„Möglichst freiwillig“ (Trailer)
Dezember 20th, 2018 | Published in Film & Theater, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Nach dem Willen der Bundesregierung sollten Ausreisepflichtige Deutschland verlassen. Und zwar am besten: »Möglichst freiwillig«. Ein Film über Freundschaft, Schule, Hoffnung, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien.
45 Min. / Dokumentarfilm / D 2018
OF Deutsch (Englisch u. Romanes mit deutschen Untertiteln)
Vor dem Hintergrundthema der Ausgrenzung von Roma erzählt die Fotojournalistin Allegra Schneider mit einem wechselndem Team von einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste. Im Zentrum des Films steht die generationenüberschattende Erfahrung des Gehen-Müssens und der Trennungen. Der Film zeigt eine Klasse mit ihrer Lehrerin, die das nicht akzeptieren und dem ehemaligen (Mit-)Schüler nachreisen.
Zijush ist 13 Jahre alt, als er Deutschland verlässt. Er muss mit den Eltern und seiner Schwester zurück in die mazedonische Hauptstadt Skopje. Seine Freunde und Freundinnen in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren. Weil Zijush in Mazedonien noch nicht wieder in die Schule geht, rufen sie ihn an – und holen ihn per Smartphone zurück in den Unterricht.
Der Film folgt Zijush nach Skopje. Begleitet seine Lehrerin, die ihren Schüler in der mazedonischen Hauptstadt besucht. In Skopje wird Zijush angegriffen, weil er Rom ist. Hintergrund des Films ist die erzwungene Migration der Roma zwischen Nordwest- und Südosteuropa, das Pingpong mit Familien. Er zeigt die Erfahrung der Gehenden und auch diejenigen, die verlassen werden.
VON Allegra Schneider, Selamet Prizreni, Dörthe Boxberg, Jean-Philipp Baeck, Bernd Mathis
MIT Christine Carstens, Rebal, Ali, Shengyül, Zijush u.v.m.
(Text: dokuplus.org)