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THARA: 10 Jahre arbeitsweltliche Inklusion

November 6th, 2015  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Thara Mit einem Festakt am 4. November be­ging THARA das 10-jäh­ri­ge Ju­bi­läum

Thara, 5.11.2015: Die Volkshilfe tritt dafür ein, dass alle Men­schen alle Chancen haben. Männer und Frauen, Kinder genau so wie äl­tere Men­schen, Romnja/Ro­ma und Sinti­ze/Sinti, ob seit Jahr­hun­der­ten autochtho­ne Öster­rei­cherIn­nen oder zu­gewan­derte, genau so wie alle ande­ren Men­schen. Dieser Grund­gedanke, der sich durch die Arbeit der Volkshilfe seit ihrer Grün­dung im Jahr 1947 zieht, stand auch am Beginn von THARA. Dabei haben ver­schie­dene gesell­schaft­li­che Gruppen auch spe­zielle Bedürf­nisse, die es zu berück­sich­ti­gen gilt. Auch diese Über­legung war Teil des Kon­zepts.

Am 4. November 2015 feierte THARA 10-jähriges Jubiläum im schönen Marmor­saal des Sozial­minis­te­riums. Erich Fenninger, Di­rek­tor der Volks­hilfe sagt in seiner Rede: „Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich dieses spe­zielle öster­rei­chi­sche Arbeits­markt­projekt, das so gut zur Idee der Volks­hilfe passt, von An­beginn an ver­ant­wor­ten und beglei­ten durfte“. Auch Bundes­mi­nis­ter Hundstorfer unter­stützt das Projekt seit der Grün­dung und gratu­liert den Projekt­ver­ant­wort­li­chen: „Die Diver­si­tät der Men­schen, die sich an THARA wandten und wen­den, ist beein­dru­ckend. Sie macht deutlich, dass durch diese Arbeit Stereo­typen ver­än­dert wer­den, die mit den Lebens­reali­tä­ten der Roma und Sinti in Öster­reich nichts zu tun haben. Vieles liegt aber noch vor uns. Wir müs­sen weiter gemein­sam die Be­kämpfung von Dis­krimi­nie­rung im und vor allem beim Zu­gang zum Arbeitsmarkt vorantreiben“.

Die Projektleiterin Usnija Buligovic fin­det ebenso emotio­nale Worte: „Damals hatte ich nicht ge­dacht, dass THARA so eine wich­tige Rolle in meinem Lebens spie­len würde. Aber ich habe von Anfang an ge­wusst, dass dieses Projekt ein wich­tiger Meilen­stein in der Ge­schichte der Roma in Wien wer­den würde“. Read the rest of this entry »