Gelsenkirchen: 19 Wohnwägen ausgebrannt

November 7th, 2010  |  Published in Rassismus & Menschenrechte  |  2 Comments

Ausgebrannter Wohnwagen in Gelsenkirchen, Deutschland (Foto: NRW-aktuell)„Wir tuen doch niemandem etwas“

Sinti-Wohnwagenpark in Gelsenkirchen abgebrannt – Attacke mit Steinen auf Wohnwagen in Blumberg

Am frühen Freitagmorgen brannten auf einem Parkplatz im Gelsenkirchener Ortsteil Feldmark 19 Wohnwägen, 17 so schwer, dass Totalschaden vorliegt. Außerdem wurde ein Wohnmobil erheblich beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen, die vor dem Brandausbruch oder unmittelbar danach um den Brandort herum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass anscheinend Augenzeugenberichte vorliegen, wonach sich kurz nach den Explosionen mehrere verdächtige Personen zu Fuß vom Brandort entfernten hätten. Die Kriminalpolizei ermittelt in Richtung Brandstiftung. Einen „fremdenfeindlichen Hintergrund“ kann die Polizei – mangels diesbezüglicher Hinweise – derzeit nicht bestätigen.

Auf dem von der Stadt Gelsenkirchen angemieteten Parkplatz standen insgesamt 24 Fahrzeuge, zumeist Wohnwägen, die über die Wintermonate dort von ihren Besitzern abgestellt wurden. In dem Viertel leben laut „Der Westen“ vor allem Sinti- und Roma-Familien, von denen viele ihre Wohnmobile und -wägen auf dem Parkplatz abgestellt hatten. Über den Großbrand heißt es dort weiter:

„Das war ein riesiger Feuerball. So etwas habe noch nicht gesehen“, sagte ein Anwohner. „Ein Schlachtfeld“, meinte ein anderer. Die Hitze reichte bis an die angrenzende Straßenkreuzung. „Die Leute waren sofort auf der Straße und schrien, es brennt, es brennt. Es hat immer wieder laute Explosionen gegeben“, berichtet ein Zeuge.

In den brennenden Wohnwagen explodierten teilweise dort vorhandene Gasflaschen. Aus diesem Grund evakuierten Feuerwehr und Polizei die Bewohner der angrenzenden Wohnhäuser. Sie wurden während der Brandbekämpfung in einem Bus untergebracht. Personen kamen nicht zu Schaden. Das regionale Online-Magazin „Lokalkompass“ hat den abgebrannten Wohnwagenpark besucht und mit Betroffenen gesprochen:

Ein älterer Sinto, der nicht namentlich genannt werden möchte, sprach mit uns. Nachdenklich zu einem der direkt neben der Brandstelle gelegenen Wohnhäuser blickend sagte er: „Unsere Familie hat drei Wohnwagen hier stehen gehabt – der Wagen meiner Enkelin, der meiner Tochter und auch mein Wohnwagen sind verbrannt. Erschreckend, wie nah das Feuer dem Haus war – was hätte alles geschehen können. Wir sind traurig, das so etwas geschehen ist. Wir tuen doch niemandem etwas.“

Einen weiteren Vorfall gab es in der Nacht auf Donnerstag im süddeutschen Blumberg. Unbekannte haben den Wohnwagen einer Roma- bzw. Sinti-Familie mit Steinen beworfen und die Stromverbindung herausgerissen

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. Der Geschädigte rief um 3.30 Uhr die Polizei, um den Vorfall zu melden. Einiges deute auf jugendliche Täter hin, meinte der Polizeihauptkommissar. Es gebe allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkrete Spur. Die Mitglieder der Wohnwagenkolonie, die sich seit Sonntag in Blumberg aufhalten, haben alle die französische Staatsbürgerschaft. Auch in diesem Fall bittet die Polizei um Hinweise.

Responses

  1. „Wir tuen doch niemandem etwas“ « dokumentationsarchiv says:

    November 7th, 2010 at 21:11 (#)

    [...] via roma-service.at: „Wir tuen doch niemandem etwas“ [...]

  2. dROMa-Blog | Weblog zu Roma-Themen | Ö1 Campus: Diskurs am Freitag says:

    Juni 29th, 2012 at 09:11 (#)

    [...] in Bulgarien und der Slowakei [Anm. d. dROMa-Red.: ... und in Österreich, der Schweiz und auch in Deutschland] ist es während der letzten Jahre zu gewalttätigen Übergriffen gegen die Volksgruppe gekommen. [...]