Upro jomi odolestar so imar sina

April 16th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

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13.4.2015 (on demand)

Ausstellung (Foto: Roma-Service)Auf den Spuren der Vergangenheit

O historischi phagipe le holocaustis­tar igen hor ando gondo le tschuli­pes­tar and pe hantscha taj meg te avre gene­raciji preginla. Le artschi­ji­peha „Upro jomi odo­les­tar, so imar sina“ andi HBLA Erba, i his­torija la flogos­kera grup­na­tar le Romen­dar ande minden­fe­li­tike kipi, scentscha taj sim­bol­tscha, sikadi ol. Uso temtscha „Holocaust“ taj o „Erba­kero bom­bakero aten­tato“ desch schta­ci­jon­tscha kerde ule. O imar prin­dschar­do Rom taj kinst­leri Julius Horvath pre kipen­ca adala bibas­tale kerip­tscha uso ardschu­mipe anel. Leske bari­kano hi, hot o manu­scha adale temtschen­ca donde pumen be­scha­ren. Jek avro utschi­pes­kero gendo ando artschi­jipe hi o dschi­vi­pes­kere historiji le burgen­lan­di­tike Romendar. Aja jekosch­ni taj vod­schi­kani doku­men­tacija „Mri Historija“ – „Meine Geschichte“, savi le faraj­nis­tar Roma-Service kerdi ulio, upre jek pobis­tero falato la khe­tana austri­tika histo­ri­ja­tar prik dchivde dschenen­dar sikal taj te jek nevo gondo ar dschu­minel, savo o tscha­tschipe upro aun­prindscha­ripe mangel.

Der historische Bruch des Holocaust hat sich tief in das kol­lek­tive Gedächt­nis der roma-Minder­heit ein­ge­gra­ben und wird auch noch künftige Gene­ra­tionen prägen. Mit der Aus­stellung „Auf den Spuren der Ver­gan­gen­heit“ (Anm. d. dROMa-Red.: Ausstellung des Vereins Karika) in den Räum­lich­keiten der HBLA Oberwart wird die Geschichte der Volks­gruppe der Roma in ver­schie­de­nen Fotos, Szenen und Symbolen dar­gestellt. Zu den The­men „Holocaust“ und „Bomben­attentat von Oberwart“, wur­den zehn Statio­nen gestal­tet. Mit Fotos bringt der mittler­weile bekann­te Foto­künst­ler und Rom Julius Horvath diese Ver­brechen zum Aus­druck. Ihm ist es wich­tig, dass sich die Mensch­heit mit diesen Themen auseinan­der­setzt. Ein weiter Höhepunkt in der Ausstellung sind die Lebens­geschichten der burgen­ländischen Roma. Diese einzig­artige, berüh­rende Doku­men­tation „Mri Historija“ – „Meine Geschichte“, welche vom Verein Roma-Service produ­ziert wurde, ver­weist auf einen ver­ges­se­nen Teil der gemein­samen öster­rei­chi­schen Geschichte über­leben­der Zeitzeugen und drückt auch ein neues Selbst­bewusst­sein aus, das das Recht auf Anerken­nung offen ein­fordert.

(volksgruppen.orf.at & volksgruppen.orf.at)

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