Einweihung der NS-Gedenkstätte in Kemeten

April 4th, 2022  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 4.4.2022 | 8.08 min

Sentelinipe le palgondolipeskere tha­nes­tar le opfe­ren­ge la NS-dik­ta­tu­ratar Ke­metate

Upro gondolipe le dschuvlenge, murschenge taj tscha­ven­ge Kemetatar, save andar o bersch des­chuenja tranda taj ofto dschi deschu­enja schtar­vardesch taj pantsch opfertscha le naci­jo­nal­soci­jalis­musis­tar ule, adi ando teme­tischi Kemetate gon­dolim ulo. Opfertscha sina Romnja taj Roma, dschi­dovkiji taj dschio­dovtscha, manu­scha; save politischi vider­schtaund kerde taj manuscha, save nas­vale sina taj savenge o dschivi­peskero tschatschipe lim ulo taj afka on la NS-medi­cinjatar opfertscha ule. Interesirti dschenen o schajipe odoj hi, o histo­rischi infor­ma­ciji pedar o Kemeten­gere opfe­rengere grupn jeke QR-Code-iha tel te vrischtscha­nel. Le mula­tintscha­goha le Keme­takere opferen­ge gondolim te ol taj afka jek than le pal­gon­doli­peske taj gon­doli­peske dim te ol.

In Erinnerung an die Frauen, Männer und Kinder aus Keme­ten (Be­zirk Oberwart), die von 1938 bis 1945 Opfer des Natio­nal­sozialis­mus wurden, wurde heute im Fried­hof in Kemeten ge­dacht. Zu den Opfern zählten Romni­ja und Roma, Jüdinnen und Juden, Men­schen, die politi­schen Wider­stand leiste­ten, und Menschen, denen auf Grund von Erkran­kungen oder Behin­derungen das Lebens­recht ab­gespro­chen wurde und die der NS-Medizin zum Opfer fielen. Interes­sierte haben dann die Mög­lich­keit, die historischen Hinter­grund­infor­matio­nen über die Kemeter Opfer­gruppen mittels eines QR-Codes direkt an der Erin­ne­rungs­stätte ab­zurufen oder unter www.gedenkweg.at/gedenkort-kemeten nach­zu­lesen. Im Rah­men eines Festaktes soll den Kemeter Opfer würdig gedacht werden und mit der Ent­hüllung der Gedenktafel ein Ort der Erin­nerung und des Geden­kens ge­schaffen werden.

(Text: Erba TV)

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