­dar la prin­dscharda bur­gen­lan­di­tika ban­da­tar Romano Rath alo. I hor­vacki banda Pannonix pre tra­di­cijo­neli dschi­ja ang­le terd­schar­tscha. O utschi­pes­kero gendo le Roma-Butschu­jis­tar 2016 i kam­li taj prin­dschar­di Romni Ivana Cibulova sina. (volksgruppen.orf.at)

Der traditionelle Roma-Kirtag im süd­burgen­län­di­schen Bachselten, der vom Verein Roma-Service or­ga­ni­siert und durch­ge­führt wird, stand dies­es Jahr im Zei­chen von „Mu­sik ver­bindet“. Gemein­sam prä­sen­tie­ren seit 1991 alle bur­gen­län­di­schen Volks­grup­pen ihre Kultur.

Die Grundidee dieser Veranstaltung war und ist es, das Mit­einan­der zu för­dern. Der Roma-Butschu, also Roma-Kirtag, der am Sams­tag, den 11. Juni 2016 auf der Fest­wiese Schuh in Bach­selten statt­ge­fun­den hat, zeig­te die kul­turel­le Iden­ti­tät der Volks­gruppe der Roma, sagt Emmerich Gärtner-Horvath, Ob­mann des Vereins Ro­ma-Ser­vice. Read the rest of this entry »

11. Juni: Roma-Butschu 2016

Juni 10th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Butschu 2016Unser Verein Roma-Service lädt ein zum Roma-Butschu (Roma-Kirtag) am 11. Juni 2016, Bach­sel­ten (Mi­schen­dorf, Bez. Ober­wart)


O tradicijoneli Roma-Butschu ando 11. juni 2016 upro mula­tin­tscha­gos­kero rito Schuh, andi Boslina, tel liker­do ol. Kes­dim ol 19:30 oren­ge. I muschi­ka ke­rel i Roma­ni-ban­da Romano Rath, i Ivana Cibulova (3ti than usi show „Die große Chance“ taj „Supertalent“ kan­di­dat­ki­ja), i ter­ni Romni Indira Gussak taj i hor­vacki ban­da Pannonix.

Der traditionelle Roma-Butschu findet am 11. Juni 2016 auf der Fest­wiese Schuh in Bachselten statt. Beginn: 19:30 Uhr. Für musi­ka­li­sche High­lights sor­gen „Romano Rath“, Ivana Cibulova (3. Platz bei „Die große Chance“ und „Super­ta­lent“-Kan­di­da­tin), die jun­ge Romni Indira Gussak so­wie die kroa­ti­sche Band Pannonix.

Zorrom: Podiumsdiskussion in Graz

Juni 7th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

DDr. Gernot Haupt MAS (Foto: aau.at)Vortrag und Podiumsdiskussion am 9. Juni in Graz:

Mentalitäten sind Gefängnisse von langer Dauer – Antiziganismus: Zur Geschichte und Gegenwart des Rassismus gegenüber Roma

Das Projekt ZORROM bietet Beratung in Arbeits- und Bildungs­fra­gen für Roma und Romnja, die vor­nehm­lich aus den neuen EU-Staa­ten Rumänien, Bulgarien und der Slowakei in die Steiermark emig­riert sind (Flyer). Der Schwer­punkt des Pro­jek­tes liegt auf der Ent­wick­lung und Um­set­zung von Maß­nah­men zur Qua­li­fi­zie­rung, zum Empower­ment und zu Anti-Diskri­mi­nie­rung. ZORROM soll die Chan­cen der Klientin­nen und Klien­ten sig­ni­fi­kant er­hö­hen, sich in den ers­ten Arbeits­markt zu in­tegrie­ren und da­mit ihre pre­käre Lebens­situa­tion zu ver­bes­sern.

Für den 9. Juni lädt das kürz­lich an­ge­lau­fene Caritas­pro­jekt nun zu einem Vortragsabend mit Po­diums­dis­kus­sion über Anti­ziga­nis­mus ins Grazer ViniNest:

Ort: VinziNest (Speisesaal), Kernstockgasse 14, 8020 Graz
Zeit: Donnerstag, 9. Juni, 18:45-20:45

Ablauf: Read the rest of this entry »

„Antiziganistische Angriffe geschehen überall“

Juni 4th, 2016  |  Published in Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Berlin: Antiziganismus-Bericht 2015 (Amaro Foro)Amaro Foro stellte Berliner Antiziganismus-Bericht 2015 vor

„Dokumentation von antiziganistischen Vor­fäl­len in Berlin 2015 und Medien-Moni­to­ring 2015 zur Re­pro­duk­tion anti­ziganis­ti­scher Ste­reo­type“ >>Download (pdf)

Wie wichtig der gegenseitige Austausch ist, um Ressentiments gegen Sinti und Roma zu be­sei­ti­gen, wurde am 12. Mai deut­lich, als Diana Botescu und Andrea Wierich von Amaro Foro im RomnoKher-Raum des Aufbau-Hau­ses am Kreuz­ber­ger Moritz­platz ihre Doku­men­ta­tion anti­zi­ga­nis­ti­scher Vor­fälle 2015 zu­sam­men mit einem Medien-Mo­ni­to­ring der Öffent­lich­keit vor­stell­ten. „Ob bei Behör­den, im Arbeits­leben, in der Schule oder bei der Poli­zei: Anti­ziga­nis­ti­sche Be­lei­di­gun­gen und An­grif­fe ge­sche­hen über­all“, be­klag­te Merdjan Jakupov, Vor­stands­vorsit­zen­der von Amaro Foro. Pro­jekt­lei­te­rin Diana Botescu er­gänz­te mit einem dras­ti­schen Bei­spiel aus ihrer Ver­öf­fent­li­chung: „Einer Fa­milie wurde im Job­center am Empfangs­schal­ter ge­sagt: ‚Ich will Ihre Un­ter­la­gen nicht sehen, ich will mit Zi­geu­nern nichts zu tun ha­ben.‘ Als die Frau darauf­hin in Tränen aus­brach, wur­de sie von der Security raus­geschmis­sen.“

Auch in den Medien seien antiziganistische Klischees omni­prä­sent, kri­ti­sier­te Andrea Wierich, Presse­refe­ren­tin von Amaro Foro, die das Medien-Mo­ni­to­ring zur Do­kumen­ta­tion er­stell­te. Wierich sag­te: „Be­son­ders in den im­mer wieder­keh­ren­den De­bat­ten über so­ge­nann­te Problem­häu­ser zeigt sich eine er­schrecken­de Un­wil­lig­keit zur Dif­feren­zie­rung und Refle­xion und eine er­staun­li­che Hem­mungs­lo­sig­keit, auf Stereo­type zurück­zu­grei­fen.“

Insgesamt sind in der knapp 40-seitigen Dokumen­ta­tion 39 Fall­bei­spiele zu­sam­men­getra­gen wo­rden, die anti­zi­ganis­ti­sche Dis­kri­mi­nie­rung beim Kontakt mit Behör­den und Ord­nungs­äm­tern, beim Zu­gang zu Bildung, Arbeit, Wohn­raum, medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung sowie zu Gütern und Dienst­leis­tun­gen ebenso wie Dis­kri­mi­nie­rung im All­tag und im öf­fent­li­chen Raum be­legen.

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THARA Romani Zor!

März 22nd, 2016  |  Published in Einrichtungen

IT-Kurs bei Thara Romani Zor! (Foto: Volkshilfe Österreich)Neues Volkshilfe-Projekt zur Arbeits­markt­in­tegra­tion in Wien (Pro­jekt­dau­er: No­vem­ber 2015 bis April 2019)

www.volkshilfe.at/thara
www.facebook.com/roma.thara

Aus dem Infoblatt zu THARA Romani Zor:

„Zor“ heißt Kraft, „Romani Zor“ bedeutet also die Kraft der Roma. Kraft und Anstrengung werden aber auch not­wen­dig sein, denn THARA hat in den kom­men­den Jahren viel vor: Im Rah­men des Pro­jekts „THARA Romani Zor!“, ge­för­dert vom Euro­päi­schen Sozialfonds und aus natio­na­len Mit­teln der Arbeits­markt­politik, wird THARA über einen erwei­ter­ten Zeit­raum bis Ende April 2019 wei­ter­arbei­ten.

Das Ziel von THARA Romani Zor! ist die Erleichte­rung der In­tegra­tion von Roma/Rom­nja und Sinti/Sin­tize in den Arbeitsmarkt durch die Be­sei­ti­gung und Re­duk­tion von Ver­mitt­lungs­hinder­nissen. Ein Fokus liegt auf je­nen Men­schen, die sich auf dem Arbeits­markt auf­grund feh­len­der Sprach­kennt­nisse und/oder man­geln­der Qua­li­fi­zie­rung (bzw. feh­len­der Nach­weise) Hürden ge­gen­über­sehen. THARA wird schwer­punkt­mäßig nach wie vor für Ro­ma/Romnja und Sin­ti/Sintize tä­tig sein, ist aber allen Interes­sier­ten zu­gäng­lich. Um die ge­plan­ten Er­geb­nisse er­rei­chen zu kön­nen, wer­den fol­gen­de An­ge­bote und Ak­ti­vi­tä­ten durch­ge­führt:

  • Arbeitsmarktbezogene Berufs- und Bildungsberatung — Die Berufs- und Bil­dungs­bera­tung in Form einer inten­siven Ein­zel­bera­tung wird weiter­hin einen wich­ti­gen Teil der Arbeit THARAs dar­stel­len. Dabei geht es darum, Men­schen, die Ar­beit su­chen oder die ihre beruf­li­chen Aus­sich­ten ver­bes­sern möch­ten, mög­lichst um­fas­send zu be­raten.
  • Pilot-Workshops Arbeitswelt und berufs­bezo­gene Deutsch­kennt­nis­se — Neu und in­no­va­tiv sind jene An­ge­bote, die die Qua­li­fi­zie­run­gen von Roma/Rom­nja und Sinti/Sin­tize er­höhen und so zur Be­sei­ti­gung von Ver­mitt­lungs­hinder­nis­sen bei­tra­gen. Feh­len­de Sprach­kennt­nisse sind nach wie vor der größte Ne­ga­tiv­fak­tor bei der Suche nach Ar­beit und der Ent­loh­nung. Read the rest of this entry »

1. Romengeri organisacija andi Austrija

März 20th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
14.3.2016 | (on demand)

Lernbetreuung: Verein Roma OberwartErste Roma-Organisation in Österreich

Ando 15. juli 1989 o Farajn Roma uso pomo­scha­go le Romen­dar ojs erschti Ro­men­geri orga­ni­sa­cija andi Austri­ja, ando foro Erba kerdo ulo. Les­kero cil sina taj hi, o diskri­mi­na­ci­ja­kere koji palal te phut­schel taj ak­tivi le tel bau­ni­ni­peske ande pe te be­scha­rel, le tscha­venge ando isch­ko­la­kere koji taj andi naphand­li­pes­keri pe­da­go­gika te pomo­schi­nel, akor o paru­jipe la kul­tu­ra­tar masch­kar o Roma taj o gadsche angle te tra­del taj i integra­ci­ja le Ro­men­dar ando khe­ta­nipe te scho­fi­nel, ham i ajgeni kulutrua upre li­ker­di te ol. O Farajn Roma, i ersch­ti Ro­men­geri orga­ni­sa­cija andi Austri­ja sina. Pal les­kero keri­pe jek bero­ti­ni­pes­kero than kerdo uli, savo le Ro­men­ge ando cile koji pomo­schi­nel. Akor te o sik­lipe pal i isch­kola ando dschi­vipe vrisch­tschan­do ulo, kaj Roma­ne-tscha­ve, sako di pomo­schago ando cile isch­ko­la­kere koji, usch­ti­den. Jek bari­kano cil le Faraj­nis­tar Roma, o aun prin­dscha­ripe le Ro­men­dar ojs flogos­keri grupn le austri­tike schto­tistar, ando de­cem­beri 1993 scho­fim ulo. Bute­der pedar, schu­nen tumen andi sen­dung „Roma sam“ up­ro Ra­dijo Bur­gen­land.  (volksgruppen.orf.at)

Am 15. Juli 1989 wurde der Verein Roma zur Förderung von Roma in Oberwart gegrün­det. Sein Ziel war und ist, beste­hen­de Vor­urtei­le zu hin­ter­fra­gen und aktiv für deren Ab­bau ein­zu­tre­ten, die För­de­rung der Kinder und Jugend im schu­li­schen sowie im frei­zeit­päda­go­gi­schen Bereich, wei­ters den kul­tu­rel­len Aus­tausch zwi­schen Roma und Nicht-Roma zu för­dern und die In­tegra­tion der Roma in die Ge­sell­schaft mit Bei­be­hal­tung der eige­nen Kultur zu for­cie­ren. Der Verein Roma war die erste Roma-Or­ga­ni­sa­­tion in Österreich. Nach des­sen Grün­dung wurde eine Be­ra­tungs­stel­le ein­ge­rich­tet, die sich für die An­lie­gen der Volks­grup­pen­an­ge­hö­ri­gen ein­setzt. Read the rest of this entry »

Roma sam: Farajn „Vida Pavlović“

März 6th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
29.2.2016 | (on demand)

Lernhilfe (Foto: Verein)„Vida Pavlović“ jek farajn la flogoskera grup­natar le Romendar hi, savo ando khetan butscha­li­nipe le ma­gistra­tiha 17, le Ro­men­gere-tscha­venge, po­mo­schi­nel. O farajn ando okto­beri 2006 kerdo ulo taj leskero be­schipe andi Abele­gaslina 12/12, ando 16to Betschi­tiko ge­majn­da­kero becirk hi. O anav usch­ti­dija o farjan le prin­dschar­da Ro­men­gera-dschi­lasch­ki­jatar Vida Pavlović (1945-2005).

Betschiste but Romengere-tschave del, save upro posch­tito taj khere tschak pu­mari dajen­geri tschib, Romani taj i serb­itiki tschib, vake­ren. I tschib jek igen bari­kano falato la cila kultu­ra­tar hi, ham oda te odoj otscha vodi­nel, kaj o isch­kola­kere butja le Romen­gere-tscha­vendar, but­var ando lek tele­der falato aun pasch­larde hi. O farajn „Vida Pavlović“ odole tscha­ven­dar, i dar angli ladsch te lel kamla, kaj o avre isch­ko­la­kere paj­tasch­tscha i nim­tschiki tschib igen latsche dscha­nen, mint lenca siklim ol taj on aguno tscha­ven­gero pomo­schago dsche­nen­dar, save ada sik­line, usch­tiden. Le pro­jekten­ca – vodi­nipe uso birov­tschage taj aguno tscha­ven­gero pomo­schago taj Lačo drom – kamla o farajn „Vida Pavlović“ jek basis te scho­finel, savi o drom la flo­gos­kera grupnake ande jek feder cukunft kerel. Bute­der pedar, schu­nen tumen andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Roma sam: Verein „Vida Pavlović“

März 5th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
29.2.2016 | (on demand)

Der Verein bietet Lernhilfe für Roma-Schüler an (Foto: Verein Vida „Vida Pavlović“ ist ein Verein zur Förderung der Volksgruppe der Roma in Zusammenarbeit mit der Wiener MA 17 zur Förderung von Roma-Kindern. Der Verein wurde im Okto­ber 2006 ge­grün­det und hat seinen Sitz in der Abelegasse 12/12 im 16. Wiener Ge­mein­de­bezirk. Den Namen erhielt der Verein von der be­kann­ten Roma-Sängerin Vida Pavlović (1945-2005).

In Wien gibt es viele Roma-Kinder, die im privaten Bereich nur ihre Mutter­sprache, Romanes und Serbisch, spre­chen. Zwar ist die Sprache ein sehr wich­ti­ger Bestand­teil der gesam­ten Kultur, je­doch führt diese dazu, dass die schuli­schen Leis­tun­gen der Roma-Kinder oft eher im un­tersten Be­reich an­geord­net sind. Der Verein „Vida Pavlović“ möchte diesen Kindern die Angst vor dem Ver­sagen gegen­über ande­ren Mit­schülern neh­men, die die deutsche Sprache sehr gut be­herr­schen, indem mit ihnen gelernt wird und sie früh­kind­liche För­de­rung durch ge­schul­tes Per­sonal erhalten. Mit den Pro­jek­ten – Behör­den­beglei­tung, früh­kind­liche För­de­rung und Lačo drom (Guter Weg) – will der Verein „Vida Pavlović“ eine Basis schaffen, die den Weg für die Volks­gruppe in eine bes­sere Zukunft ebnet. Mehr darüber in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

Link: Verein Vida Pavlović

(Text: volksgruppen.orf.at)

ROMADAY-Kampagne gestartet

März 2nd, 2016  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

RomadayDeutschland: Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas stellt Kam­pagne gegen Anti­ziganis­mus vor. Kern der Kam­pagne ist ein Aufruf mit fünf zentra­len For­de­run­gen. Die On­line-Petition finden Sie hier.

Auf Initiative des Vereins RomaTrial und der Stiftung Denkmal für die ermor­de­ten Juden Europas hat sich in Berlin ein breites gesamt­gesell­schaft­liches Bündnis für Soli­da­ri­tät mit den Sinti und Roma Europas ge­bil­det. Mit­glie­der der Inter­es­sen­gemein­schaft sind mehr als 20 Orga­ni­sa­tio­nen aus Politik, Zivil­gesell­schaft und Kultur. Ziel des Bünd­nis­ses ist es, auf die fort­wäh­rende Diskri­mi­nie­rung der größten euro­päi­schen Min­der­heit auf­merk­sam zu machen.

»Der Rassismus, den Sinti und Roma europa­weit im Alltag er­leben, ist un­erträg­lich. Und nie­mand schaut hin! Wir dürfen es nicht den Betrof­fe­nen selbst über­las­sen, auf den Anti­ziga­nis­mus und dessen teils existenz­be­dro­hende Fol­gen hin­zu­weisen. Son­dern wir als Mehrheit müs­sen diese Situa­tion end­lich öffent­lich be­nen­nen, ver­ur­tei­len und dage­gen an­ge­hen«, so Uwe Neumärker, Di­rek­tor der Stiftung Denkmal, zur Gründung der Ini­tia­tive.

Kern der Kampagne gegen Antiziganismus ist ein Aufruf mit fünf zentra­len For­de­run­gen an Politik, Medien und Öffent­lich­keit. Der Aufruf ist ab sofort hier ver­füg­bar. Bür­gerin­nen und Bürger sind auf­ge­ru­fen, die For­de­run­gen zu unter­zeichnen und sich so gegen die Aus­gren­zung von Sinti und Roma aus­zu­spre­chen. Die ge­sam­mel­ten Unter­schriften sol­len an Bundes­tags- und Europa­par­la­ments­abge­ord­nete, Minister, den Bundes­pres­se­rat sowie die Medien über­ge­ben werden.

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ZORROM – Projekt für Roma

Januar 30th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
11.1.2016 | (on demand)

Michael "Zorro" Teichmann, Leiter des neuen Roma-Projektes in der Steiermark (Foto: Caritas)In Graz ist ein neues Roma-Projekt angelaufen: ZORROM-Leiter und dROMa-Redakteur Michael Teichmann im Gespräch mit Roma sam.

Das Projekt, das die Caritas der Diözese Graz Seckau schon im Novem­ber 2015 gestartet hat, trägt den Titel „ZORROM“. „ZORROM“ be­glei­tet Roma und Romnja in Arbeits- und Bildungs­fragen und will durch Qua­li­fi­zie­rung Chancen für die Integra­tion in den Arbeitsmarkt er­hö­hen. In­vol­viert in das Projekt ist auch die Vinzenz­gemeinschaft aus Graz Eggenberg. Von der Vin­zenz­ge­mein­schaft wer­den am Projekt „ZORROM“ 50 bis 60 Roma aus den neuen EU-Staa­ten Ru­mänien, Bul­garien und der Slowakei teil­nehmen. Die Tätig­keiten des Projektes gehen auch über die Stadt­grenze hinaus. So werden auch für die in der Obersteiermark le­ben­den Roma vor Ort Bera­tung und Kurse an­ge­bo­ten. Mehr über das Projekt „ZORROM“ in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

ZORROM – Projekto le Romenge

Januar 30th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.1.2016 | (on demand)

Zorrom: neues Roma-Projekt in GrazO Michael Teichmann ando vakeripe

O projekto, savo i Caritas la diö­cesja­tar Gereci Seckau imar ando novem­beri dujeseri taj deschu­pantsch kes­dintscha, o anav „ZORROM“ ledschel. „ZORROM“ le Romen taj Rom­njen ando but­ja­kere- taj sika­di­peskere phutscha­jip­tscha vo­di­nel taj le kva­li­fi­ci­ri­ni­pes­kere scha­ji­penca i in­tegra­cija ando but­ja­kero foro utsche­der te ke­rel kamla. Ande phand­lo ando pro­jek­to te i Vinzenz­gemein­schaft andar Gereci Eggenberg hi. Andar i Vin­zenz­ge­mein­schaft uso pro­jekto „ZORROM“ epa­schel dschi scho­var­desch Roma andar o neve EU-ja­kere vilagi Rume­nija, Bulga­rija taj Slo­va­kija use ovna. O butja le pro­jek­tos­tar te pe­dar i foros­keri grani­ca ari dschan. Afka te andi regi­jona le uprutne Schtackos­tar, le odoj dschiv­de Ro­men­ge, bero­ti­nipe taj kurstscha dela. Bute­der pedar o pro­jek­to „ZOR­ROM“, schu­­nen andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte

Januar 30th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

IG Kultur

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte auf das all­täg­li­che Le­ben von Ro­ma-Frau­en in der Ge­gen­wart


Bewegungsmelder Kultur | Orange 94.0, 22.11.2015
Redakteur: Patrick Kwaśniewski

TC Roma steht für „Today’s Challenges for Roma Women influenced by historical Development“. Der Diskurs um die Rolle der Frau aus der Roma- und Sinti-Com­mu­nity in der euro­päi­schen Gesell­schaft hat ver­schie­dene Aspek­te. Die Situa­tion unter­schei­det sich in den euro­päi­schen Län­dern und eben­so ihre histo­ri­sche Grund­lage, gleich­zeitig gibt es auch Ein­flüsse aus einem gemein­sa­men euro­päi­schen Erbe. Das Pro­jekt ver­sucht diese Fragen auf­zu­neh­men und ihre Auf­berei­tung in die Initia­tion eines Netz­werkes münden zu lassen, dass die Hand­lungs­macht der Betrof­fe­nen in Gegen­wart und Zu­kunft stär­ken soll.

Was hat Geschichte mit meinem Leben zu tun? Wie be­ein­flus­sen poli­tische Struk­turen meine per­sön­lichen Chancen? Was sind gemein­same Werte in der EU und wo fin­den Roma und Sinti ihren Platz?

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RomArchive: Ein Projekt sucht sein Logo

Januar 28th, 2016  |  Published in Einrichtungen

RomArchiveDas 2015 angelaufene RomArchive sucht noch sein Logo – oder genauer: das Key Visual. Die Ent­würfe sol­len den Cha­rak­ter als „pan­euro­päi­sche Kultur­projekt“ er­ken­nen las­sen und alle drei Unter­titel in­tegrie­ren:

RomArchive – Digital Archive of the Roma
Digitales Archiv der Sinti und Roma
Romano Digitalno Archivo

Das RomArchive bittet um die Einsendung von maxi­mal zwei Entwürfen (per Email an keyvisual@romarchive.eu). Aller­dings drängt be­reits die Zeit: Die Frist für die Ein­rei­chung von Bei­trä­gen läuft nur noch bis 31. Jänner 2016. Die Ent­schei­dung über den Sieger­ent­wurf trifft der RomArchive-Bei­rat am 15. Febru­ar 2016 auf Basis der ein­ge­reich­ten Ent­würfe. Von einer Prä­sen­ta­tion wird ab­ge­sehen. Der Sie­ger/Die Sie­ge­rin wird nach der Ent­schei­dung des Beirats be­auf­tragt und er­hält einen Ver­trag mit finan­ziel­ler Ver­gütung (die bloße Teil­nah­me wird nicht ver­gütet). An­sprech­part­ner ist Armin Ulm: +49/(0)30/69598034 oder +49/(0)30/61201673.

Die Ausschreibung im vollen Wortlaut (und inklusive Projekt­vor­stel­lung) finden Sie hier. Im Folgen­den einige Aus­füh­run­gen über die grafi­schen Vor­gaben:

Zu den Anders als in „hegemonialen“ Archiven, in denen Sinti und Roma meist ausschließlich stereotyp dargestellt werden, steht bei RomArchive ihre Selbstrepräsentation im Mittelpunkt: Es entstehen Erzählungen, die gerade auch die Heterogenität ihrer unterschiedlichen nationalen und kulturellen Identitäten widerspiegeln; der Reichtum einer jahrhundertealten und bis in die Gegenwart überaus lebendigen wie vielseitigen künstlerischen und kulturellen Produktion, die eng mit der europäischen verwoben ist, wird öffentlich sichtbar und zugänglich. Auf diese Weise will das Projekt auch den hartnäckig bestehenden Vorurteilen und Fremdbildern entgegentreten. Somit richtet sich RomArchive nicht nur an Europas größte Minderheit, sondern auch an Europas Mehrheitsgesellschaften.

Die Herausforderung bei der Entwicklung des grafischen Konzepts besteht also darin, gängige Stereotypen und Klischees nicht zu reproduzieren und nicht folkloristisch zu werden. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Wort-Bild-Marke. Bitte verwenden Sie keine Räder, Wohnwagen oder ähnliche Klischees, auch nicht um sie ironisch zu brechen. Read the rest of this entry »

I OSZE taj lakere butja

Januar 23rd, 2016  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
28.12.2015 | (on demand)

OSZEDie OSZE und ihre Aufgaben

I politologkija Mirjam Karoly, dscheno le flogos­kere grupna­kere bajro­tistar le Ro­menge taj Sinti­jenge andi Austri­ja taj o schero le kon­taktos­kere thanistar le Romen­gere- taj Sinti­jengere-phutscha­ji­pendar uso OSZE birov­tschago le demokra­ti­schi insti­tuci­jonen­dar taj manu­schen­gere tschatschi­pen­dar, and diki­pe ando butje la OSZE-jatar, del. O OSZE-schtotscha 2003 jek akcijona­kero plan le Ro­men­ge taj Sinti­jenge ando thana sika­dipe, buti, dschi­vipe taj sasti­pe ari dine. Bari­kano diki­pe adaj upro pal dschu­mi­nipe la diskri­mi­naci­ja­tar taj upro glajchi schajipe le Romen­gere dschuv­lenge, ker­do ulo. O akci­jona­kero plan te i basis la Deka­dake la Romen­gera inklu­si­jona­tar 2005-2015 taj te la ando bersch 2011 aun lima EU-jakera stra­te­gi­jake le naci­jo­nali integra­ci­ja­kere stra­te­gi­jenge le Romen­ge andi Europa, sina. Kekaj adala poli­tischi arphe­nip­tscha del, ando lejcti desch berscha tschulo pe irintscha andi dschi­vipes­keri reja­li­teta le Romen­dar taj Sinti­jen­dar. Meg mindig o Roma andi Europa ando tscho­ripe dschin, but ande na saste situa­ciji, but­var ande bibas­tale thana, le avre manu­schen­dar tel tschinde taj oni aun phand­li­pe usi pra­dimi infra­struk­tura. Use al meg i diskri­mi­naci­ja taj o rasis­mus vid­schik andi Euro­pa, obste ando vila­go bute­der vaj tschu­le­der Roma dschin. (volksgruppen.orf.at)

Die Politologin Mirjam Karoly, Mit­glied des Volks­grup­pen­beirats für Roma und Sinti in Öster­reich und Lei­terin der Kontakt­stelle für Roma- und Sinti-Fra­gen beim OSZE-Büro für de­mokra­ti­sche Institu­tio­nen und Men­schen­rechte (BDIMR), gibt Einblick in die Auf­gaben der OSZE.

Die OSZE-Mitgliedstaaten haben 2003 einen Ak­tions­plan für Roma und Sinti mit konkre­ten Empfeh­lun­gen in den Berei­chen Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit be­schlos­sen. Beson­de­res Augen­merk wurde dabei sowohl auf die Be­kämpfung von Diskri­mi­nie­rung als auch auf die Chancen­gleich­heit für Roma-Frauen ge­legt. Read the rest of this entry »

„Roma Invasion“ & die Hassposter

Januar 19th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Im Spätsommer 2012 fuhren rund 30 Roma-Jugendliche aus den Frei­bur­ger Flüchtlings­wohn­heimen für eine Woche auf die Nord­see­insel Wangerooge (Deutschland), or­ga­ni­siert wurde das Sommer­camp vom „Roma Büro Freiburg“. Dabei ent­stand der Kurzfilm „Roma Invasion“, eine fil­mi­sche Zu­sam­men­fas­sung der Aktivi­tä­ten, in der viele der Jugend­li­chen selbst zu Wort kommen. Der Film wurde 53.000 mal ange­klickt und mit eini­gen hundert Postings ver­sehen. Die meis­ten Kom­men­tare kann man leider unter „Hate Speech“ sub­sumie­ren: von „Vergasen“ bis „in die Autopresse“ war die Rede. Die Fülle und Aggres­sivi­tät dieser rassis­ti­schen Kom­men­tare könnte einem wahrlich die Sprache ver­schlagen, doch das „Roma Büro Freiburg“ rea­gier­te offen­siv auf das Phäno­men und orga­ni­sierte gemein­sam mit dem Stadt­jugend­ring einen Themen­abend zur Frage „Was tun gegen Hate Speech?“. Bei der Ver­anstal­tung im Frei­burger Haus der Jugend wurde der Kurz­film gezeigt und aus­ge­wählte Kommentare in einer szenischen Lesung von Roma-Ju­gend­li­chen vor­getra­gen. Das freie Radio Dreyeckland sprach mit Tomas Wald vom „Roma Büro“ über die Ver­anstal­tung und Gewalt gegen Roma (einen weite­ren Radio­beitrag fin­den Sie hier).

(dROMa)

Tschavengere kenvi ande 4 tschibtscha

Januar 10th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
21.12.2015 | (on demand)

BAKIPKeden, ando 15to decemberi 2015, andi sikli­pes­keri tscha­ven­geri bar la BAKIP-atar Erba, o duj schtar tschib­tschen­gere kenvi „Ko pomo­schi­nel le mankuschiske?“ taj „Dsch­nes tu, kaj mro khe­ripe hi?“ angle terdschar­de ule. O duj kenvi ando arto isch­ko­la­kero bersch le dajen­gere taj daden­gere faraj­nistar ari dim ule taj akan andi BAKIP te usch­tidel hi le. Khetan ter­dscharde ule o duj kenvi le isch­kol­schki­jen­dar taj isch­ko­laschen­dar ando sik­lipe „Seminar Bild­ne­rische Er­zie­hung, Werk­er­zie­hung taj Texti­les Gestal­ten“ telal i mesch­terkija, Gisela Kramer. Ando hor­vacko taj ungriko siklipe o prik bescha­ripe le nimtschke tekstis­tar la Iris Zsótéraha upre butscha­lim ulo. O but­schasch­tscha andar o Roma-Service, o Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, o kenvi ando Burgenland-Roman prik bescharde. O duj kenvi, ischkolaschkijendar andar o 5te klastscha taj jeke butscha­schis­tar andar o Roma-Service, andi sikli­pes­keri tscha­ven­geri bar la BAKIP-atar, pre­sen­tirim ule. I kenva „Ko pomo­schinel le man­ku­schiske?“ andi nimtschki taj ungriki taj andi nimtschki taj bur­gen­lan­di­tiki-ro­mani tschib, le tscha­venge angle gendi uli. Read the rest of this entry »