dROMa 61: „Gesundheit | Sastipe“

April 24th, 2021  |  Published in Frauenrechte, Rassismus & Menschenrechte, dROMa (Magazin)

droma_61Frühling | Terno linaj 2021
Themenheft Gesundheit | Temakeri heftlina Sastipe

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Vor einem Jahr haben wir in dROMa darüber berichtet, was die globale Ge­sundheits­krise für Roma be­deutet. Nun wenden wir uns dem Thema „Gesund­heit“ aber­mals zu. Dies­mal aber richten wir das Augen­merk auf einige Mensch­heits­ver­bre­chen und ihre Folgen: Den Be­ginn macht ein Beitrag über Zwangs­steri­li­sie­run­gen in der Tschecho­slowakei, die auch nach dem Ende der Dik­tatur fort­geführt wurden. Wir haben darüber­hinaus auch mit der Prager Ak­ti­vis­tin Gwendolyn Albert über ein neues Ent­schä­di­gungs­gesetz ge­spro­chen, das in Tschechien schon bald in Kraft tre­ten könnte. Roman Urbaner be­richtet vom drei­fachen Unrecht an den ver­trie­be­nen Roma von Mitrovica im Kosovo. Jahrelang ließ sie die UNO wis­sent­lich in blei­kon­ta­mi­nier­ten Flücht­lings­lagern aus­harren. Wieder­gut­machung für die Ge­sund­heits­schäden gibt es bis heute nicht. Und ab­schlie­ßend blickt Valentine Auer auf die psychi­schen Nach­wirkungen von Gewalt: Sie hat sich mit Nestor Kapusta und Gerda Netopil vom Psy­cho­so­zia­len Zentrum ESRA über Traumata und die Arbeit mit Holo­caust-Über­le­ben­den unter­hal­ten. Be­glei­tet wird dieser Beitrag von Zitaten aus un­seren Zeit­zeugen­editio­nen Mri und Ama­ri His­torija.

O Angle jek bersch ande dROMa pedar phu­ka­tscham, so i globali sasti­pes­keri briga le Romen­ge hi. Akan papal i tema „sastipe“ upre lijam. Amen o dikipe upre poar manu­schen­gere tscho­ri-tscha­ge taj len­gere koji keras: O kesdipe kerel jek pi­sintscha­go pedar o na use phende schte­ri­li­saci­jontscha andi Tsche­cho­slo­vakija, save te palo kise­tinipe la diktaturatar meg bajder kerde ule. Amen la akti­vist­ki­jaha Gwendolyn Albert andar Prag pe­dar jek nevo pomo­scha­goskero lojen­gero tscha­tschi­pe vakertscham, savo andi Tschechija bojd prik be­schardo schaj ovlahi. O Roman Urbaner pedar o trijalvar kerdo natscha-tschi­pe, savo o tra­dime Roma andar Mitrovica ando Kosovo iste terdschiv­de, phu­kal. But berscha dschan­do, mukla len i UNO ando blajiskero konta­mi­ni­rimo naschi­ge­jas­chen­gero logeri te dschil. Pomo­scha­goskere loj la sasti­pes­kera brigake, dschi adi na del. Taj ando kise­tinipe dikel i Valentine Auer upro psich-ischi virki­niptscha le bibas­tali­pestar: Oj le Nestor Kapustaha taj la Gerda Netopilaha le psi­cho­so­cijali centrumistar ESRA pe­dar o traumata taj i buti le holo­caust-prik dschiv­denca, va­kertscha. Vodim ol ada pi­sintscha­go cita­tenca andar amare prik dschiv­dengere edici­jontscha Mri taj Ama­ri His­to­rija.

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(dROMa)

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