„Zigeunerseelsorge“ erhält neuen Namen

Mai 11th, 2010  |  Published in Religion  |  2 Comments


Franz VorrathDie Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt der jahrelangen Forderung von Roma-und-Sinti-Organisationen (siehe

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. Kirche diskriminiert Sinti & Roma” href=”http://www.roma-service.at/dromablog/?p=7368″ target=”_blank”>hier oder hier) nachgegeben und die in ihrem Auftrag tätige „Zigeunerseelsorge“ umbenannt. Fortan wird die Stelle unter dem Namen „Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Gruppen“ tätig sein. Die bisherige Bezeichnung stehe nicht mehr im Einklang mit dem heute üblichen Sprachgebrauch und sei von Betroffenen vielfach als missverständlich oder gar diskriminierend empfunden worden. Als neuer Beauftragter der Seelsorge folgt der Essener Weihbischof Franz Vorrath dem Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, nach, der diese Funktion seit 1995 innehatte. In einer Meldung des katholischen Nachrichtenportals „kathweb“ heißt es zu den Hintergründen der Umbenennung:

„Im Vorfeld des VI. Weltkongress der ‚Pastoral für die Roma‘, der 2008 erstmals in Deutschland stattgefunden hatte, hatte der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma die katholische Kirche scharf kritisiert. Der Begriff ‚Zigeuner‘ sei rassistisch besetzt. Weil die Kirche ihn weiter verwende, schüre sie Vorurteile gegenüber Sinti und Roma, sagte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose. Auch die Begriffe ‚Nomaden‘ oder ‚Menschen unterwegs‘ lehnte der Verband ab. Damit spreche die Kirche den Menschen ihre Heimatrechte ab, sagte Rose.“

Responses

  1. Tweets that mention dROMa-Blog | Weblog zu Romathemen „Zigeunerseelsorge“ erhält neuen Namen :: -- Topsy.com says:

    Mai 11th, 2010 at 08:41 (#)

    [...] This post was mentioned on Twitter by Roma Service. Roma Service said: Nach jahrelanger Kritik erhält deutsche „Zigeunerseelsorge“ neuen Namen. http://www.roma-service.at/dromablog/?p=9445 #Roma #Sinti #Kirche [...]

  2. Serano says:

    Juni 19th, 2010 at 14:54 (#)

    Der Vorsitzende der katholischen Zigeunerseelsorge “Rashai Jozef” hat in einem Interview des Radiosenders Dom.Radio schwere rassistische Vorwürfe gegen die in Deutschland lebende Sinti und Roma erhoben.

    http://www.domradio.com/CoMET/Audio/10667.wma

    Als Pater Lancaric gefragt wurde, ob der Name “Zigeunerseelsorger” politisch korrekt sei, beharrte er auf dem Namen “Zigeuner”, obwohl er zugab, dass dieser Name “in Deutschland ein Problem” ist, und obwohl er weiß, dass er von vielen Sinti als diskriminierend empfunden wird. Ich habe selbst erlebt, wie ihn junge Sinti inständig gebeten haben, sie nicht als “Zigeuner”, und das heiße für sie als “Abschaum” zu bezeichnen. Mit seiner Begründung: “es gibt kein anderes Wort, das alle Zigeunerstämme, wenn ich das so nennen darf, abdeckt” widerlegt er sich selbst. Denn es gibt nur ein Wort, mit dem alle Angehörigen dieses Volks sich selbst bezeichnen, wie in vielen Zeugnissen belegt ist, nämlich “Sinti oder im allgemeinen Roma”. Dagegen ist das Wort “Zigeuner” eine Fremdbezeichnung, zumindest im Deutschen ein Schimpfwort und außerdem irreführend. Denn es wird sowohl für “Fahrende und Jenische” als auch für die Sinti und Roma verwendet. Schon gar nicht sollte er den rassistischen Begriff “Zigeunerstämme” verwenden.

    “Sind denn Zigeuner überwiegend katholisch?” Auf diese Frage antwortete Pater Lancaric: “Die Zigeuner suchen nach dem Gott. Sie suchen nicht nach der Kirche, und Sie übernehmen meist die Religion der Umgebung, wo sie leben.” Die deutschen Sinti suchen nach meiner Erfahrung nicht nach “dem Gott” oder irgendeinen höheren Wesen, sondern sie glauben an Christus. Sie sehen in Ihm den Sohn Gottes und ihren Führsprecher, weil er mit den Außenseitern der Gesellschaft verkehrt hat. Sie bleiben jedoch der Kirche fern, weil sie, wie von Zeitzeugen berichtet wurde, die Erfahrung gemacht haben, dass sie dort nicht willkommen sind. Das die Religion und Konfession der jeweiligen Landesherren übernommen werden musste, gilt für alle Völker, wird aber nur bei den Sinti und Roma immer wieder betont, weil man sie verdächtigt, keine “echten Christen” zu sein.

    Pater Lancaric griff auch mit seinen Antworten zum heutigen Leben der “Zigeuner” auf alte Vorurteile zurück. Als er gefragt wurde, ob “sie meist in großer Armut” leben, entgegnete er: “Das würde ich auch nicht sagen. Sind auch sehr wohlhabende Familien, aber durchschnittlich kann man sagen, dass es auch sehr arme Leute gibt unter Ihnen.” Wenn es sehr wohlhabende und sehr arme Familien gibt, dann müsste es Ihnen im Durchschnitt relativ gut gehen, was aber nicht zutrifft. Dass der “gesellschaftliche Stand von Zigeunern immer noch so schlecht” ist, wie die Interviewerin einwendet, liegt nach Pater Lancaric nicht an der Gesellschaft, die Ihnen die Aufstiegschancen versperrt, sondern an den “Zigeunern”, nämlich daran, dass diese sich “sehr schwer anpassen an unserer Gesetzgebung”. Viele hätten “mit Verbrechen zu tun” und alle mit “Steuerhinterziehung”.

    Trotz dieser Einschätzung plädierte er dafür, “diese Leute” so leben zu lassen, “wie sie wollen”. Wir haben das Leben irgendwie mit verschiedenen Vorschriften, Gesetzen, Arbeitszeit und und und beschränkt. Wir sind nicht frei. Die Zigeuner sind mehr frei und mehr Menschen, lebende Menschen wie wir Gadje.” Wie können Menschen, die sich nicht an Gesetze halten und keinen Arbeitsplatz haben, ein freies Leben führen? Dass die meisten deutschen Sinti und Roma sich bessere Bildungs- und Berufschancen wünschen und in besseren Wohnungen und Wohnlagen leben wollen, scheint Pater Lanceric nicht zu wissen oder nicht wissen zu wollen. Da seine Sympathie den “Zigeunern” gehört, die auf der untersten Stufe der Zivilisation stehen, geht es ihm wohl kaum darum, Ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

    Warum vertraut die Deutsche Bischofskonferenz die Leitung der katholischen “Zigeunerseelsorge” jemanden an, der die Sinti und Roma für keine Christen und obendrein für Kriminelle hält? Autor: Wilhelm Solms

    Anmerkung der Redaktion: Der zitierte Text Solms’ ist der Zeitschrift “Antziganismusforschung” 1/2009 entnommen:
    http://www.antiziganismus.de/resources/AntiziganismusHeft2009-01_Internet.pdf