Neues Roma-Beratungszentrum in Hamburg

Januar 16th, 2017  |  Published in Einrichtungen

Hamburg (Foto. RCU)Am 13.1.2017 fand die offizielle Eröffnungsfeier der Rom und Cinti Union e.V. statt. Zu den Gästen zähl­ten Freun­de der Rom und Cinti Union e.V., Mit­ar­bei­ter der Be­hör­de für Arbeit und sozia­les Hamburg und die Se­na­to­rin für So­zia­les, Dr. Melanie Leonhard. Er­öff­net wurde die Feier durch das tra­di­tio­nelle Zer­schnei­den des „roten Bands“ durch die Se­na­to­rin. Im An­schluss hiel­ten Frau Sozial­sena­to­rin Leon­hard und RCU-Vor­stands­vor­sitzen­der Rudko Kawczyski eine Rede, bei der es um die Ver­gan­gen­heit, die Zu­kunft und natür­lich um die neuen Räum­lich­keiten der Rom und Cinti Union e.V. ging. Danach wur­de Roma-ty­pi­sche Musik ge­spielt und auf die neu­en Räum­lich­keiten an­ge­stoßen. Ab Mon­tag nimmt die Rom und Cinti Union e. V. ihren nor­ma­len Betrieb wieder auf und ist weiter­hin unter der neuen Adres­se „Am Neumarkt 38a, 22041 Hamburg (Wandsbek)“ zu fin­den.

Das RCU-Beratungszentrum wurde 1987 ge­grün­det und ist Be­geg­nungs­stelle für an­sässige und migrier­te Sinti und Roma zur kosten­freien und vertrau­lichen Kontakt- und Integra­tions­aufnahme in Ham­burg. Die „Rom und Cinti Union e.V.“ be­steht seit Mitte der 70er Jahre; ihre Satzung wurde 1982 in das Vereins­register ein­getra­gen. Die satzungs­ge­mäße Auf­gabe der Rom und Cinti Union e.V. ist es:

Bedingungen für die Erhaltung der kulturel­len Iden­ti­tät der Roma und Sinti als Minder­heit auf recht­li­cher, sozialer und per­sön­li­cher Ebene zu schaf­fen, Maß­nahmen zur sozialen För­de­rung, Selbst­hilfe, Bildung und Betreu­ung von Kindern und Fami­li­en in Deutschland le­bender Sinti und Roma an­zu­regen, zu unter­stützen und ge­gebenen­falls zu über­nehmen sowie Ur­sa­chen der Notlage zu er­for­schen und dazu Mög­lich­keiten und Metho­den zu ihrer Be­he­bung zu er­ar­beiten.

Der Satzungszweck wird verwirklicht ins­be­son­de­re durch:
・ den Betrieb eines Beratungszentrums für Roma und Sin­ti in Ham­burg
・ Betrieb eines Campingplatzes für durch­reisen­de Roma und Sinti
・ einer Familien- und Erwachsenen-Beratungs­stelle
・ die Durchführung wissenschaftli­cher Veranstaltun­gen und For­schungs­vor­haben
・ die Förderung kultureller Aktivitäten (Musik, Ver­an­stal­tun­gen, Aus­stel­lun­gen usw.)
・ die Unterstützung Überlebender des Naziregimes
・ Initiierung von Gedenkstätten, insbesondere der Gedenk­stät­te „Lohsepark“ in Ham­burg
・ Unterstützung von Durchreisenden, Obdachlosen, Flücht­lin­gen, Ar­beits­su­chen­den, Be­düf­ti­gen so­wie Fa­mi­li­en und de­ren Kindern.

(Text: Rom und Cinti Union e.V., Hamburg)

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