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Juni 6th, 2018 |
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Einrichtungen, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Der „Roma-Butschu“ („Roma-Kirtag“) 2018 steht unter dem Motto „25 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe“. | O „Roma-Butschu“ telal o anav „25 berscha aunprindscharipe le Romendar ojs flogoskeri gupn“ terdschol.

Der traditionelle Roma-Butschu in Bachselten findet am 16. Juni 2018 auf der Festwiese Schuh in Großbachselten (Angerstraße 11) statt. Beginn ist um 20:00 Uhr. Musikalisch wird die Veranstaltung von der südburgenländischen Roma-Band Romano Rath begleitet. Weitere Highlights dieser Kulturveranstaltung sind die kroatische Band Bruji und die bekannte Romagruppe aus Ungarn Kalyi Jag (schwarzes Feuer) sowie die ungarische Volkstanzgruppe Siget. 1993 wurden die Roma als sechste Volksgruppe in Österreich anerkannt. 25 Jahre Volksgruppenarbeit stehen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.
O tradicijoneli Roma-Butschu andi Boslina ando 16to juni 2018 upri Festwiese Schuh (Angerstraße 11) andi Bari Boslina, tel likerdo ol. Kesdim ol 20:00 orenge. I muschika uso mulatintschago kerel i sudburgenlanditiki Romani banda Romano Rath. Bare highlights hi i horvacki banda Bruji taj i prindschardi Romani banda andar o Ungriko Kalyi Jag taj i flogoskeri khelipeskeri ungriki grupn Sigeta. 1993 o Roma ojs schofti flogoskeri grupn andi Austrija aunpridschardi uli. 25 berscha flogoskeri grupnengeri buti terdschon use ada mulatintschago upro anglutno than.
(Veranstalter: Verein Roma-Service)
Mai 28th, 2018 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
Das tschechische Kulturfestival „Khamoro“, seit vielen Jahren eine Institution in Prag, gilt als das weltweit größte Roma-Festival. Am Sonntag wurde der 20. Jahrgang mit einem Konzert auf der Moldauinsel Střelecký ostrov in Prag eröffent. Wie jedes Jahr stellt Musik – traditionelle Roma-Musik ebenso wie Gypsy-Jazz – einen wichtigen Bestandteil des Programms dar. Auf dem Programm des Festivals, das vom Verein „Slovo 21“ in Kooperation mit SP Saga organisiert wird, stehen aber auch Ausstellungen, Theateraufführungen, Roma-Literatur (Gavoro), eine Konferenz über die Stellung von Romnja (Roma-Frauen) im Prager Instituto Cervantes sowie eine Modeschau. Read the rest of this entry »
Mai 26th, 2018 |
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Einrichtungen, Frauenrechte, Jugend & Bildung
Empowerment für junge Romnja und Sintizze in Deutschland: Mädchen und Frauen engagieren sich selbstbewusst für ihre Interessen
Im März startete mit „Opre Romnja!“ ein neuer Schwerpunkt der Empowermentarbeit von Amaro Drom. Bisher sind junge Romnja und Sintizze in der Vereinsarbeit unterrepräsentiert. Mit „Opre Romnja!“ will Amaro Drom das ändern. Das Projekt wird durch das Deutsche Kinderhilfswerk finanziert und findet im Rahmen des Projektes „Dikhen amen! Seht uns!“ statt, das vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird.
Das Hauptziel von „Opre Romnja!“ ist das selbstbewusste Engagement junger Romnja und Sintizze – nicht nur im Projekt „Dikhen amen!“ und im Verein Amaro Drom. Sondern auch darüber hinaus. Durch ein gestärktes Selbstbewusstsein nehmen die Mädchen und Frauen ihre Wünsche ernst und setzen sich beherzt dafür ein. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es zunächst einen Raum, in dem sich die jungen Romnja und Sintizze geschützt vor Rassismus und Sexismus austauschen können. Hierfür ist die Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum wichtig. Dies ermöglicht gegenseitiges Vertrauen und die erfolgreiche Umsetzung der Wünsche der Mädchen und jungen Frauen.
Gemeinsam mit erfahrenen Teamerinnen aus der Community unterstützt Éva Ádám, pädagogische Leitung im Projekt „Dikhen amen! Seht uns!“, die Mädchen in mehreren Treffen dabei, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen, zu ergründen, wie sie diese in die Wirklichkeit umsetzen können, und dieses Wissen an andere junge Rom*nja und Sinti*zze weiterzugeben. Umgesetzt werden diese Ziele in mehrstufigen Projektveranstaltungen in mehreren Bundesländern. Dabei lernen die Mädchen und jungen Frauen andere Romnja und Sintizze kennen. Sie tauschen sich aus, formulieren eigene Wünsche und lernen ältere Romnja und Sintizze kennen, die bereits gesellschaftspolitisch aktiv sind. Read the rest of this entry »
Mai 20th, 2018 |
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Einrichtungen, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Die Ausstellung ROMA-FRÜHLING: KUNST ALS WIDERSTAND wird am 22. Mai 2018 um 18 Uhr im Europäischen Roma-Institut für Kunst und Kultur ERIAC (Reinhardtstr. 41-43, Berlin) eröffnet. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!
Zu sehen bis zum 2. August 2018.
Die Ausstellung ROMA-FRÜHLING: KUNST ALS WIDERSTAND präsentiert eine Auswahl visionärer Roma-Künstlerinnen und -Künstler aus ganz Europa. Sie alle zeigen sich von einer Gegenwart inspiriert, in der Roma-Kunst, -Wissenschaft und politischer Aktivismus zunehmend interagieren, sich gegenseitig beeinflussen und verstärken. Und ihre Kunst zeugt von der erwachten Vitalität einer Gemeinschaft, die eine stigmatisierte Identität für sich reklamiert und sie sich qua kultureller Affirmation wieder aneignet.
Wie der Völkerfrühling von 1848 oder der Arabische Frühling (2011) erwächst auch der Roma-Frühling aus der Unterdrückung heraus. In den Familien und Gemeinschaften der Roma entspringt eine Welle friedlichen Widerstands – als Protest gegen die jahrhundertelangen Diskriminierungen und Misshandlungen. Der Roma-Frühling manifestiert sich hierbei als Wiederaneignung der Öffentlichkeit, ihrer Räume und Diskurse – vor allem aber des Politischen. Ein Prozess, in der die Randgruppen ihre Stimme erheben und eine Anerkennung ihrer Roma-Zugehörigkeit und Identität fordern.
Künstler/innen: Krzysztof Gil, Gabi Jimenez, Sead Kazanxhiu, Delaine Le Bas, Damian Le Bas, Malgorzata Mirga-Tas, Emilia Rigova, Marina Rosselle, Ceija Stojka, Kálmán Várady
Organisiert mit Unterstützung der Galerie Kai Dikhas.
(minderheitensekretariat.de)
Mai 15th, 2018 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher
Im ORF-RadioKulturhaus in Wien wurden die diesjährigen Gewinner der „SozialMarie“ bekannt gegeben. 15 sozial innovative Projekte wurden mit dem bereits zum 14. Mal vergebenen Preis ausgezeichnet. Organisiert wird der Preis von der Unruhe Privatstiftung.
Der mit 15.000 Euro dotierte erste Preis ging an ein Obdachlosen-Projekt in Tschechien: Housing First for Families in Brno: Fünfzig obdachlose Familien wird eine Stadtwohnung ermöglicht. Die Familien werden dabei begleitet und betreut, ein neues Leben zu beginnen. „Die Strategie scheint aufzugehen. Über 90 Prozent der Familien leben nach einem Jahr weiterhin gemeinsam in ihrer eigenen Wohnung, Kinder kehren aus der Fremdunterbringung in ihre Familie zurück, arbeitslose Familienmitglieder finden einen Job, die Kinder gehen regelmäßiger in die Schule, die finanzielle Lage und die gesamte familiäre Situation stabilisieren sich“, erklären die Organisatoren der SozialMarie.
Den zweiten Preis in der Höhe von 10.000 Euro vergab die Jury an das slowakische Projekt Book Club PAĽIKERAV: Bei diesem „Buchklub“ erhalten junge Roma in Košice Bücher, die ihnen von den Autorinnen und Autoren übergeben werden. Die Roma erstellen Video-Buchrezensionen, die dann im Internet präsentiert werden. Inzwischen werden drei neue Videorezensionen pro Woche veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es Diskussionsrunden und Buchpräsentationen. Read the rest of this entry »
Mai 13th, 2018 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken

Norwegen wird den Bau der Gedenkstätte in Lety finanziell unterstützen
Die norwegische Botschafterin in Tschechien, Ellen Sletner, hat bestätigt, dass Norwegen den Bau einer Roma-Holocaust-Gedenkstätte in Lety bei Písek (Südböhmen) mit einer Summe von einer Million Euro unterstützen will. Dies teilte die Sprecherin des Museums für Roma-Kultur, Kristina Kohoutová, mit. Die Gedenkstätte wird am Ort errichtet, wo sich während der Nazi-Besatzung ein Roma-KZ befand. In den 1970er Jahren wurde am selben Ort ein Schweinemastbetrieb erbaut. Der Staat kaufte die Schweinemast auf. Die Leiterin des Museums für Roma-Kultur, Jana Horváthová, erklärte, die leer stehenden Gebäude werden bis zum Jahresende abgerissen. Im Gemeindeamt in Lety hat das Museum inzwischen ein Infozentrum eröffnet, in dem an den Genozid an den tschechischen Roma erinnert wird.
(Radio Prag)
April 20th, 2018 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Am 25. April 2018 präsentiert das Romano Centro in Wien die neue Beratungsstelle #GegenHassimNetz: 18:00 Uhr, Hofmannsthalgasse 2/2, 1030 Wien
Die Beratungsstelle #GegenHassimNetz des Vereins „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ hat im September 2017 ihre operative Arbeit aufgenommen. Seit diesem Zeitpunkt wurden über 700 Fälle von Hass im Netz dokumentiert und bearbeitet. Die juristisch und psychosozial geschulten Mitarbeiter/innen geben eine rechtliche Erstauskunft und besprechen mit Klienten/innen weitere Handlungsoptionen. Maßnahmen inkludieren die Entfernung von Inhalten, Versuche außergerichtlicher Einigungen, Anzeigenerhebung von strafrechtlich relevanten Inhalten etc.
An diesem Abend werden die Beratungsstelle #GegenHassimNetz, ihr spezifischer Tätigkeitsbereich sowie Erfahrungen aus dem ersten halben Jahr vorgestellt.
(Romano Centro)
April 11th, 2018 |
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Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai (Redaktion). Schnitt: Marcel Horvath
Alt sein heißt nicht stumm sein! Omas gegen Rechts
Babi gejng „Rechts“: O babi i lek hipsti grupn ando protestakero micinipe hi. Feschtime gutschmenca o babi gejng „Rechts“ upro poschtito dschan, pe le manuschengere tschatschipenge ande te bescharel. Angle trin kurke i seletoskeri forma „Omas gegen Rechts Südburgenland“ kerdi uli. Suboton, ando 17to feberi 2018 Erbate ando foroskero park i erschti demonstracija gejng o telispidipe naschigejaschendar sina.
Die Omas sind wohl die hippste Gruppe in der Protestbewegung. Mit knalligen Strickmützen gehen die „Omas gegen Rechts“ auf die Straße, um sich für die Menschenrechte einzusetzen. Vor einigen Wochen wurde die Plattform „Omas gegen Rechts Südburgenland“ gegründet. Read the rest of this entry »
März 30th, 2018 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion). Kamera: Julius Horvath, Emmerich Gärtner-Horvath. Schnitt: Adolf Gussak
Zentralmusikschule Oberwart
I muschikakeri ischkola Erba ando bersch 1947 kerdi uli. Usar i furula dschi usi elektrischi gitara mindenfelitike muschikakere instrumentscha schaj siklim on. 2006 jek khetanipe la muschikakera ischkolaha Szombathely kerdi uli – taj o orchesteri, i „Sinfonijeta Erba – Szombathely“, kerdi sina. Sajt oja cajt te o nevo berschengero koncerto la ZMSatar Erba del, savo ada bersch ando 13ti jeneri andi maschkarutni ischkola sina.
Die Musikschule Oberwart wurde im Jahr 1947 gegründet. Man kann von der Blockflöte bis zur E-Gitarre verschiedenste Musikinstrumente erlernen. 2006 wurde auch ein Kooperationsvertrag mit der Musikschule Szombathely abgeschlossen – und das Orchester, die „Sinfonietta Oberwart – Szombathely“, war geboren. Read the rest of this entry »
März 24th, 2018 |
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Einrichtungen, Film & Theater, Musik, Radio, Podcast & TV
Die Roma-und-Sinti-Philharmoniker
Ein Film von Margarete Kreuzer
ARTE, 24.3.2018 (Erstsendung: 25.1.2015)
➔verfügbar bis 30.3.2018
Es ist ein besonderes Symphonieorchester: Alle Mitglieder sind Sinti oder Roma, und alle sind Profis – klassisch ausgebildete Musiker, die in Berufsorchestern in ganz Europa spielen. So oft wie möglich finden sie zusammen, um als Botschafter ihres Volkes gegen Klischees, Vertreibung und Vergessen anzuspielen. Ein Porträt eines ungewöhnlichen Orchesters und seiner Mitglieder.
Die Dokumentation begleitet das Orchester während der Vorbereitungen zu einem Konzert und verlässt mit einzelnen Musikern immer wieder den musikalischen Kosmos, um einen Einblick ihr privates Leben zu gewinnen. Im Mittelpunkt des Films steht der Dirigent Riccardo Sahiti, Gründer des Orchesters und sein leidenschaftlicher Spiritus Rector.
Sein Traum: Er möchte die „Roma und Sinti Philharmoniker“ zu einer festen Institution machen, um nicht länger um ihre Existenz bangen zu müssen. Ob Auswärtiges Amt, Zentralrat deutscher Sinti und Roma oder Europäisches Parlament – Riccardo Sahiti, unfreiwillig auch Manager des Orchesters, spricht überall vor. Der Film begleitet ihn aber auch auf einer sehr emotionalen Reise in seine Heimat, den Kosovo, wo er Krieg und Vertreibung erlebt hat. Read the rest of this entry »
Januar 23rd, 2018 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Raoul-Wallenberg-patijaripe: Europitiko rot patijarel o centro le Romane tschatschipenge (ERRC) ande Budapest
O centro sa kerel, kaj le lek bareder tschulipeske andi Europa feder te dschal, phenel o generalsekretari la thansekera organisacijonatar, Thorbjørn Jagland uso prik dipe le patjaripestaer ande Straßburg. I organisacija pe but soralipeha la flogoskera grupnake le Romenge ande bescharel. Lengere butschaschtscha – but lendar Roma hi – sikade, hot o kejmpinipe gejng i diskriminacija taj rasismus barikane schaj kerdo ol, phenel o Jagland use. Ov le direktoriske le centrumistar Ðorđe Jovanović o 10.000 Euro prik dija. I 1996 kerdi organisacija pomoschinel but Romenge te le aun sesim ule gejng diskriminacija vaj rasistischi motivirti schtraufinipeskere keriptscha. Read the rest of this entry »
Januar 19th, 2018 |
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Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 8.1.2018 | (on demand)
Flogoskero grupnengero bajrot: Gärtner-Horvath terdscharel pe papal uso völinipe le anglebeschtostar
Ada bersch, ando feberi vaj merc, o flogoskero grupnengero bajrot papal nevo konstiturim ol. O anglebeschto Emmerich Gärtner-Horvath papal te kanidirinel kamla. Ov adi kherodaschi use i adivesakeri sendung Roma sam hi.
Le paldikipeske o Emmerich Gärtner-Horvath la butjaha le Romane organisacijendar loschando pe sikal. Poar barikane projektscha sar ando mediji barikane prik bescharde ule taj o upre terdschavipe le gondolipeskere tablinendar latsche rejalisirim ol. Te o Emmerich Gärtner-Horvath o schajipe uschtidija i funkcijona ando bajrot papal pantsch berscha te kerel, leske i lek barikaneder buti hi, o konstruktivi dijalog la neva regirungaha te kerel, phenel lo. „Te i medijakeri buti andi flogoskeri grupn andi redakcija leske meg mindig barikano hi“, phenel o anglebeschto Emmerich Gärtner-Horvath.
Kada o Rudolf Sarközi mulo, i funkcijona jek bersch schutschi atschini. O Emmerich Gärtner-Horvath andar Roma-Service o anglebeschipe le flogoskere grupnengere bajrotistar le Romendar ando merc 2017 prik lija.
(volksgruppen.orf.at)
Januar 18th, 2018 |
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Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Europäisches Zentrum für Rechte der Roma (ERRC) erhält Raoul-Wallenberg-Preis für Kampf gegen Rassismus und Menschenrechtsverletzungen
Das Europäische Zentrum für die Rechte der Roma mit Sitz in Budapest erhielt gestern den Raoul-Wallenberg-Preis des Europarates für seinen Kampf gegen Diskriminierung, Anti-Roma-Rassismus und Verletzungen der Rechte der Roma. Das Zentrum wendet innovative rechtliche Maßnahmen und evidenzbasierte Forschung an und erarbeitet einschlägige Strategien. Thorbjørn Jagland, Generalsekretär des Europarates, erklärte bei der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises an den Direktor des ERRC, Ðorđe Jovanović: „Es ist bedauerlich, dass Personen und Gruppen auf unserem Kontinent weiterhin Menschenrechtsverletzungen und schlechter Behandlungen ausgesetzt sind. Umso erfreulicher ist es daher, dass Auszeichnungen wie diese die Aufmerksamkeit auf Probleme lenken, die sonst vielleicht unbeachtet geblieben wären – und jene Personen würdigen, die außergewöhnliche Anstrengungen unternehmen, um sie zu bekämpfen. Ich freue mich mitteilen zu dürfen, dass der Preis in diesem Jahr an eine Organisation geht, die Hindernisse beseitigt, mit denen die Roma, die größte europäische Minderheit, konfrontiert sind. Eine Organisation, deren Energie, Hartnäckigkeit und Glaube an den Rechtsstaat dafür sorgen, dass die Rechte der Roma anerkannt werden. Eine Organisation, deren Mut und Entschlossenvheit eine Inspiration für junge Roma sind und die ihnen eine Zukunft voller Hoffnung aufzeigt.“ Die gemeinnützige Organisation, deren Leitung und Mitarbeiter mehrheitlich Roma sind, ist unermüdlich und effizient in ihrem Kampf gegen Anti-Roma-Rassismus und Menschenrechtsverletzungen in zahlreichen Ländern, ergänzte der Generalsekretär.
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Januar 16th, 2018 |
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Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 8.1.2018 | (on demand)
Volksgruppenbeirat: Gärtner-Horvath stellt sich nochmals zur Wahl als Vorsitzender
volksgruppen.orf.at: Heuer, im Februar oder März, wird der Volksgruppenbeirat für Roma neu konstituiert. Dessen Vorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath will nochmals kandidieren. Er ist zu Gast in der aktuellen Ausgabe von Roma sam.
Rückblickend zeigt sich Gärtner-Horvath mit der Arbeit der Romaorganisationen zufrieden. Einige wichtige Projekte im Bereich Medien wurden erfolgreich umgesetzt und die Aufstellung der Gedenktafeln im entsprechenden aufklärerischen Rahmen realisiert. Falls Emmerich Gärtner-Horvath die Möglichkeit genießen würde, die Funktion als Vorsitzender im Beirat für weitere fünf Jahre auszuüben, sei die wichtigste Aufgabe für die nächste Legislaturperiode, einen konstruktiven Dialog mit der neuen Regierung herzustellen, meint er. Read the rest of this entry »
Januar 12th, 2018 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai, Schnitt: Josef Horvath
O schajipe upre jek sikadipe
Seit 1990 besteht in Oberwart das Lernbetreuungsprojekt und wurde vom Verein Roma durchgeführt. 2017 übernahm der Verein Roma-Service durch das Ausscheiden des Vereins Roma das Lernbetreuungsprojekt. Durchschnittlich nehmen 30 Kinder an der Außerschulischen Lernbetreuung teil. Die Schüler erhalten täglich Förderunterricht und Unterstützung bei den Hausaufgaben. Lerndefizite werden gezielt aufgeholt, und vor Schularbeiten und Tests wird gesondert in der Gruppen- und Einzelbetreuung gefördert. Die Lernbetreuung gibt vielen Roma-Kindern die Chance auf eine gute Bildung, um im späteren Leben in der Arbeitswelt Fuß fassen zu können.
Sajt 1990 Erbate o siklipeskero projekto del taj le farajnistar Roma kerdo ulo. 2017 o farajn Roma-Service ada siklipeskero projekto prik lija, mint o farajn Roma use tschapintscha. Valami 30 tschave uso siklipe an. O ischkolaschtscha sako di pomoschago use pumare butj uschtiden. Siklipeskere deficitscha upre butschalim on, angle ischkolakere butja ande grupn vaj sakone tschave korkore, siklim ol. Read the rest of this entry »
Dezember 23rd, 2017 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Adolf Gussak; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Emmerich Gärtner-Horvath
Romengeri-dialogoskeri seletoskeri forma: „Buti le ternenca pal i ischkola“
Am Freitag, den 24. 11. 2017 fand die 20. Roma-Dialogplattform des Bundeskanzleramtes im Hause der Volksanwaltschaft Wien statt. Zur 20. Dialogplattform lud Frau Dr. Susanne Pfanner, Leiterin der Roma-Kontaktstelle, zum Thema „Außerschulische Jugendarbeit“ ein. Durch die EU-weite Roma-Strategie 2020 sind die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgefordert, die aktive Einbindung der gesamten Roma-Zivilgesellschaft in die Umsetzung der nationalen Roma-Strategien zu fördern. Die österreichische nationale Roma-Kontaktstelle im Bundeskanzleramt hat zu diesem Zweck im Juni 2012 eine Roma-Dialogplattform geschaffen. Diese bringt regelmäßig Behördenvertreter/innen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden mit diversen Roma-Organisationen und Vertretern der Roma-Zivilgesellschaft sowie Experten und Expertinnen verschiedener Lebensbereiche zusammen. Ziel ist es, Raum für einen offenen Dialog zu schaffen, in dessen Mittelpunkt die Perspektive der Roma steht.
Paraschtuja, ando 24.11.2017 i 20ti Romengeri-dialogoskeri seletoskeri forma le bundeskancleriskere birovtschagostar ando kher le flogoskere fischgaroschengere birovtschagostar Betschi, tel likerdi uli. Usi 20to dialogoskeri seletoskeri forma i Susanne Pfanner, schero le Romengere-kontaktoskere thanistar, usi tema „buti le ternenca pal i ischkola“ akartscha. Read the rest of this entry »
Dezember 21st, 2017 |
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Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Jennifer Papai; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Adolf Gussak
Roma-Advent 2017
O farajn KARIKA, suboton, ando 2to decemberi 2017, o sako berschengero Romengero-advent ando kontaktoskero centrum Erbate telal o anav „khetan sorale sam taj khetan valaso te micinel kamaha“ tel likertscha. O mulatintschago le organisatorendar taj le birostar la foroskera gemajndatar Erba, Georg Rosner, pradim ulo. O barikanipe adale mulatintschagostar o arparujipe maschkar o Roma taj o gadsche hi. Le gadschen o schajipe sina, buteder pedar i kultura le Romendar te schunel. Tradicijoneli habe andar i Romengeri-kojnha taj tradicijoneli Romengeri-muschika la Stefan „Pisti“ Horvath bandatar taj la burgenlanditika bandatar „Romano Rath“ dija.
Der Verein Karika veranstaltete am Samstag, 2. Dezember 2017, den alljährlichen Roma-Advent im Kontaktzentrum in Oberwart unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam wollen wir was bewegen“. Eröffnet wurde die Veranstaltung von den Organisatoren und vom Bürgermeister der Stadtgemeinde Oberwart, Herrn LAbg. Georg Rosner. Das Besondere dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Roma und Nicht-Roma. Read the rest of this entry »
Dezember 18th, 2017 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Antiziganismus auf der Tagesordnung der EU High Level Group zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen von Intoleranz
Die EU High Level Group zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen von Intoleranz, bei der Vertreter/innen der EU-Mitgliedstaaten und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft zusammenkommen, legte bei ihrem 4. Treffen am 5. Dezember 2017 besonderes Augenmerk auf das Phänomen Antiziganismus.
Vera Jourova, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellungsfragen, brachte in ihrer Eröffnungsrede ihre tiefe Besorgnis über die weitverbreitete soziale Akzeptanz von Antiziganismus zum Ausdruck. Als aktuelles Beispiel nannte sie einen Fall von Hassreden und Morddrohungen gegen einen tschechischen Roma-Sänger, Gypsy.cz, der vom nationalen Gericht mit nur 4 Euro Strafe geahndet wurde. Gerichtsurteile wie diese senden eine fatale Botschaft in die Gesellschaft, wenn es darum geht, Antiziganismus zu bekämpfen.
MdEP Soraya Post (S&D Fraktion) betonte die Notwendigkeit, die Hauptursache für Diskriminierung und Hass gegen Roma – den Antiziganismus – zu beseitigen, und rief alle Regierungen und Pflichtenträger/innen dazu auf, Verantwortung für ihre Bürger/innen zu übernehmen. Post warnte: „Europa steht erneut am Scheideweg. Extremistische Parteien geraten immer häufiger in Regierungsverantwortung, ausländerfeindliche Stimmen werden immer lauter und bisweilen von Regierungsmitgliedern toleriert.“
Jamen Gabriela Hrabanova, Direktorin des ERGO-Netzwerks, stellte in ihrem Beitrag das Referenzpapier Antiziganismus vor und wies darauf hin, dass es wichtig sei, sich bei der Bekämpfung von Antiziganismus auf die Mehrheitsgesellschaft zu konzentrieren: „Es muss unbedingt anerkannt werden, dass Antiziganismus keine Minderheitenangelegenheit ist.“ Read the rest of this entry »
Dezember 2nd, 2017 |
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Einrichtungen, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Radio RomaRespekt #23: „Was stört’s euch, wenn Leute betteln?“
Sendung vom 4.11.2017: In Dresden. Lokale Zeitungen hatten erst über Menschen berichtet, die in der Innenstadt musizieren, dann über Menschen, die dort betteln, dann über Kinder, die dabei sind, wenn ihre Eltern betteln. Die Medien pauschalisieren alle diese Menschen zu Roma. Es sind nur einige wenige Familien in Dresden, die betteln. Dennoch empfindet man dort diese Wenigen als Sicherheitsproblem, die nichts weiter tun, als ihre Hand auszustrecken. Die Stadtverwaltung von Dresden hat nun eine neue Polizeiverordnung entworfen. Mit Law and Order soll gegen Armut vorgegangen werden – oder vielmehr gegen die Armen. In Dresden soll das Betteln verboten werden, die Armen sollen aus der Stadt verdrängt werden, und das Betteln mit Kinder soll sogar mit einer Strafe von 1.000 € geahndet werden. Das Ganze ist von einem rassistischen und armenfeindlichen Diskurs in der Öffentlichkeit Dresdens begleitet. Es regt sich Widerspruch, es gründete sich die Dresdner Bettellobby nach dem Wiener Vorbild (wir berichteten). In der Sendung sprechen dazu Gjulner Sejdi vom Leipziger Verein Romano Sumnal, Dieter Wolfer vom Treberhilfe Dresden e.V. – beide sind Teil der Dresdner Bettellobby, der Politikwissenschaftler Markus End sowie Simonida Selimovic und Sandra Selimovic – beide sind bei der Wiener Bettellobby aktiv.
(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)
BettelLobby Dresden: Read the rest of this entry »
November 19th, 2017 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte
Graz wird Standort eines neuen UNESCO-Zentrums für Menschenrechte. Das haben die 192 Mitgliedsländer der UNESCO-Vollversammlung in Paris vergangene Woche einstimmmig beschlossen. Nach Buenos Aires wird es laut Pressemitteilung der Stadt Graz das weltweit zweite Zentrum dieser Art sein und den Fokus auf Südosteuropa und Afrika richten. (Weniger spektakulär klingt allerdings die Meldung der österreichischen UNESCO-Kommission.)
Im Schreiben der scheidenden UNESCO-Generalsekretärin Irina Bokowa an die Stadt Graz heißt es:
Graz nennt sich mit Fug und Recht eine UNESCO-Stadt, und zwar aufgrund ihres Einsatzes bei verschiedenen wichtigen Verpflichtungen der Organisation – insbesondere ihre außerordentlich wertvolle Unterstützung der Maßnahmen der UNESCO zugunsten der urbanen Inklusion. Ihre Führungsrolle war einer der Grundsteine für den Vorschlag der Republik Österreich, in Graz ein internationales Zentrum zur Förderung der Menschenrechte auf lokaler und regionaler Ebene zu gründen, das unter der Schirmherrschaft der UNESCO steht.
(dROMa)