Gondolipeskero mulatintschago
Februar 10th, 2012 | Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 6.2.2012 (on demand)
Gedenkfeier in Oberwart
Andi rat usar o 4. upro 5. feberi 1995 i situacija le Romenge, save Erbate dschivnahi, irintscha pe. O Josef Simon, o Peter Horvath taj o phrala Karl taj Erwin Horvath jeka bombatar murdarde ule. I mischa use ada berscheskero gondolipeskero mulatintschago andi erbakeri Romengeri sidlung o phuro baro raschaj Paul Iby tel likertscha. Ande pro vakeripe le manuschendar buteder vodschikanipe mangel taj khetan gejng o rasismus iste valaso kerdo ol, kaj asaj bibast na tromal buter te al. O erbakero Rom Stefan Horvath, dad jeke opferistar ande pro vakeripe phukatscha, so sajt o atentato sa avrijal ulo. Le molintschagoha „Dad amaro“ andi romani tschib, o gondolipeskero mulatintschago 2012 kisetim ulo. Buteder pedar o gondolipeskero mulatintschago schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 veränderte sich die Situation der in Oberwart lebenden Roma schlagartig. Josef Simon, Peter Horvath sowie die Geschwister Karl und Erwin Horvath wurden durch eine Sprengfalle getötet. Die Messe bei der diesjährigen Gedenkfeier in der Oberwarter Roma-Siedlung hielt Altbischof Paul Iby. In seiner Rede fordert er die Menschen auf, toleranter zu sein und gemeinsam gegen Rassismus aufzutreten, damit ein solches Ereignis sich nicht wiederholt. Der Oberwarter Rom Stefan Horvath, Vater eines der Opfer, ließ Revue passieren, was seit dem Attentat geschehen ist. Mit dem „Vater unser“ in Romanes endete die Gedenkfeier 2012. Mehr über die Gedenkfeier erfahren Sie in der aktuellen Sendung Roma sam auf Radio Burgenland. (volksgruppen.orf.at)