Ungarn: Regierung löst Romastiftungen auf

Januar 3rd, 2011  |  Published in Politik  |  4 Comments


Zsolt SemjénUngarn hat soeben die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen; die Schaffung einer einheitlichen europäischen Strategie für die Roma nennt die Regierung hierbei als eines ihrer vorrangigen Ziele. Nun sorgt ausgerechnet ein die Roma des Landes betreffendes Regierungsdekret für Aufsehen

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. Die Verordnung des Vizepremiers Zsolt Semjén sieht nämlich vor, dass 35 „von der Vorgängerregierung etablierte Stiftungen aufzulösen“ und von von „Non-Profit-Organisationen und öffentlichen Einrichtungen, die durch den Staatshaushalt finanziert werden“, (also von staatlichen Behörden) zu ersetzen seien. Unter denen betroffenen Einrichtungen finden sich – neben vielen anderen – auch die „Ghandi-Stiftung“ oder die Stiftung „Ungarn für Roma“. Die Roma-Minderheitenselbstverwaltung (OCO) protestiert energisch gegen die von der Rechtsregierung unter Viktor Orbán „angestrebte Schließung von bis zu 35 Institutionen“ der Roma. Der „Pester Lloydberichtet dazu:

In einem Schreiben wandte sich die Minderheitenvertretung an den Regierungskommissar für Romafragen Florián Farkas, dass solche Schließungen durch die Streichung von Finanzierungen negativen Einfluss auf die Bewahrung der Identität der Roma haben müssten, was eine Integration erschwere. (…) Durch die Streichung bzw. Reduzierung der Finanzierung für das Ghandi-Gymnasium in Pécs, das gerne als Vorzeigeeinrichtung (…) genannt wird, würden hunderte Schüler in ihrer Entwicklung gefährdet. Weiterhin würden durch die Beendigung von öffentlichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen rund 114.000 Menschen betroffen sein, davon wenigstens 80.000 Roma. Die Romaselbstverwaltung fragt, wie diese Leute ihre Rechnungen bezahlen sollen, wenn die Regierung ihren Plan umsetzt, dass der Lohn für alle Arbeitsstunden, die über vier hinausgehen, halbiert werden sollen.

(…) Die Maßnahme kann zwar als eine von vielen zur Konzentration der Macht der Orbán-Regierung interpretiert werden, allerdings ist dazu zu sagen, dass die Selbstverwaltung der Roma bisher kaum zu einer effizienten Verwaltung der ihnen überlassenen Mittel in der Lage war. Gegen den Chef der Selbstverwaltung, Kolompar Orbán, laufen einige Verfahren wegen Veruntreuung, Bilanzfälschung und Zweckentfremdung von EU- wie Staatsmitteln. (…)

Lesen Sie bitte den hier nur in Auszügen wiedergegebenen Artikel im Pester Lloyd.

Responses

  1. Ungarn: Regierung löst Romastiftungen auf « dokumentationsarchiv says:

    Januar 10th, 2011 at 15:19 (#)

    [...] via dRomablog: Ungarn: Regierung löst Romastiftungen auf [...]

  2. Rainer Beel says:

    Januar 10th, 2011 at 19:30 (#)

    Was sich nicht erst seit heute in Ungarn abspielt, das ist ein echtes Trauerspiel. Allein die gezielten Morde an Roma hätte zu einem Aufschrei in der EU führen müssen. Aber die EU war nicht mal in der Lage, der auffällig schwächelnden ungarischen Polizei unter die Arme zu greifen. Das amerikanische FBI musste ran. Das sagt eine Menge über Europa aus. Ich bin mir bewußt, dass die Roma zuweilen eine schwierige Minderheit sein können. Aber was die Ungarn hier durchziehen, führt nicht zu einem entspannteren Zusammenleben. Die Alternative wäre gewesen, den Stiftungen öffentlich organisierte Entwicklungshilfe zu leisten… darauf hätten die Roma allerdings auch selber kommen können. Die Roma sollten stärker als europäische Volksgruppe und weniger als nationale Minderheiten auftreten.

  3. Kultur- und Bildungsförderung gleichgeschaltet? « Pusztaranger says:

    Januar 16th, 2011 at 01:46 (#)

    [...] auch dromablog: Ungarn: Regierung löst Romastiftungen auf) Die Minderheitenselbstverwaltung der Roma in Ungarn (OCÖ) protestiert scharf gegen die von der [...]

  4. Presseschau zum ungarischen Mediengesetz (29.12.-21.1.) « Pusztaranger says:

    Januar 21st, 2011 at 20:43 (#)

    [...] | Weblog zu Roma-Themen: Ungarn: Regierung löst Romastiftungen auf „Ungarn hat soeben die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen; die [...]