Einrichtungen

Roma-Volksgruppenbeirat wird neu gewählt

Januar 16th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Politik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
8.1.2018 | (on demand)

Roma-Beiratsvorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: Roma-Service)Volksgruppenbeirat: Gärtner-Horvath stellt sich nochmals zur Wahl als Vor­sitzender

volksgruppen.orf.at: Heuer, im Februar oder März, wird der Volksgruppenbeirat für Roma neu konstituiert. Dessen Vorsitzender Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath will noch­mals kan­di­die­ren. Er ist zu Gast in der aktuel­len Aus­gabe von Roma sam.

Rückblickend zeigt sich Gärtner-Horvath mit der Arbeit der Roma­organisa­tio­nen zufrie­den. Einige wich­tige Pro­jekte im Bereich Medien wur­den erfolg­reich um­gesetzt und die Auf­stel­lung der Gedenktafeln im ent­spre­chen­den auf­klä­re­ri­schen Rah­men reali­siert. Falls Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath die Mög­lich­keit ge­nießen würde, die Funk­tion als Vorsitzender im Beirat für wei­te­re fünf Jahre aus­zu­üben, sei die wich­tigs­te Auf­gabe für die nächste Legis­latur­perio­de, einen konstruk­ti­ven Dialog mit der neuen Regie­rung her­zu­stellen, meint er. Read the rest of this entry »

Oberwart: Bildung für die Roma-Kinder

Januar 12th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai, Schnitt: Josef Horvath

O schajipe upre jek sikadipe

Seit 1990 besteht in Oberwart das Lernbetreuungsprojekt und wur­de vom Verein Roma durch­ge­führt. 2017 über­nahm der Verein Roma-Service durch das Aus­schei­den des Vereins Roma das Lern­betreu­ungs­projekt. Durch­schnitt­lich neh­men 30 Kinder an der Außer­schuli­schen Lernbetreuung teil. Die Schüler er­hal­ten täg­lich Förder­unterricht und Unter­stützung bei den Haus­auf­gaben. Lern­defizite wer­den gezielt auf­ge­holt, und vor Schularbeiten und Tests wird ge­son­dert in der Gruppen- und Einzel­betreuung ge­för­dert. Die Lern­betreu­ung gibt vielen Roma-Kin­dern die Chance auf eine gute Bildung, um im spä­te­ren Leben in der Arbeits­welt Fuß fas­sen zu kön­nen.

Sajt 1990 Erbate o siklipeskero projekto del taj le fa­raj­nistar Roma ker­do ulo. 2017 o farajn Roma-Service ada sikli­pes­kero pro­jekto prik lija, mint o farajn Roma use tscha­pintscha. Va­la­mi 30 tschave uso sik­lipe an. O isch­kolasch­tscha sako di pomo­schago use pumare butj usch­tiden. Sikli­peskere defi­citscha upre butscha­lim on, angle isch­kola­kere butja ande grupn vaj sakone tschave kor­kore, siklim ol. Read the rest of this entry »

Dialogplattform: Außerschulische Jugendarbeit

Dezember 23rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Adolf Gussak; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Emmerich Gärtner-Horvath

Romengeri-dialogoskeri seletoskeri forma: „Buti le ternenca pal i ischkola“

Am Freitag, den 24. 11. 2017 fand die 20. Roma-Dialogplattform des Bun­des­kanz­ler­amtes im Hause der Volks­anwalt­schaft Wien statt. Zur 20. Dia­log­platt­form lud Frau Dr. Susanne Pfanner, Lei­terin der Roma-Kon­takt­stelle, zum Thema „Außer­schu­li­sche Jugend­arbeit“ ein. Durch die EU-weite Roma-Stra­tegie 2020 sind die Mit­glieds­staaten der Euro­päi­schen Union auf­ge­for­dert, die aktive Ein­bin­dung der gesam­ten Roma-Zivil­gesell­schaft in die Umsetzung der na­tio­na­len Roma-Stra­tegien zu för­dern. Die öster­rei­chi­sche nationale Roma-Kontaktstelle im Bun­des­kanz­ler­amt hat zu diesem Zweck im Juni 2012 eine Roma-Dia­log­platt­form geschaf­fen. Diese bringt regel­mäßig Behörden­vertre­ter/innen von Bund, Ländern, Städten und Ge­mein­den mit diver­sen Roma-Or­gani­sa­tio­nen und Ver­tretern der Roma-Zivil­gesell­schaft sowie Ex­perten und Exper­tin­nen ver­schie­de­ner Lebens­bereiche zu­sam­men. Ziel ist es, Raum für einen of­fe­nen Dialog zu schaf­fen, in dessen Mittel­punkt die Per­spek­tive der Roma steht.

Paraschtuja, ando 24.11.2017 i 20ti Romengeri-dialogoskeri sele­tos­keri forma le bun­des­kancle­ris­kere birov­tscha­gostar ando kher le flogos­kere fisch­garo­schen­gere birov­tscha­gostar Betschi, tel liker­di uli. Usi 20to dialogos­keri sele­tos­keri forma i Susanne Pfanner, schero le Ro­men­gere-kon­taktos­kere tha­nistar, usi tema „buti le ter­nenca pal i ischkola“ akar­tscha. Read the rest of this entry »

Khetanperipe ando Advent 2017

Dezember 21st, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Radijo Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Jennifer Papai; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Adolf Gussak

Roma-Advent 2017

O farajn KARIKA, suboton, ando 2to decem­beri 2017, o sako berschen­gero Ro­men­ge­ro-ad­vent ando kon­taktos­kero centrum Erbate telal o anav „khe­tan sorale sam taj khe­tan vala­so te mici­nel kamaha“ tel liker­tscha. O mula­tin­tschago le or­gani­sato­ren­dar taj le birostar la foros­kera ge­majn­datar Erba, Georg Rosner, pra­dim ulo. O barikanipe adale mula­­tintscha­gostar o arpa­ruji­pe masch­kar o Roma taj o gadsche hi. Le ga­dschen o schaj­ipe sina, bute­der pedar i kultura le Romen­dar te schunel. Tradi­cijo­neli habe andar i Romen­geri-kojn­ha taj tra­dicijo­neli Romen­geri-mu­schika la Stefan „Pisti“ Horvath ban­datar taj la bur­genlandi­tika banda­tar „Romano Rath“ dija.

Der Verein Karika veranstaltete am Samstag, 2. Dezem­ber 2017, den all­jähr­li­chen Roma-Advent im Kon­takt­zentrum in Oberwart unter dem Motto „Ge­mein­sam sind wir stark und gemein­sam wollen wir was be­we­gen“. Er­öffnet wurde die Ver­anstal­tung von den Or­gani­sa­toren und vom Bürger­meister der Stadt­gemein­de Oberwart, Herrn LAbg. Georg Rosner. Das Be­son­dere die­ser Ver­anstal­tung ist der Aus­tausch zwi­schen Roma und Nicht-Roma. Read the rest of this entry »

EU-Gremium tagt zu Romafeindlichkeit

Dezember 18th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte

EU High Level Group (Foto: Antiziganismus auf der Tagesordnung der EU High Level Group zur Be­kämpfung von Rassis­mus, Frem­den­feind­lich­keit und an­deren For­men von Into­le­ranz

Die EU High Level Group zur Bekämpfung von Rassis­mus, Fremden­feind­lich­keit und an­deren Formen von Intoleranz, bei der Ver­tre­ter/innen der EU-Mit­glied­staaten und Ver­tre­ter/innen der Zivil­gesell­schaft zu­sammen­kom­men, legte bei ihrem 4. Tref­fen am 5. De­zem­ber 2017 be­son­deres Augen­merk auf das Phä­no­men Anti­ziga­nis­mus.

Vera Jourova, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleich­stel­lungs­fragen, brachte in ihrer Eröff­nungs­rede ihre tiefe Be­sorg­nis über die weit­verbrei­tete sozia­le Akzep­tanz von Antiziganismus zum Aus­druck. Als ak­tuel­les Beispiel nannte sie einen Fall von Hass­reden und Mord­dro­hun­gen gegen einen tsche­chi­schen Roma-Sänger, Gypsy.cz, der vom na­tio­na­len Gericht mit nur 4 Euro Strafe ge­ahndet wurde. Gerichts­urteile wie diese sen­den eine fatale Bot­schaft in die Gesell­schaft, wenn es darum geht, Anti­zigani­smus zu bekämpfen.

MdEP Soraya Post (S&D Fraktion) betonte die Notwendig­keit, die Haupt­ursache für Dis­krimi­nie­rung und Hass gegen Roma – den Anti­ziganismus – zu be­seitigen, und rief alle Regie­rungen und Pflich­ten­trä­ger/innen dazu auf, Ver­ant­wor­tung für ihre Bür­ger/innen zu über­nehmen. Post warnte: „Europa steht erneut am Scheide­weg. Extre­mis­tische Parteien geraten immer häu­figer in Regie­rungs­ver­ant­wor­tung, aus­länder­feind­li­che Stim­men werden immer lauter und bis­weilen von Regie­rungs­mit­gliedern toleriert.“

Jamen Gabriela Hrabanova, Direktorin des ERGO-Netzwerks, stellte in ihrem Beitrag das Referenz­papier Antiziganismus vor und wies darauf hin, dass es wich­tig sei, sich bei der Be­kämpfung von An­ti­ziga­nis­mus auf die Mehr­heits­gesell­schaft zu kon­zentrie­ren: „Es muss un­bedingt an­erkannt werden, dass Anti­ziganis­mus keine Min­der­heiten­ange­le­gen­heit ist.“ Read the rest of this entry »

RomaRespekt #23: Gegen Bettelverbote

Dezember 2nd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #23:Was stört’s euch, wenn Leute betteln?“

Sendung vom 4.11.2017: In Dresden. Lokale Zeitungen hatten erst über Men­schen berich­tet, die in der Innen­stadt musi­zie­ren, dann über Men­schen, die dort betteln, dann über Kinder, die dabei sind, wenn ihre Eltern betteln. Die Medien pau­scha­li­sie­ren alle diese Men­schen zu Roma. Es sind nur einige we­nige Fami­lien in Dresden, die bet­teln. Den­noch empfin­det man dort diese Weni­gen als Sicher­heits­problem, die nichts weiter tun, als ihre Hand aus­zu­strecken. Die Stadtverwaltung von Dresden hat nun eine neue Polizei­ver­ord­nung ent­worfen. Mit Law and Order soll gegen Armut vor­ge­gan­gen werden – oder viel­mehr gegen die Armen. In Dresden soll das Betteln ver­boten werden, die Armen sollen aus der Stadt ver­drängt werden, und das Betteln mit Kinder soll sogar mit einer Strafe von 1.000 € ge­ahn­det werden. Das Ganze ist von einem ras­sis­ti­schen und armen­feind­li­chen Diskurs in der Öffent­lich­keit Dresdens be­gleitet. Es regt sich Wider­spruch, es grün­dete sich die Dresdner Bettellobby nach dem Wiener Vor­bild (wir berichteten). In der Sen­dung spre­chen dazu Gjulner Sejdi vom Leip­zi­ger Verein Romano Sumnal, Dieter Wolfer vom Treberhilfe Dresden e.V. – beide sind Teil der Dresdner Bettellobby, der Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler Markus End so­wie Simonida Selimovic und Sandra Selimovic – bei­de sind bei der Wiener Bettellobby aktiv.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

BettelLobby Dresden: Read the rest of this entry »

UNESCO-Menschenrechtszentrum für Graz

November 19th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Sitzungssaal der Unesco in Paris (Foto: CC/Unesco/Michel Ravassard)Graz wird Standort eines neuen UNESCO-Zentrums für Men­schen­rechte. Das ha­ben die 192 Mit­glieds­län­der der UNESCO-Voll­ver­samm­lung in Paris ver­gan­gene Woche ein­stimm­mig beschlos­sen. Nach Buenos Aires wird es laut Pressemitteilung der Stadt Graz das welt­weit zweite Zentrum die­ser Art sein und den Fokus auf Südost­europa und Afrika rich­ten. (Weniger spek­taku­lär klingt aller­dings die Meldung der öster­rei­chi­schen UNESCO-Kom­mis­sion.)

Im Schreiben der scheiden­den UNESCO-Ge­ne­ral­sekre­tärin Irina Bokowa an die Stadt Graz heißt es:

Graz nennt sich mit Fug und Recht eine UNESCO-Stadt, und zwar auf­grund ihres Ein­satzes bei ver­schiede­nen wich­ti­gen Ver­pflich­tun­gen der Or­gani­sa­tion – ins­beson­dere ihre außer­ordent­lich wert­volle Unter­stüt­zung der Maß­nah­men der UNESCO zu­guns­ten der urba­nen In­klu­sion. Ihre Führungs­rolle war einer der Grund­steine für den Vor­schlag der Re­publik Ös­ter­reich, in Graz ein inter­na­tio­na­les Zentrum zur För­de­rung der Menschenrechte auf lo­kaler und re­gio­naler Ebene zu grün­den, das unter der Schirm­herr­schaft der UNESCO steht.

(dROMa)

25 Jahre VinziNest in Graz

November 14th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Leiter August Eisner inmitten der Bewohner (Foto: VinziWerke)Zuflucht für Schutzlose — Die Grazer Not­­schlaf­­stelle für Armuts­­migran­­ten be­­­geht ihr ers­­tes viertel Jahr­­hun­­dert und zeigt, dass Armut nach wie vor prä­­sent ist

Die, die keiner wollte. Papst Franziskus hat einen „Welttag der Armen“ ein­­ge­­führt, der dieses Jahr am 19. No­­vem­­her 2017 erst­­mals statt­­findet. Die VinziWerke neh­­men dies zum Anlass, um auf das Jubiläum ih­­rer Notschlafstelle VinziNest auf­­merk­­sam zu ma­­chen: 25 Jahre in­­ten­­si­­ver Ein­­satz für die Unter­­brin­­gung von Armutsmigranten, die in Graz nie­­mand wollte.

Als 1992 während des Balkankrieges hunderte ausländische Männer am Grazer Haupt­­bahnhof stran­­deten und niemand ihnen hel­­fen wollte, setzte sich ein Mann dafür ein, dass auch sie ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen be­­kamen: Pfarrer Wolfgang Pucher. Ein Zelt­­dorf wurde er­­rich­­tet und er­­mög­­lich­­te die Unter­­brin­­gung dieser Männer über den Som­­mer. Im Novem­­ber darauf wurde in einer ehe­­malivgen Strickerei in der Kern­­stock­­gasse 14, 8020 Graz, die Notschlafstelle VinziNest er­­öffnet.

Hardfacts:

Das VinziNest versteht sich als Notschlafstelle für männliche Aus­­länder und ist eine reine Nacht­­schlafstelle mit einer Kapa­­zität von 80 Plätzen. Das VinziNest ist täg­­lich von 18 bis 7 Uhr ge­­öffnet, Ein­­lass ist von 16 bis 22 Uhr. 80 Men­­schen erhalten pro Tag eine warme Mahlzeit und haben die Mög­­lich­­keit, dort ihre Wäsche waschen zu las­­sen. Zu­­sätz­­lich erfolgt wö­­chent­­lich eine medizi­­nische Ver­­sor­­gung durch die rol­­lende Marien­­ambulanz, ein­­mal im Monat eine Rechts­­beratung sowie ein Deutsch- bzw. Alpha­­beti­­sie­­rungs­­kurs durch das Pro­­jekt ZORROM der Caritas. Read the rest of this entry »

RomaRespekt #19: Nach Lety mit Romatrial

November 10th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #19: Nach Lety mit Romatrial

Sendung vom 1.7.2017: Hamze Bytyci aus Berlin gehört zum Verein Romatrial e.V., über des­sen Ak­ti­vi­tä­ten er in dieser Aus­gabe des Radio RomaRes­pekt Aus­kunft gibt: es ent­stand der Film “Jozka”, es wird ein Film­fes­ti­val vom 9.-12. No­vem­ber ge­ben, es gibt das medien­pä­da­go­gisch ein­ge­setz­te Adolf-Reichwein-Mobil, das Radio Corel. Und dann geht es um den Inter­na­tio­nal Roma Day und einen Rah­men­ver­trag, den die Com­mu­ni­ties der Roma und der Sinti in Berlin mit ihrer Lan­des­regie­rung aus­han­deln. Über diese interes­san­ten Dinge spre­chen wir an einem sehr spe­ziel­len Ort bzw. Datum – am 13. Mai in Lety in Tschechien. Auch im Jahr 2017 steht dort immer noch die Schwei­ne­mast­anla­ge auf dem Ge­lände des ehe­ma­li­gen Kon­zentra­tions­lagers. Von dem end­los schei­nen­den Kampf gegen diese Un­wür­dig­keit ist unser Gespräch be­ein­flusst.

Die Musik dieser Sen­dung kommt von der noch sehr jun­gen Band Gypsy Cikle Čave aus Krupka, die mit nach Lety ge­reist ist, und von dem Berli­ner Rapper Drob Dynamic. (Foto: Antje Meichs­ner, Gypsy Cikle Čave in Lety)

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Read the rest of this entry »

Erba: Medijakero projekto „Tschibtscha“

September 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)Andi aktujeli sendung Roma sam vakerel o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Service pedar o medijakero projekto „Tschibtscha“. Ada peske o cil dija, multiplikatortscha ando medijakero koja te sikavel. Jek but tschibtschengero, pradimo radijo- taj TV-weblog o produkto adale projektistar hi, rejalisirim duach o farajn Karika ando khetan butschalinipe le farajn Roma-Servicejiha.

Andar o septemberi dschi decemberi 2017 ando kurs „Tschibtscha“ 8 dschene sikade on, kaj i flo­gos­keri grup­nengeri tschib Roman (Romanes) medijal bute­der nucim te ol. O Emmerich Gärtner-Horvath phu­kal ando vake­ripe la Susanne Hor­vathaha pedar o tschi­ni­pes­kero than taj o upre lipes­kero schtu­dijo, ando kher le farajn Roma-Service taj Karika Erbate, sar te pe­dar o pla­nime duj tschib­tschen­gero radijo taj TV-blogs.

„Tschib­tscha“ pomo­schi­nel, kaj i presenc la Romani tschib­tschatar bu­teder ando mediji te dikel taj te schu­nel te ol, phe­nel o schero le farajn Roma-Ser­vicejistar Gärt­ner-Horvath. O pro­gramo na tschak usi flo­gos­keri grupn te dschal, ov te le avre dsche­nen aun te vakerel. Afka o pro­jekto o peka­mipe la daja­kera tschib­tschatar ando pra­dipe upre te sikal. Cil adale sik­li­pes­tasr hi, jek fun­dirti cajta­kero dscha­nipe te sikal taj kom­pentenc­tscha te tre­ni­ri­nel. O pro­jek­tis­kere dschene palo kise­tinipe adale kur­sistar „multi­pli­kator­tscha ando medi­ja­kero koja“ schajipe upro but­ja­kero foro te uschtiden taj pumaro dscha­nipe so siklile la flogos­kera grup­nake hasna te anel. Read the rest of this entry »