dROMa 56 (2019): „Orte der Roma“
Oktober 25th, 2019 | Published in Geschichte & Gedenken, dROMa (Magazin)
Sommer/Herbst | Linaj/Terno dschend 2019
Orte der Roma| Thana le Romendar
Vor rund fünf Jahren sorgte das Wiener „Romano Centro“ mit der Ausstellung über „Romane Thana“, über „Orte der Roma und Sinti“, für Furore. Als kleine Verbeugung vor unseren Kolleginnen und Kollegen möchten wir diese Idee hier ein wenig weiterspinnen und Orten nachspüren, die für Roma eine besondere Bedeutung haben. Den Auftakt macht eine historische Reportage, für die sich Michael Teichmann in die Gegend von Schwechat begeben hat, um das Geheimnis einer „Zigeunerkönigin“ zu lüften, die bei den dortigen Roma-Arbeitern in den 1960er Jahren das Sagen hatte. Tina Friedreich stellt die Erfolgsgeschichte des „Kindergarten Romano“ im slowenischen Romadorf Pušča vor, den inzwischen sogar viele Nicht-Roma-Kinder aus den Nachbarorten besuchen. Mit dem Ruf nach einem zentralen Wiener Gedenkort für die österreichischen Opfer des Roma-Holocausts befasst sich Roman Urbaner, der sich darüber auch mit dem Historiker Tobias Neuburger unterhalten hat. In Tschechien wurde ein Massengrab des Roma-KZs Lety entdeckt. Und abschließend wenden wir uns einem ganz speziellen „Roma-Ort“ zu: dem EU-Parlament in Straßburg und Brüssel und seinen (viel zu wenigen) Roma-Abgeordneten.
Angle valami pantsch berscha o betschitiko „Romano Centro“ pre artschijipeha pedar o „Romane Thana“, pedar „Orte der Roma und Sinti“, bare dikipeske sorgintscha. Ojs tikno patijaripe kamaha amen ada gondo eknaj ar te bulharel taj thana upre rodas, save le Romenge barikane hi. O kesdipe kerel jek historischi reportascha, savake pe o Michael Teichmann ando paschipe le forostar Schwechat dija, o recl jeka „Zigeunerengera kiralkijatar“ te pral, savi le odoj dschivde Romengere-butscha-schendar ando 1960te berscha o schero sina. I Tina Friedreich i jerinipeskeri historija la „Tschavengera baratar Romano“ ando slovenitiko Romengero gav Pušča angle terdscharel, savi adi te but gadschikane tschavendar andar o nochberiskere gava kher rodim ol. Le mangipeha pal jek centrali betschitiko gondolipeskero than le austritike opferenge le Romengere-holcaustistar o Roman Urbaner pe donde bescharel, savo vaschoda te le historikeriha Tobias Neuburger vakertscha. Andi Tschechija jek baro grobo le Romengere-logeristar Lety laklo ulo. Taj ando kise-tinipe meg jek schpecijeli „Romano-than“ sikavas: o EU-jakero parlamento ande Straßburg taj Brüssel taj leskere (igen tschule) Romengere-rotschen.
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(RU/dROMa)