Corona: Stigmatisierung und humanitäre Krise

April 22nd, 2020  |  Published in Interview, Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Herbert Heuss, Wissenschaftlicher Leiter des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma (Foto: minderheitensekretariat.de)Drohende humanitäre Krise durch Corona-Maß­nah­men – Ge­spräch zur Si­tu­a­ti­on von Roma in Süd­ost- und Mit­tel­eu­ro­pa mit Herbert Heuß

Radio Corax (Halle), Sendung vom 31.3.2020
13:22 min, 16 MB, Anhören (mp3)

Stigmatisierung von Sinti und Roma ist ein Problem das in ganz Europa prä­sent ist. In der ak­tu­el­len Coro­na-Pan­demie wird das wieder be­son­ders deutlich. Minder­heiten sind jetzt ein leich­tes Ziel für Schuld­zu­weisun­gen und Angriffe durch Rechte und andere Men­schen­feinde. Davon sind auch Sinti und Roma in Europa betroffen. So wur­den in Bulgarien in drei Städten gan­ze Stadtviertel ab­ge­rie­gelt. Be­gründet wird das mit der an­geb­lichen Miss­achtung von Aus­gangs­be­schrän­kungen. Gleich­zeitig bedrohen die Maß­nahmen gegen Corona die wirt­schaft­li­che Existenz vieler Roma in Bul­garien. Maß­nahmen gegen eine dro­hende huma­nitäre Krise gibt es da­gegen nicht. Über die Stigmati­sie­rung von Sinti und Roma in Zeiten von Corona spra­chen wir mit Herbert Heuß. Er ist Leiter des wis­sen­schaft­li­chen Dienstes beim Zentralrat der Sinti und Roma.

(Text und Interview: Radio Corax via www.freie-radios.net)

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