Genocid upre o Roma taj Sinti

Januar 3rd, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 2.1.2025 | 7:03 min

Genozid an den Roma und Sinti während des Nationalsozialismus

Valami 500.000 europitike Roma taj Sinti maschkar o bersch 1938 taj 1945 le nacijo­nal­socija­listen­dar tradim, ledschim taj mur­darde ule. O Roma taj Sinti argra­nicalim ule, on iste mujsi­ni­peskeri buti kernahi use o gadsche, bauni­ni­peskere thana sar upro droma taj in­dustrija. But lendar odoj pu­maro ileto iste mukle.

Rund 500.000 europäische Roma, Romnja und Sinti, Sintizze wurden zwischen 1938 und 1945 Opfer einer rassisti­schen Ver­folgungs­politik deutscher National­sozialisten und ihrer Ver­bündeten. Roma und Sinti wurden diffamiert und aus­gegrenzt, zur Arbeit auf Bauern­höfen, Bau­stellen und in der Industrie ge­zwungen, sie starben in Zwangs­arbeits- und Kon­zentrations­lagern und wurden in Ver­nich­tungs­lagern getötet. Im Burgen­land lebten 1938 in zahl­reichen Sied­lungen etwa 8.000 der 11.000 öster­reichi­schen Roma und Sinti – zumeist in be­drücken­der Armut, behördlich schi­kaniert und aus­gegrenzt. Die NS-Ver­folgung über­lebten nur wenige hundert, die nach 1945 unter großen Schwierig­keiten ihre Gemein­schaften wieder auf­zu­bauen ver­suchten. Die Über­lebenden wurden jahr­zehnte­lang nicht als NS-Opfer anerkannt und er­hielten nur geringe oder überhaupt keine Ent­schä­digungs­zahlungen für ihren ver­lorenen Besitz.

(Beitrag: TV Erba)

Comments are closed.