Gledaloskere kipi: Romnija ando maschkaripe

November 22nd, 2014  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 10.11.2014 (on demand)

Spiegelbilder: Romnija im Mittelpunkt

M Schmid (Foto Julius Horvath)volksgruppen.orf.at: Kipi, manuschendar nisaj bastalo ke­ri­pe hi. On an­dar oda ari an, so o dsche­ne te sikal dscha­nen vaj kamna, andar oda ari an, so o kipo­sina­schi vaj i kipo­si­nasch­kija te dikel dscha­nen vaj kamna taj andar oda ari an, so o dikasch­tscha esbe len. Min­dig di­kip­tscha del, min­dig and foji­nip­tscha le sik­limes­tar del, imar kojen­dar save dikle ule, phenel o kipo­si­na­schi Michael Schmid.

Khetano than — Trin tikne seriji Romane dschuvla andar o projekto Detva le The­mes­kere Kheres­tar Gereci ando centrum le foros­tar Banska Bystrica ande min­den­fe­li­tike ke­rip­tscha sikal. Ando masch­ka­rut­nipe adale ke­rip­tschen­dar o nu­cini­pe ter­dschol, o and lipe le pra­dime thanes­tar duach o Rom­nija. O kipen­gere seriji andar i khe­tani buti masch­kar o kipo­si­na­schi taj o Romnija kerdi uli. Jek ar gejipes­kere gendo latsche kon­cepti­ha taj le ciliha, o di­kiptscha te iri­nel taj tra­di­rime angle ter­dscha­rip­tscha palal te phut­schel, afka o Schmid. Gleda­los­kere kipi schaj kiva­nipes­kere kipi dschan­garel. Falati avral o diki­pe te sikal. Ande ada peripe o gle­dalo le dsche­nen, save upri rik terdschon vaj upri rik le pra­dime thanes­tar dschu­mim on, an­do centrum ter­dscha­rel. O Romnija na terdschon ando di­kipe, on ando masch­karut­nipe le keri­pes­tar terdschon. Pasche o kipi le Michael Schmidis­tar te o ekspo­natscha le Ro­men­gere kipo­si­na­schis­kere kinst­le­ris­tar Julius Horvath te dikel sina. Buteder pedar, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Ra­dijo Bur­genland.

volksgruppen.orf.at: Bilder von Menschen sind keine Zufalls­pro­dukte. Auch nicht in der Foto­grafie. Sie ent­ste­hen aus dem, was die Dar­stel­len­den zei­gen kön­nen und wollen, aus dem, was Fotograf oder Fo­to­grafin sehen kön­nen und wollen, und aus dem, was die Betrach­ter wahr­neh­men. Immer gibt es Filter, immer gibt es Ein­flüsse durch Ge­lern­tes, schon Ge­se­he­nes, sagt der Foto­graf Michael Schmid.

Gemeinschaftsraum — Drei Kleinzyklen zeigen Roma-Frauen aus dem Projekt Detva des Welthauses Graz im Zentrum von Banská Bystrica (Slowakei) in un­ter­schied­li­chen Insze­nie­run­gen. Im Mittel­punkt dieser Insze­nie­rungen steht die selbst­ver­ständ­liche Nutzung, In­be­sitz­nahme des öffent­li­chen Raums durch die Romnija. Die Bild­serien ent­stan­den aus der Zusam­men­arbeit zwischen dem Foto­gra­fen und den Dar­stel­lerin­nen auf Basis klarer Teil­kon­zepte mit dem Ziel, Sicht­weisenzu ver­än­dern und tra­dierte Vor­stel­lun­gen zu hinter­fragen, so Schmid. Spiegelbilder können Illusionen wecken. De­tails außer­halb des Blick­fel­des zeigen. In diesem Fall holt der Spie­gel die Per­sonen, die sonst am Rande stehen oder an den Rand des öffent­li­chen Raumes ge­drängt wer­den, ins Zentrum. Die Rom­nija ste­hen nicht im Blick­feld, son­dern im Mittelpunkt des Ge­sche­hens. Neben den Bildern von Michael Schmid waren auch Exponate des Ro­ma-Foto­künst­lers Julius Horvath zu betrach­ten. Mehr darü­ber hören Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

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