Bildungscoaches für Roma-Kinder
April 30th, 2017 | Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung
Wien: Das Romano Centro will Bildungsbenachteiligungen von Roma-Kindern ausgleichen
derStandard.at: Angelina und Suhal Sitzanin kennen sich seit der vierten Klasse Volksschule. Mindestens einmal wöchentlich sehen sich die beiden, vor Schularbeiten öfter. Genau genommen ist Sitzanin keine Nachhilfelehrerin, sondern eine Lernhelferin. Sie arbeitet für das Romano Centro, einen der ersten Roma-Vereine in Österreich. Das Angebot richtet sich an Kinder aus Roma-Familien und soll die historisch gewachsenen Bildungsdefizite der Community ausgleichen. „Roma-Kinder landen oft in der Sonderschule, haben einen schlechten oder gar keinen Abschluss“, berichtet Ferdinand Koller, pädagogischer Leiter des Romano Centro. (…) Vor zehn Jahren saß Sitzanin noch an Angelinas Stelle. (…) Heute hat die 28-Jährige zwei Studien – Transkulturelle Kommunikation und Slawistik – abgeschlossen. Die Lernbetreuer sind meistens Studierende. (…) Manchmal wird das Romano Centro auch von pensionierten Lehrern unterstützt. „Viele Lehramtsstudenten schätzen den Einblick, den sie durch diese Arbeit bekommen“, sagt Koller. (…) Das österreichische Schulsystem baue stark auf die Beteiligung der Eltern auf: „Bei Roma, die in Österreich leben, hat aber oft die ältere Generation wenig Bildung.“ Das treffe dann die Kinder, deren Eltern sich nicht so stark einbringen können.
Lesen bitte Sie den hier nur in Auszügen wiedergegebenen Artikel von Vanessa Gaigg vom 28.4.2017 in voller Länge auf derstandard.at.