Oktober 31st, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 25.10.2024 (mp3)
Rechtzeitig zum Wochenende erfahren Sie in unseren Veranstaltungshinweisen/Mulatintschage in dieser Ausgabe der „Romani Ora“, wo was los ist. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ berichtet Adi Gussak über den Flugplatz in Punitz (Bezirk Güssing) und dessen Angebot.
Anhören: →Sendung vom 28.10.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“ vom 28. Oktober, moderiert von Adi Gussak, gibt es – außer erlesener Roma-Musik – die internationalen Volksgruppennews auf Deutsch und Burgenland-Romani zu hören. In der Rubrik ,,Kultura hetvinate”, zu Deutsch: „Kultur am Montag“, stellt Tina Nardai den deutschen Boxmeister und Sinto Rukeli Trollmann (1907–1944) vor.
Anhören: →Sendung vom 29.10.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“ des 29. Oktober erwartet Sie als Tagesthema ein Beitrag über die Notwendigkeit der Herbstferien. In der Rubrik „Mindenfelitiko“ stellen wir Ihnen den US-Film ,,Terrifier 3“ vor. Außerdem gibt es natürlich wie immer die beste und abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 30.10.2024 (mp3)
Im Tagesthema dieser Ausgabe haben wir ein Porträt von Margarete ,,Rosel“ Horvath für Sie vorbereitet. Außerdem stehen die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Romani auf dem Programm. Durch die Sendung führt Adi Gussak.
Oktober 31st, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Antiziganismus, Gadje-Rassismus oder schlicht Rassismus? Die Diskussion um die Benennung der Diskriminierung und Ausgrenzung von Sinti und Roma

→ Sendung downloaden (mp3)
Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung | Gestaltung: Britta Veltzke, 2021, 34 Min. | Mit Daniel Strauß und Romeo Franz
Sintize, Sinti, Romnja und Roma werden ausgegrenzt und diskriminiert – doch wie sollte diese Form von Rassismus angemessen benannt werden? Die Debatte um den Begriff Antiziganismus.
Als Bezeichnung für die Diskriminierung, die Ausgrenzung und den Rassismus, den Sintize, Sinti, Romnja und Roma erfahren, etabliert sich zunehmend der Begriff Antiziganismus. Doch ist der aus Sicht Vieler nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern ist von Kontroversen begleitet. Entgegen gehalten werden ihm Formulierungen wie „Rassismus gegen Sinti und Roma“, „Gadje-Rassismus“ oder „Antiromaismus“. Was aber genau wird an „Antiziganismus“ kritisiert? Welche Vorzüge haben andere Begriffe? Oder sind auch die wiederum problematisch? Einblicke in eine laufende Debatte.
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Oktober 29th, 2024 |
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dROMa (Magazin)
20 JAHRE dROMa | 20 BERSCHA dROMa
Themenheft „Medien“ | Temakeri heftlina „Mediji“
→Download (PDF) | Inhalt
Vor zwanzig Jahren erschien die erste Ausgabe unseres Magazins dROMa. Ein willkommener Anlass, uns wieder einmal eingehend mit dem Thema Medien zu befassen. Denn für die Zukunft der Volksgruppe spielen Medien unzweifelhaft eine Schlüsselrolle. Sie sind Schaufenster, verschaffen Gehör, sorgen für Sichtbarkeit. Welche Chancen sich hierbei durch Internet und Medienpartner eröffnen, erfahren Sie im Interview, das Rena Horvátová mit dem slowakischen Aufdeckungsjournalisten Pavol Lacko geführt hat. Er will die neue Online-Zeitung Romano Fórum zur „ersten Anlaufstelle“ für Informationen über Roma machen. Einige Gedanken über die Chancen und Nöte von Volksgruppenmedien im Internetzeitalter hat die Medienwissenschaftlerin Elisabeth Satovich, Redakteurin des burgenlandkroatischen Magazins Novi Glas, für uns aufgeschrieben. Roman Urbaner bringt etwas Ordnung ins unübersichtliche Feld der Fachjournale der Roma-Forschung. Er stellt Ihnen die wichtigsten Titel vor, vom alten Flaggschiff aus dem 19. Jahrhundert bis zu den jüngsten Neugründungen. Und auf der Rückseite sind noch die Namen von allen versammelt, die im Laufe der Jahre mit ihren Texten, Interviews oder Porträts bei dROMa mit an Bord waren. Ihnen allen gebührt unser Dank!
Angle bisch berscha o erschti ardipe amare magacinistar dROMa dija. Jek barikano aundefinipe, amen papal la temaha mediji donde te bescharel. Mint la cukunftake la flogoskera grupnatar o mediji jek barikano koja khelen. On o boklo hi, schunipe anen taj le dikipeske sorginen. Saj schajiptscha pumen duach o internet taj medijengere partnertscha pran, schunen tumen ando vakeripe, savo i Rena Horvátová le slovakitike upre utschsripeskere reporteriha Pavol Lacko kertscha. Ov o nevo online-papruschengero nevipe Romano Fórum uso „erschti aun naschipeskero than“ informacijenge pedar Roma te kerel kamla. Poar gondi pedar o schajiptscha taj o brigi le flogoskere grupnengere medijendar ando internetiskero cajtakero phuripe, i medijengeri visenschoftlerkija Elisabeth Satovich, reporterkija le burgenlanditike horvacke magacinistar Novi Glas amenge upre pisintscha. Read the rest of this entry »
Oktober 28th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 21.10.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit Tina Nardai auf Radio MORA. Musikalische Schmankerl von Romano Rath, Lajla, Chico and the Gypsis, die Tonko Band oder auch Tony Wegas versüßen Ihnen den Start in die neue Woche.
Anhören: →Sendung vom 22.10.2024 (mp3)
Der „Őri Mulatság“ in Oberwart präsentierte die kulturelle Vielfalt der Volksgruppen aus der Wart. Es wurde gesungen, getanzt und gefeiert. Mehr dazu hören Sie im Tagesbeitrag. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 23.10.2024 (mp3)
Im Clubhaus in Unterwart wurde der Kochworkshop „I kojnha le Romendar“ abgehalten. Martin und Kerstin Horvath vom Verein Hango Roma kochten zusammen mit den Teilnehmer:innen ein „Letscho à la Roma“ und „Schutle bangore“ (saure Erdäpfel). Mehr darüber erfahren Sie im Tagesbeitrag der „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 24.10.2024 (mp3)
Um die bevorstehende
Zeitumstellung auf die Winterzeit dreht sich das aktuelle „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und in der Rubrik „
Mri historija“ nehmen wir Sie wieder mit in die Vergangenheit.
Oktober 26th, 2024 |
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Facts & Figures
Im finnischen Teil Schwedens, im Grenzgebiet zu Russland, wurde es Roma im 17. Jh. unter Per Brahe gestattet, sich in verlassenen Bauernhöfen anzusiedeln.
(Quelle)
Oktober 24th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte
Antiziganistische Schmierereien an der Gedenktafel Kruppstraße in Frankfurt a. M.
In der letzten Woche (Anm.: KW 41) wurde die Gedenktafel für die während des Nationalsozialismus internierten Sinti und Roma im Zwangslager Kruppstraße in Frankfurt antiziganistisch beschmiert. Diese Tat ist sowohl ein Angriff auf die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus als auch ein Angriff auf die grundlegenden Werte einer Demokratie, wie Gleichheit, Toleranz und Menschenwürde. Die Frankfurter Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg bezieht Stellung: „Wir als Stadt verurteilen diese Verschandelung von diesem so wichtigen Ort und hoffen, dass die Verantwortlichen gefunden werden. Es ist auch ein Ort, an dem aufgrund starken bürgerschaftlichen Engagements eine Gedenktafel aufgestellt wurde — umso wichtiger ist die Aufarbeitung solcher Vorfälle.“
Die Gedenktafel an der U-Bahn-Station Kruppstraße wurde im Jahr 1994 auf Initiative des Hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in der Kruppstraße angebracht. Sie soll die Öffentlichkeit an das nahe gelegene ehemalige Zwangslager und die vor Ort begangenen Verbrechen erinnern und mahnen.
Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, verurteilt die Tat: „Der Rechtsstaat muss dafür Sorge tragen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Dies ist er den Opfern des Völkermordes schuldig. Meine Mutter war selbst im Lager in der Kruppstraße interniert und es schmerzt mich daher besonders, dass es noch immer Menschen gibt, die das Leid und den Schmerz der Opfer und deren Nachfahren rechtfertigen und verharmlosen.“
Diese Tat reiht sich ein in eine Serie von Beschädigungen und Beschmutzungen von Orten der Erinnerung mit antiziganistischem Motiv. Bereits im letzten Jahr wurde eine Skulptur aus Holz und Metall, die an das Zwangslager in der Kruppstraße erinnert, von Unbekannten umgeworfen. Erst vor zwei Wochen kam es auf dem Darmstädter Waldfriedhof zu Verwüstungen mehrerer Grabstellen von u. a. Gräbern Überlebender des Völkermords und deren Nachfahren (dROMa berichtete). Aber nicht nur in Hessen, sondern auch in anderen Bundesländern kommt es immer wieder zu Vorfällen dieser Art. So wurde im Mai in Flensburg ein Mahnmal demoliert, welches der Zwangsumsiedlung und Deportation der Flensburger Sinti und Roma während des Nationalsozialismus gedenkt (dROMa berichtete). Read the rest of this entry »
Oktober 23rd, 2024 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft
Hörsaal – Deutschlandfunk Nova, 19.9.2024
Vortrag des Soziologen Jens Struck: „Eindeutig uneindeutig. Analysen und Kontroversen des Konzepts Clankriminalität“
„Clankriminalität“ – den Begriff hat wohl jeder schon mal gehört. Aber er ist sehr problematisch. Der Kriminologe Jens Struck untersucht den Begriff und seine Verwendung. Jens Struck ist neuerdings Akademischer Rat am Lehrstuhl für Kriminologie der Universität Münster. Zum Zeitpunkt seines Vortrages am 16. November 2023 an der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ war er noch an der Deutschen Hochschule der Polizei tätig.
Moderation: Hans-Jürgen Bartsch
(Text und Beitrag: Hörsaal – Deutschlandfunk Nova)
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Oktober 21st, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radio Stimme auf Orange 94.0
Sendung vom 16.2.2022 (CC BY-NC)
Am 8. November 2021 fand im Republikanischen Club in Wien eine Diskussion mit dem Titel „Ererbte Biografien im Land der Täter:innen. Eine Diskussion über die Realitäten der zweiten und dritten Generation nach der Shoah und dem Porajmos“ statt – Porajmos bezeichnet dabei die systematische Ermordung von Rom*nja und Sinti*zze durch die Nationalsozialist*innen. Bei der Veranstaltung diskutierten Anna Goldenberg, Samuel Mago und Peter Schwarz, moderiert von der Historikerin Sarah Knoll. Diese spannende Diskussion senden wir erneut in bearbeiteter Version. Die Teilnehmer*innen berichten aus ihren Familiengeschichten und bringen in ihrer Diskussion diverse Facetten des Themengebiets um das Erinnern und Gedenken zusammen. Erstausgestrahlt wurde die Aufzeichnung von Teilen der Diskussion von der VON UNTEN-Redaktion auf Radio Helsinki.
(cba.fro.at)
Oktober 20th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.10.2024 (mp3)
Im Tagesbeitrag dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erzählt uns Mag. Petra Bauer vom Psychosozialen Dienst Burgenland mehr über die mentale und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Musikalisch erwartet Sie ein Mix aus der abwechslungsreichsten Roma-Musik und Ihren Wunschnummern auf Radio MORA.
Anhören: →Sendung vom 17.10.2024 (mp3)
Im Tagesthema hören Sie ein Interview mit Frau Dr. Barbara Glück, Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Sie berichtet über die konkreter werdenden Pläne zur Neugestaltung des ehemaligen KZ Gusen. Außerdem haben wir auch eine weitere Ausgabe von „Mri historija“ mit dabei. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 18.10.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet die Veranstaltungshinweise und die zweisprachigen Volksgruppennachrichten. Außerdem hören Sie auch die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mit Adi Gussak, der Ihnen mehr über den Lehrbetrieb „Jugend am Werk“ erzählt, der im Burgenland rund 70 Lehrlinge ausbildet.
Oktober 19th, 2024 |
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Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
8. Internationales Roma-Filmfestival
Berlin, 21. bis 27. Oktober 2024
Im Jahr 2024 reagiert AKE DIKHEA? auf die aktuellen Gefahren für die Demokratie: den Wahlerfolg von rechtsradikalen Parteien in fast allen europäischen Ländern, die gesellschaftliche Spaltung, die wachsende Zustimmung für menschenfeindliche Bewegungen. Wir nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen aus der Perspektive der marginalisierten Gruppen und vor allem ihre Beiträge zur freien und gerechten Gesellschaft unter die Lupe. Denn es sind Gruppen wie Sinti* und Roma*, die durch antidemokratische Tendenzen am meisten betroffen sind – und die zugleich seit vielen Jahren und aus einer intersektionalen Perspektive auf vorderster Front gegen Unterdrücken kämpfen, sei es gegen die weiße Vorherrschaft der Dominanzgesellschaft, gegen ausbeuterische Mechanismen des Kapitalismus oder gegen patriarchale Denkmuster in eigenen Familien.
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Oktober 17th, 2024 |
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Einrichtungen, Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
2001 ging in Budapest der erste Roma-Radiosender Ungarns auf Sendung. Das legendär gewordene „Radio C“ bestand zehn Jahre lang.
(Quelle/pdf)
Oktober 16th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 10.10.2024 (mp3)
Das „Health mobile“ hat in Oberwart Station gemacht und kostenlose Lungenfunktionstests angeboten und durchgeführt. Radio MORA war vor Ort. Und wie jeden Donnerstag hören Sie auch diesmal wieder eine Ausgabe von „Mri historija“.
Anhören: →Sendung vom 11.10.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie zu Beginn des Wochenendes die Veranstaltungshinweise / Mulatintschage und die Jugendsendung. In dieser verrät uns Adi Gussak mehr über Nikotinbeutel, die sogenannten „Snus“.
Anhören: →Sendung vom 14.10.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird präsentiert von Tina Nardai. Unter anderem mit dabei Musik von Gipsy Aaron, Langa, Romano Glauso, der Hans-Samer-Band oder auch Romane Merikli und Gipsy Casual.
Anhören: →Sendung vom 15.10.2024 (mp3)
Auf die „BiBi“-Messe in Oberwart (Bildungs- und Berufsinformationsmesse 2024) nimmt uns Adi Gussak in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ mit. Außerdem hören Sie in dieser Stunde eine weitere Folge von „Mindenfelitiko“. Moderiert wird das zweisprachige Volksgruppenmagazin auf Radio MORA von Tina Nardai.
Oktober 15th, 2024 |
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Frauenrechte, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen (aber wissen sollten)
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.
(Text: Verlagsinfo Hanser)
Oktober 13th, 2024 |
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Facts & Figures
„
Der Aufstieg der französischen Sinti-Zirkusdynastie Bouglione begann 1925 mit Wild-West-Shows samt falschen „Indianern“ und kostümierten „Cowboys“.
(Quelle)
Oktober 11th, 2024 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft
Studie über „Clan“-Dokus: Wie „Spiegel TV“ rassistische Vorurteile schürt
Für den Band „Kritische Analysen zur sogenannten ‘Clankriminalität’“. Phänomenologische Betrachtungen und Konstitution eines sozialen Problems“ hat Fabian Goldmann alle Beiträge ausgewertet, die zwischen 2014 und 2023 bei „Spiegel TV“ liefen. Durchschnittlich waren „Clans“ alle drei Monate Thema: 42 Beiträge handelten ausschließlich oder überwiegend von ihnen. In 29 Fällen ging es um um arabische Großfamilien. Roma-Familien standen in zwölf Beiträgen im Fokus.
→Der Autor schildert die Ergebnisse seiner Auswertung in einem Gastartikel auf uebermedien.de.
Eine längere Fassung des Beitrags ist im Sammelband „Kritische Analysen zur sogenannten ‚Clankriminalität‘“ erschienen.
(Text: uebermedien.de)
Anm. der dROMa-Red.: Anders als in Deutschland ist „Clankriminalität“ in Österreich kein Thema. Laut dem Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Franz Ruf gibt es diese hierzulande schlichtweg nicht, auch nicht in Wien: „Diese Stufe haben wir nicht erreicht.“ Auch bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für organisierte Kriminalität. (→Quelle)
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Oktober 10th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 4.10.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie neben den Veranstaltungshinweisen/Mulatintschage auch die Volksgruppennachrichten/Flogoskere neviptscha und natürlich die meiste Roma-Musik. Und in der wöchentlichen Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge” berichtet uns Adi Gussak über das „SDG 11“-Projekt des Business Campus Oberwart.
Anhören: →Sendung vom 7.10.2024 (mp3)
Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie abwechslungsreiche und temperamentvolle Rhythmen von den Roma Boyz, Ruzsa Lakatos, Ternipe und u. a. auch die Tonko Band und Tony Wegas.
Anhören: →Sendung vom 8.10.2024 (mp3)
Radio MORA war bei der Ausstellungseröffnung „600 Jahre Romanes in Österreich“ im Burgenländischen Landhaus dabei. Mehr darüber hören Sie im aktuellen Tagesbeitrag der „Romani Ora“. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 9.10.2024 (mp3)
Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwartet Sie ein Beitrag über die Lesung „Wie wir uns die Zukunft zurückholen“ des ehemaligen Gesundheitsministers Rudi Anschober, der in Jennersdorf zu Gast war. Und neben der abwechslungsreichsten Roma-Musik aus aller Welt hören Sie auch die internationalen Volksgruppennews.
Oktober 8th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Zwischenfälle. Hörgeschichte auf Radio Z
→zur Sendung (25:22 min) [April 2024]
Die selbsternannte Rasseforscherin Eva Justin wurde für ihren Beitrag zum Völkermord an Roma und Sinti durch sogenannte Rassegutachten niemals verurteilt.
An 20.000 Angehörigen der Sinti und Roma wurden während des Nationalsozialismus auf verbrecherische Weise sogenannte Rasseuntersuchungen durchgeführt. Maßgeblich beteiligt waren zwei Personen: Robert Ritter, Psychiater und – in der Sprache der Rassisten – „Zigeunerforscher“. Und einen großen Teil dieser Untersuchungen übernahm die „Rasseforscherin“ Eva Justin. Sie trat unter anderem vehement für Zwangssterilisierungen ein. Diese Untersuchungen bildeten die Grundlage für Zwangsmaßnahmen gegen Roma und Sinti – bis hin zur Deportation in das sogenannte „Zigeunerlager” Auschwitz-Birkenau.
Für ihren Beitrag am Porajmos, dem Völkermord an Roma und Sinti, wurden Ritter und Justin niemals verurteilt. Nach dem Krieg wurden sie vom Stadtgesundheitsamt Frankfurt in leitender Funktion beschäftigt, Ritter sogar als Obermedizinalrat. Read the rest of this entry »
Oktober 5th, 2024 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Sonderklassen für Roma-Kinder an tschechischen Schulen: Bildungsminister will vor Ort intervenieren
Zum wiederholten Mal steht Tschechien bei der Europäischen Kommission in der Kritik wegen der Ungleichbehandlung von Kindern der Roma-Minderheit in Schulen. Am Donnerstag hat Brüssel erneut dazu aufgerufen, diese Praxis zu beenden. Roma-Kinder sind in zahlreichen tschechischen Schulen weiterhin in Klassen untergebracht, die sie von der Mehrheit trennen. Und sie gehen auch unverhältnismäßig häufig in Spezialschulen für Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen. [...] Damit verstößt Tschechien gegen die EU-Richtlinie zur „Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft“ aus dem Jahr 2000. Mehrfach ist die Regierung in Prag seit Mitte der Nuller Jahre bereits von Brüssel deswegen gerügt worden.
Das tschechische Bildungsministerium hat im März dieses Jahres eine Studie dazu erstellen lassen. [...] Demnach sind Roma-Kinder mit 22 Prozent in Spezialklassen gängiger Schulen vertreten und mit 15 Prozent in Spezialschulen. Dabei machen sie nur rund drei Prozent der Kinder hierzulande aus. [...]
Lesen Sie den hier nur in kleinen Auszügen wiedergegebenen Artikel in voller Länge auf radio.cz.
(Text: Radio.cz, 4.10.2024)
Oktober 4th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 30.9.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik verspricht einen guten Start in die neue Woche. In dieser Sendung werden sie unter anderem von Jelena Krstic, Pero, den Vlado Boys oder Kalyi Jag begleitet.
Anhören: →Sendung vom 1.10.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie im Tagesthema einen Bericht über den Bürgerbeteiligungsprozess „Oberwart 2035 – ein Zukunftsbild“. Dazu liefert Ihnen Tina Nardai die meiste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 2.10.2024 (mp3)
Der Gemeindetag und die Kommunalmesse 2024 fanden in Oberwart statt. Radio MORA war vor Ort und hat einen Beitrag darüber zusammengestellt. Und wie jeden ersten Dienstag im Monat ist auch diesmal wieder die „Atempause mit Regina“ dabei; diese verspricht Entspannung pur.
Anhören: →Sendung vom 3.10.2024 (mp3)
Das informative und vielfältig erarbeitete Herbstprogramm der „Roma Volkshochschule“ ist heutiges Tagesthema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Außerdem erwartet Sie in dieser Sendung unsere Rubrik „Mri historija“.