Archive for Oktober, 2024

Romani Ora (25.10., 28.10., 29.10. & 30.10.2024)

Oktober 31st, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 25.10.2024 (mp3)

Rechtzeitig zum Wochenende erfahren Sie in unseren Ver­anstal­tungs­hin­wei­sen/Mu­la­tin­tschage in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“, wo was los ist. Und in der Jugend­sen­dung „Young, wild and free – le ter­nenge“ be­richtet Adi Gussak über den Flug­platz in Punitz (Be­zirk Güssing) und dessen Angebot.


Anhören: →Sendung vom 28.10.2024 (mp3)

In der „Romani Ora“ vom 28. Oktober, moderiert von Adi Gussak, gibt es – außer er­lesener Roma-Musik – die inter­natio­nalen Volks­gruppen­news auf Deutsch und Burgen­land-Ro­mani zu hören. In der Rubrik ,,Kultu­ra het­vinate”, zu Deutsch: „Kultur am Montag“, stellt Tina Nardai den deutschen Box­meister und Sinto Rukeli Trollmann (1907–1944) vor.


Anhören: →Sendung vom 29.10.2024 (mp3)

In der „Romani Ora“ des 29. Oktober erwartet Sie als Tages­thema ein Beitrag über die Not­wendig­keit der Herbst­ferien. In der Rubrik „Minden­felitiko“ stellen wir Ihnen den US-Film ,,Terrifier 3“ vor. Außer­­dem gibt es natürlich wie immer die beste und ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 30.10.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser Ausgabe haben wir ein Porträt von Margarete ,,Rosel“ Horvath für Sie vor­be­reitet. Außerdem stehen die inter­natio­nalen Volks­gruppen­nach­richten auf Deutsch und Romani auf dem Pro­gramm. Durch die Sen­dung führt Adi Gussak.

Podcast: Die Dis­kus­sion um die Be­nen­nung

Oktober 31st, 2024  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Antiziganismus, Gadje-Rassismus oder schlicht Ras­sis­mus? Die Dis­kus­sion um die Be­nen­nung der Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung von Sin­ti und Roma

bpb Podcast

→ Sendung downloaden (mp3)

Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung | Gestaltung: Britta Veltzke, 2021, 34 Min. | Mit Daniel Strauß und Romeo Franz

Sintize, Sinti, Romnja und Roma werden aus­ge­grenzt und dis­kri­mi­niert – doch wie sollte diese Form von Rassis­mus an­ge­mes­sen be­nannt werden? Die De­batte um den Begriff Anti­ziga­nis­mus.

Als Bezeichnung für die Diskriminierung, die Aus­grenzung und den Rassismus, den Sin­ti­ze, Sinti, Romnja und Roma erfahren, etab­liert sich zu­nehmend der Begriff Anti­ziganis­mus. Doch ist der aus Sicht Vieler nicht der Weis­heit letzter Schluss, sondern ist von Kontro­ver­sen begleitet. Ent­gegen gehalten werden ihm Formu­lie­rungen wie „Rassismus gegen Sinti und Roma“, „Gadje-Ras­sis­mus“ oder „Anti­romais­mus“. Was aber genau wird an „Anti­ziganis­mus“ kri­tisiert? Welche Vorzüge haben andere Begriffe? Oder sind auch die wie­derum proble­ma­tisch? Ein­blicke in eine lau­fende Debatte.

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dROMa 75 („Medien“ | „Mediji“)

Oktober 29th, 2024  |  Published in dROMa (Magazin)

dROMa 7520 JAHRE dROMa | 20 BERSCHA dROMa
Themenheft „Medien“ | Temakeri heftlina „Mediji“

Download (PDF) | Inhalt

Vor zwanzig Jahren erschien die erste Ausgabe unser­es Magazins dROMa. Ein will­kom­me­ner Anlass, uns wieder einmal ein­gehend mit dem Thema Medien zu be­fassen. Denn für die Zukunft der Volks­gruppe spielen Medien un­zweifel­haft eine Schlüssel­rolle. Sie sind Schau­fenster, ver­schaffen Gehör, sorgen für Sicht­bar­keit. Welche Chancen sich hierbei durch Internet und Medien­partner er­öffnen, er­fahren Sie im Interview, das Rena Horvátová mit dem slowa­kischen Auf­de­ckungs­jou­rnali­sten Pavol Lacko geführt hat. Er will die neue On­line-Zei­tung Romano Fó­rum zur „ersten An­lauf­stelle“ für Infor­matio­nen über Roma machen. Einige Gedanken über die Chancen und Nöte von Volks­gruppen­medien im Internet­zeitalter hat die Medien­wissen­schaft­lerin Elisabeth Satovich, Re­dakteu­rin des burgen­land­kroa­ti­schen Magazins Novi Glas, für uns auf­ge­schrieben. Roman Urbaner bringt etwas Ordnung ins un­über­sicht­liche Feld der Fach­journale der Roma-For­schung. Er stellt Ihnen die wich­tigs­ten Titel vor, vom alten Flagg­schiff aus dem 19. Jahr­hundert bis zu den jüngsten Neu­gründun­gen. Und auf der Rückseite sind noch die Namen von allen ver­sammelt, die im Laufe der Jahre mit ihren Texten, Inter­views oder Porträts bei dROMa mit an Bord waren. Ihnen allen ge­bührt unser Dank!

Angle bisch berscha o erschti ardipe amare maga­ci­nistar dROMa dija. Jek bari­kano aun­de­finipe, amen papal la temaha mediji donde te be­scharel. Mint la cu­kunftake la flogos­kera grupnatar o mediji jek bari­kano koja khelen. On o boklo hi, schunipe anen taj le di­kipeske sorginen. Saj schajip­tscha pumen duach o internet taj medi­jengere part­ner­tscha pran, schunen tumen ando va­keripe, savo i Rena Horvátová le slova­kitike upre utschs­ripes­kere repo­rteriha Pavol Lacko kertscha. Ov o nevo online-papru­schen­gero nevipe Romano Fórum uso „erschti aun naschi­pes­kero than“ infor­maci­jenge pedar Roma te kerel kamla. Poar gondi pedar o schajip­tscha taj o brigi le flogos­kere grupnen­gere medijen­dar ando inter­netis­kero cajtakero phuripe, i medi­jen­geri visen­schoftle­rkija Elisabeth Satovich, repor­terkija le burgen­landi­tike horvacke maga­cinistar Novi Glas amenge upre pi­sintscha. Read the rest of this entry »

Romani Ora (21.10., 22.10., 23.10. & 24.10.2024)

Oktober 28th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 21.10.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit Tina Nardai auf Radio MORA. Musika­li­sche Schmankerl von Romano Rath, Lajla, Chico and the Gypsis, die Tonko Band oder auch Tony Wegas ver­süßen Ihnen den Start in die neue Woche.


Anhören: →Sendung vom 22.10.2024 (mp3)

Der „Őri Mulatság“ in Oberwart prä­sen­tierte die kultu­relle Vielfalt der Volks­gruppen aus der Wart. Es wurde ge­sungen, getanzt und gefeiert. Mehr dazu hören Sie im Tages­beitrag. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 23.10.2024 (mp3)

Im Clubhaus in Unterwart wurde der Kochworkshop „I kojnha le Romendar“ ab­ge­halten. Martin und Kerstin Horvath vom Verein Hango Roma kochten zu­sam­men mit den Teil­neh­mer:in­nen ein „Letscho à la Roma“ und „Schutle bangore“ (saure Erdäpfel). Mehr darüber er­fahren Sie im Tages­beitrag der „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 24.10.2024 (mp3)
Um die bevorstehende Zeitumstellung auf die Winterzeit dreht sich das aktuel­le „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und in der Rubrik „Mri his­torija“ nehmen wir Sie wieder mit in die Ver­gan­gen­heit.

Facts & Figures (533)

Oktober 26th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Im finnischen Teil Schwedens, im Grenz­ge­biet zu Russ­land, wurde es Roma im 17. Jh. unter Per Brahe ge­stattet, sich in ver­las­se­nen Bau­ern­hö­fen an­zu­sie­deln.

(Quelle)

Gedenkorte: Serie von Vorfällen in Deutschland

Oktober 24th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

Ein weiterer Angriff auf das Gedenken an den Völkermord an den Sinti und Roma in Deutschland: die nunmehr zerstörte Gedenktafel in der Frankfurter Kruppstraße (Bild: Förderverein Roma)Antiziganistische Schmierereien an der Ge­denk­tafel Krupp­stra­ße in Frank­furt a. M.

In der letzten Woche (Anm.: KW 41) wurde die Gedenktafel für die wäh­rend des National­sozialis­mus inter­nierten Sinti und Roma im Zwangs­lager Kruppstraße in Frank­furt anti­ziganis­tisch be­schmiert. Diese Tat ist sowohl ein Angriff auf die Erin­nerung an die Opfer des National­sozialis­mus als auch ein Angriff auf die grund­le­gen­den Werte einer Demo­kratie, wie Gleich­heit, Toleranz und Men­schen­würde. Die Frank­furter Bürger­meis­terin Dr. Nargess Eskandari-Grün­berg be­zieht Stellung: „Wir als Stadt ver­urteilen diese Ver­schande­lung von diesem so wich­tigen Ort und hoffen, dass die Ver­ant­wortli­chen gefunden werden. Es ist auch ein Ort, an dem auf­grund starken bürger­schaftli­chen Engage­ments eine Gedenktafel auf­gestellt wurde — umso wich­tiger ist die Auf­arbei­tung solcher Vor­fälle.“

Die Gedenktafel an der U-Bahn-Station Kruppstraße wurde im Jahr 1994 auf Initiative des Hessischen Landes­verbands Deutscher Sinti und Roma in der Krupp­straße an­gebracht. Sie soll die Öffent­lic­hkeit an das nahe gelegene ehe­ma­lige Zwangslager und die vor Ort be­gang­enen Verbrechen erinnern und mahnen.

Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Hessischen Landes­ver­bandes Deutscher Sinti und Roma, verurteilt die Tat: „Der Rechts­staat muss dafür Sorge tragen, dass die Ver­antwort­lichen zur Rechen­schaft gezogen werden. Dies ist er den Opfern des Völker­mordes schuldig. Meine Mutter war selbst im Lager in der Krupp­straße inter­niert und es schmerzt mich daher beson­ders, dass es noch immer Menschen gibt, die das Leid und den Schmerz der Opfer und deren Nach­fahren recht­fertigen und ver­harmlosen.“

Diese Tat reiht sich ein in eine Serie von Beschädigungen und Be­schmutzun­gen von Orten der Erinnerung mit anti­ziganistischem Motiv. Bereits im letzten Jahr wurde eine Skulptur aus Holz und Metall, die an das Zwangslager in der Krupp­straße erinnert, von Un­be­kannten um­geworfen. Erst vor zwei Wochen kam es auf dem Darmstädter Wald­friedhof zu Verwüs­tungen mehrerer Grabstellen von u. a. Gräbern Über­­lebender des Völkermords und deren Nachfahren (dROMa berich­tete). Aber nicht nur in Hessen, sondern auch in anderen Bundes­ländern kommt es immer wieder zu Vorfällen dieser Art. So wurde im Mai in Flensburg ein Mahnmal demo­liert, welches der Zwangs­um­siedlung und Deportation der Flens­burger Sinti und Roma während des National­sozialis­mus gedenkt (dROMa berich­tete). Read the rest of this entry »

Clankriminalität – Problematik eines Begriffs

Oktober 23rd, 2024  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft

Hörsaal – Deutschlandfunk Nova, 19.9.2024

Vortrag des Soziologen Jens Struck: „Eindeutig uneindeutig. Analy­sen und Kontro­ver­sen des Kon­zepts Clan­kri­mi­na­lität“

Clankriminalität“ – den Begriff hat wohl jeder schon mal gehört. Aber er ist sehr proble­matisch. Der Krimi­nologe Jens Struck unter­sucht den Begriff und seine Ver­wendung. Jens Struck ist neuer­dings Akade­mi­scher Rat am Lehrstuhl für Kriminologie der Uni­ver­sität Münster. Zum Zeit­punkt seines Vor­trages am 16. Novem­ber 2023 an der Katholi­schen Aka­demie „Die Wolfsburg“ war er noch an der Deut­schen Hochschule der Polizei tätig.

Moderation: Hans-Jürgen Bartsch

(Text und Beitrag: Hörsaal – Deutsch­land­funk Nova)

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„Ererbte Biografien im Land der Täter:innen“

Oktober 21st, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Stimme auf Orange 94.0
Sendung vom 16.2.2022 (CC BY-NC)

Am 8. November 2021 fand im Repub­lika­nischen Club in Wien eine Diskus­sion mit dem Titel „Ererbte Bio­grafien im Land der Täter:in­nen. Eine Dis­kussion über die Reali­täten der zweiten und dritten Gene­ration nach der Shoah und dem Porajmos“ statt – Poraj­mos be­zeichnet dabei die systema­tische Er­mordung von Rom*nja und Sinti*zze durch die Natio­nal­sozia­list*innen. Bei der Ver­anstal­tung disku­tierten Anna Goldenberg, Samuel Mago und Peter Schwarz, mode­riert von der Histori­kerin Sarah Knoll. Diese span­nende Dis­kussion senden wir erneut in be­arbei­teter Version. Die Teil­neh­mer*in­nen be­richten aus ihren Familien­ge­schich­ten und bringen in ihrer Dis­kussion diverse Facetten des Themen­gebiets um das Erinnern und Gedenken zu­sam­men. Erst­aus­ge­strahlt wurde die Auf­zeichnung von Teilen der Dis­kussion von der VON UNTEN-Re­daktion auf Radio Helsinki.

(cba.fro.at)

Romani Ora (16.10., 17.10. und 18.10.2024)

Oktober 20th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 16.10.2024 (mp3)

Im Tagesbeitrag dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erzählt uns Mag. Petra Bauer vom Psycho­sozialen Dienst Burgenland mehr über die mentale und psychische Ge­sundheit von Kindern und Jugend­lichen. Musi­kalisch er­wartet Sie ein Mix aus der ab­wechs­lungs­reich­sten Roma-Musik und Ihren Wunsch­nummern auf Radio MORA.


Anhören: →Sendung vom 17.10.2024 (mp3)

Im Tagesthema hören Sie ein Interview mit Frau Dr. Barbara Glück, Direk­torin der KZ-Ge­denk­stätte Mauthausen. Sie be­richtet über die konkre­ter wer­denden Pläne zur Neu­gestal­tung des ehe­maligen KZ Gusen. Außer­dem haben wir auch eine weitere Aus­gabe von „Mri historija“ mit dabei. Die Sen­dung wird mo­deriert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 18.10.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhal­tet die Ver­anstal­tungs­hin­weise und die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­ric­hten. Außer­dem hören Sie auch die Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mit Adi Gussak, der Ihnen mehr über den Lehr­betrieb „Jugend am Werk“ erzählt, der im Burgenland rund 70 Lehr­linge aus­bildet.

AKE DIKHEA? 2024: Demokratie im Fokus

Oktober 19th, 2024  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ake Dikhea? 20248. Internationales Roma-Filmfestival
Berlin, 21. bis 27. Oktober 2024

Im Jahr 2024 reagiert AKE DIKHEA? auf die aktu­ellen Ge­fahren für die Demo­kratie: den Wahl­erfolg von rechts­radikalen Parteien in fast allen euro­päi­schen Ländern, die gesell­schaft­liche Spaltung, die wach­sende Zu­stim­mung für men­schen­feind­liche Be­we­gungen. Wir nehmen die aktu­ellen gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungen aus der Per­spektive der mar­gina­li­sie­rten Gruppen und vor allem ihre Beiträge zur freien und gerech­ten Gesell­schaft unter die Lupe. Denn es sind Gruppen wie Sinti* und Roma*, die durch anti­demo­krati­sche Ten­denzen am meisten betrof­fen sind – und die zugleich seit vielen Jahren und aus einer inter­sektio­nalen Per­spektive auf vorderster Front gegen Unter­drücken kämpfen, sei es gegen die weiße Vor­herr­schaft der Domi­nanz­gesell­schaft, gegen aus­beute­rische Mecha­nismen des Kapita­lismus oder gegen patriar­chale Denk­muster in eigenen Familien.

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Facts & Figures (532)

Oktober 17th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

2001 ging in Budapest der ers­te Ro­ma-Ra­dio­sen­der Un­garns auf Sen­dung. Das le­gen­där ge­wor­de­ne „Radio C“ bestand zehn Jahre lang.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (10.10., 11.10., 14.10. & 15.10.2024)

Oktober 16th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 10.10.2024 (mp3)

Das „Health mobile“ hat in Oberwart Station ge­macht und kosten­lose Lungen­funk­tions­tests an­ge­boten und durch­geführt. Radio MORA war vor Ort. Und wie jeden Donners­tag hören Sie auch dies­mal wieder eine Aus­gabe von „Mri his­torija“.


Anhören: →Sendung vom 11.10.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie zu Beginn des Wochen­endes die Ver­an­staltungs­hin­weise / Mu­la­tin­tscha­ge und die Jugend­sendung. In dieser verrät uns Adi Gussak mehr über Nikotin­beutel, die so­ge­nannten „Snus“.


Anhören: →Sendung vom 14.10.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird präsen­tiert von Tina Nardai. Unter ande­rem mit dabei Musik von Gipsy Aaron, Langa, Roma­no Glauso, der Hans-Sa­mer-Band oder auch Romane Merikli und Gipsy Casual.


Anhören: →Sendung vom 15.10.2024 (mp3)

Auf die „BiBi“-Messe in Oberwart (Bildungs- und Berufs­infor­ma­tions­messe 2024) nimmt uns Adi Gussak in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“ mit. Außer­dem hören Sie in dieser Stunde eine weit­ere Folge von „Minden­fe­li­tiko“. Mode­riert wird das zwei­sprachige Volks­grup­pen­magazin auf Radio MORA von Tina Nardai.

Hörbuch: Was weiße Menschen nicht …

Oktober 15th, 2024  |  Published in Frauenrechte, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen (aber wissen sollten)

Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befür­worten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfas­sen?“, „Kannst du Sonnen­brand be­kommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber den­noch: Sie sind rassis­tisch. Warum, das wollen weiße Men­schen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotz­dem. Ein­dring­lich und ge­duldig be­schreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesell­schaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu kon­fron­tieren, ist im ersten Moment schmerz­haft, aber der einzige Weg, ihn zu über­winden.

(Text: Verlagsinfo Hanser)

Facts & Figures (531)

Oktober 13th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Der Aufstieg der französi­schen Sin­ti-Zir­kus­dy­nas­tie Bouglione be­gann 1925 mit Wild-West-Shows samt fal­schen „In­di­a­nern“ und kos­tü­mier­ten „Cow­boys“.

(Quelle)

Wie „Spiegel TV“ rassistische Vorurteile schürt

Oktober 11th, 2024  |  Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft

Screenshot: Spiegel TV (via uebermedien.de)Studie über „Clan“-Dokus: Wie „Spiegel TV“ rassisti­sche Vor­ur­tei­le schürt

Für den Band „Kritische Analysen zur sogenannten ‘Clankriminalität’“. Phäno­me­no­lo­gische Betrach­tun­gen und Konsti­tu­tion eines sozialen Problems“ hat Fabian Gold­mann alle Beiträge aus­ge­wertet, die zwi­­schen 2014 und 2023 bei „Spiegel TV“ liefen. Durch­schnittlich waren „Clans“ alle drei Monate Thema: 42 Beiträge han­delten aus­schließ­lich oder über­wie­gend von ihnen. In 29 Fällen ging es um um arabische Groß­familien. Roma-Familien standen in zwölf Beiträ­gen im Fokus.

→Der Autor schildert die Ergebnisse seiner Aus­wer­tung in einem Gast­artikel auf ueber­me­dien.de.

Eine längere Fassung des Beitrags ist im Sammelband „Kritische Analysen zur so­ge­nann­ten ‚Clan­krimi­na­lität‘“ er­schie­nen.

(Text: uebermedien.de)

Anm. der dROMa-Red.: Anders als in Deutschland ist „Clan­krimina­lität“ in Österreich kein Thema. Laut dem General­direktor für öffent­liche Sicher­heit Franz Ruf gibt es diese hier­zu­lande schlicht­weg nicht, auch nicht in Wien: „Diese Stufe haben wir nicht er­reicht.“ Auch bestehen der­zeit keine Anhalts­punkte für organi­sierte Krimi­nalität. (→Quelle)

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Romani Ora (4.10., 7.10., 8.10. & 9.10.2024)

Oktober 10th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 4.10.2024 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie neben den Ver­anstal­tungs­hin­weisen/Mu­latin­tschage auch die Volks­­gruppen­nach­rich­ten/Flo­gos­kere nevip­tscha und natür­lich die meiste Roma-Musik. Und in der wöchent­li­chen Jugend­sen­dung „Young, wild and free – le ter­nenge” be­richtet uns Adi Gussak über das „SDG 11“-Pro­jekt des Business Campus Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 7.10.2024 (mp3)

Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie ab­wechs­lungs­reiche und tem­pera­ment­volle Rhythmen von den Roma Boyz, Ruzsa Lakatos, Ternipe und u. a. auch die Tonko Band und Tony Wegas.


Anhören: →Sendung vom 8.10.2024 (mp3)

Radio MORA war bei der Ausstellungseröffnung „600 Jahre Romanes in Österreich“ im Bur­gen­län­di­schen Landhaus dabei. Mehr darüber hören Sie im aktu­ellen Tages­beitrag der „Romani Ora“. Die Sendung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 9.10.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwar­tet Sie ein Beitrag über die Lesung „Wie wir uns die Zukunft zurück­holen“ des ehe­maligen Gesund­heits­ministers Rudi Anschober, der in Jennersdorf zu Gast war. Und neben der abwechs­lungs­reichsten Roma-Musik aus aller Welt hören Sie auch die inter­nationalen Volks­gruppen­news.

Podcast: NS-Verbrecherin Eva Justin

Oktober 8th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Eva Justin (Bundesarchiv, Bild 146-1986-044-08, CC))Zwischenfälle. Hörgeschichte auf Radio Z
→zur Sendung
(25:22 min) [April 2024]

Die selbsternannte Rasseforscherin Eva Justin wurde für ihren Bei­trag zum Völker­mord an Roma und Sinti durch so­ge­nann­te Rasse­gut­ach­ten nie­mals ver­ur­teilt.

An 20.000 Angehörigen der Sinti und Roma wurden während des National­sozialis­mus auf ver­breche­rische Weise so­ge­nannte Rasse­unter­suchun­gen durch­geführt. Maß­geblich beteiligt waren zwei Personen: Robert Ritter, Psychiater und – in der Sprache der Rassisten – „Zi­geuner­forscher“. Und einen großen Teil dieser Unter­suchungen über­nahm die „Rasse­forscherin“ Eva Justin. Sie trat unter ande­rem vehe­ment für Zwangs­sterilisie­rungen ein. Diese Unter­suchungen bildeten die Grund­lage für Zwangs­maß­nahmen gegen Roma und Sinti – bis hin zur Deportation in das so­ge­nannte „Zi­geuner­lager” Auschwitz-Bir­­kenau.

Für ihren Beitrag am Porajmos, dem Völkermord an Roma und Sinti, wurden Ritter und Justin nie­mals verurteilt. Nach dem Krieg wurden sie vom Stadt­gesund­heits­amt Frankfurt in leiten­der Funktion be­schäftigt, Ritter sogar als Ober­medizinal­rat. Read the rest of this entry »

Erneut EU-Kritik an Romaklassen in Tschechien

Oktober 5th, 2024  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Romakinder in Tschechien (Foto: J. Dolezal/Amnesty International)Sonderklassen für Roma-Kinder an tsche­chi­schen Schu­len: Bil­dungs­mi­nis­ter will vor Ort in­ter­ve­nie­ren

Zum wiederholten Mal steht Tschechien bei der Europäi­schen Kom­mission in der Kritik wegen der Un­gleich­be­hand­lung von Kindern der Roma-Min­derheit in Schulen. Am Donners­tag hat Brüssel erneut dazu auf­gerufen, diese Praxis zu be­enden. Roma-Kinder sind in zahl­reichen tschechi­schen Schulen weiterhin in Klassen unter­gebracht, die sie von der Mehr­heit trennen. Und sie gehen auch un­ver­hältnis­mäßig häufig in Spezial­schulen für Kinder mit geistigen oder körper­lichen Be­hin­derun­gen. [...] Damit ver­stößt Tschechien gegen die EU-Richt­linie zur „An­wendung des Gleich­be­hand­lungs­grund­satzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft“ aus dem Jahr 2000. Mehr­fach ist die Regierung in Prag seit Mitte der Nuller Jahre bereits von Brüssel des­wegen gerügt worden.

Das tschechische Bildungsministerium hat im März dieses Jahres eine Studie dazu er­stellen lassen. [...] Dem­nach sind Roma-Kinder mit 22 Pro­zent in Spezial­klassen gängiger Schulen ver­treten und mit 15 Prozent in Spezial­schulen. Dabei machen sie nur rund drei Pro­zent der Kinder hier­zu­lande aus. [...]

Lesen Sie den hier nur in kleinen Auszügen wieder­ge­ge­be­nen Ar­tikel in vol­ler Län­ge auf radio.cz.

(Text: Radio.cz, 4.10.2024)

Romani Ora (30.9., 1.10., 2.10. & 3.10.2024)

Oktober 4th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORAAnhören: →Sendung vom 30.9.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der ab­wechs­lungs­reichsten Roma-Musik ver­spricht einen guten Start in die neue Woche. In dieser Sen­dung werden sie unter ande­rem von Jele­na Krstic, Pero, den Vlado Boys oder Kalyi Jag be­gleitet.


Anhören: →Sendung vom 1.10.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie im Tages­thema einen Bericht über den Bürger­betei­li­gungs­prozess „Oberwart 2035 – ein Zukunfts­bild“. Dazu liefert Ihnen Tina Nardai die meiste Ro­ma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 2.10.2024 (mp3)

Der Gemeindetag und die Kommunalmesse 2024 fanden in Oberwart statt. Radio MORA war vor Ort und hat einen Beitrag darüber zu­sammen­gestellt. Und wie jeden ersten Dienstag im Monat ist auch diesmal wieder die „Atem­pause mit Regina“ dabei; diese ver­spricht Ent­span­nung pur.


Anhören: →Sendung vom 3.10.2024 (mp3)

Das informative und vielfältig erarbeitete Herbstprogramm der „Roma Volks­hoch­schule“ ist heutiges Tages­thema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Außer­dem er­wartet Sie in dieser Sen­dung unsere Rubrik „Mri his­torija“.