Gondolinipeskero mulatintschago andi Erba
Februar 27th, 2016 | Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 15.2.2016 | (on demand)
Gedenkfeier in Oberwart
Angle 21 berscha, ando 4to feberi 1995, i Erba uso than le lek phareder politischi motivirime atentatistar andi historija la dujta republikatar, ulo.
Andi rat usar o 4to upro 5to feberi 1995 andi Romengeri-sidlung Erbate jek bomba schtar dschenen murdartscha. O Josef Simon, o Peter Sarközi, o Karl taj o Erwin Horvath odola Roma sina, save pumaro ileto naschade. Upro than le atentatistar, Roma taj gadsche talalinde pumen, le opferenge te gondolinel. I Romengeri-pastoral la diöcesejatar Tikni Martona, use ada gondolinipeskero mulatintschago akartscha. Ada bibastalo keripe telel o dschene la Romengera-sidlungatar, bari briga taj dar antscha. La cajtaha, ham imar but avrijal ulo. (volksgruppen.orf.at)
Vor 21 Jahren, am 4. Februar 1995, wurde Oberwart zum Tatort des schwersten politisch motivierten Anschlags in der Geschichte der Zweiten Republik.
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 detonierte in der Roma-Siedlung in Oberwart eine Rohrbombe und tötete vier Bewohner. Josef Simon, Peter Sarközi, sowie Karl und Erwin Horvath waren jene Roma, die ihres Lebens beraubt wurden. Am Ort des Geschehens folgten Gedenkende und Angehörige der Einladung der Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt, sich gemeinsam an die Opfer zu erinnern. Dieses schreckliche Ereignis löste bei den Bewohnern tiefe Trauer und Angst aus. In der Zwischenzeit hat sich jedoch einiges geändert.