Montenegro: die Flüchtlingslager Konik I und II
Dezember 20th, 2012 | Published in Rassismus & Menschenrechte
Armut unter Roma — Die Flüchtlingslager Konik I und II in Montenegro
Judith Büthe / Fluter: Die meisten Roma-Haushalte leben in Armut. Im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen haben sie zudem eine schlechtere Bildung. Auch die Arbeitslosigkeit unter den Roma ist hoch, vor allem unter Roma-Flüchtlingen, die keine montenegrinische Staatsangehörigkeit haben und damit keinen Zugang zum offiziellen Arbeitsmarkt. Ihre Lebensumstände sind von mangelhaften Wohnverhältnissen geprägt. Viele von ihnen leben in selbstgezimmerten Baracken. Die hygienischen und sanitären Verhältnisse sind katastrophal, oft gibt es keine Toiletten und Badezimmer. Daher ist auch die Gesundheitssituation vieler Roma prekär. Durch fehlende offizielle Papiere haben die Roma keinen Zugang zum Gesundheitssystem, viele Kinder haben keine Schutzimpfung.
In den letzten Jahren hat Montenegro mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Roma eingeleitet und einige Vereinbarungen unterzeichnet. Dennoch wurde ihre Situation bisher noch nicht wesentlich verbessert. Selten sind sie in Lösungsansätze einbezogen oder wird ihre Kultur berücksichtigt.
Konik I und II in Podgorica
Konik zählt zu den ärmsten Stadtteilen der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica (143.000 Einwohner). Viele Bewohner sind arbeitslos, haben Probleme mit Drogen und Alkohol. Kriminalität ist ein großes Problem bei Jugendlichen. Die Roma-Flüchtlinge, die in Konik leben, stammen aus Montenegro, Bosnien, Serbien und dem Kosovo. Die aus dem Kosovo vertriebenen Roma sind die am stärksten marginalisierte Bevölkerungsgruppe in Montenegro. Sie leben mehrheitlich im Flüchtlingslager Konik I. Im Stadtteil Konik gibt es zwei Flüchtlingslager. Dort sind etwa 1.500 Roma untergebracht. Konik I ist das größte Camp mit etwa 226 Familien und rund 1.220 Personen. In Konik II leben etwa 300 Personen
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. Auch die aus Deutschland zurückgeführten Roma werden in den Flüchtlingslagern von Konik untergebracht. Die Camps, in denen es überall an grundlegender Infrastruktur fehlt, liegen direkt an einer Müllhalde, die von den Roma regelmäßig aufgesucht wird, um durch das Sammeln von Metallen und anderen Materialien ein geringes Einkommen zu erwirtschaften.
Am 24. Juli 2012 brannte das Flüchtlingslager Konik I fast komplett ab (wir berichteten). Die einfachen Holzbaracken, zwischen denen jede Menge Hausrat gelagert war, standen binnen weniger Minuten in Flammen und brannten in kürzester Zeit vollkommen nieder. Etwa 157 Familien mit rund 800 Familienangehörigen verloren ihre Unterkunft und viele ihrer Habseligkeiten. Die Brandopfer wurden zunächst in Zelten untergebracht, im Herbst 2012 wurden Container aufgestellt. Im Jahr 2013 sollen feste Häuser für die Bewohner gebaut werden. In der Folge des Großbrandes sind vor allem Kinder des Camps traumatisiert und benötigen psychosoziale Unterstützung.
Help – Hilfe zur Selbsthilfe
Die humanitäre Hilfsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“ aus Bonn arbeitet seit 1999 in Montenegro. Die Hilfsprojekte von Help in Montenegro haben das Ziel, die Lebensbedingungen von Flüchtlingen, Vertriebenen und sozial benachteiligten Einheimischen zu verbessern und sie dabei zu unterstützen, Teil der montenegrinischen Gesellschaft zu werden. Ein besonderes Projekt sind die Jugendworkshops. Durch Musik- und Tanzworkshops werden Roma-Kinder und Jugendliche erfolgreich von der Straße geholt. Das Training in gemischten Gruppen sorgt für einen Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen Montenegros und schafft so Grundlagen für eine Integration der Jugendlichen und Kinder in die montenegrinische Gesellschaft.
(Text und Foto: Judith Büthe / Agentur Fensterplatz)
Der Artikel erschien zuerst am 5.12.2012 im Fluter, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung. Wir danken Judith Büthe und der Fluter-Redaktion für die freundliche Erlaubnis, den Artikel auch im dROMa-Blog veröffentlichen zu dürfen. Weitere Fotos finden Sie im Fluter.