2. August: Erstmals Gedenkfeier in Oberwart

August 2nd, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Gedenktag für die ermordeten Roma und Romnja am 2. August: erstmals Gedenkfeier in Oberwart

2. August 2023, Beginn: 18.00 Uhr
Stadtgarten Oberwart

Das Europäische Parlament erklärte im Jahr 2015 den 2. August zum inter­natio­nalen Tag des Geden­kens an den Völker­mord an Roma und Sinti. Ende Jänner 2023 wurde dieser nun auch in Österreich vom National­rat ein­stim­mig als nationa­ler Gedenktag an­erkannt. Der traurige Anlass für diesen Gedenkt­ag ist, dass in der Nacht vom 2. auf 3. August 1944 mehr als 4.000 Roma und Sinti in den Gas­kammern des Ver­nich­tungs­lagers Auschwitz-Bir­kenau ermordet wur­den. Wir geden­ken an diesem Tag der im Holocaust er­mor­deten 500.000 Roma und Sinti.

Manuela Horvath, Leiterin der Romapastoral, Emmerich Gärtner-Horvath, Vor­sitzender des Volks­gruppen­beirates der Roma, und jugend­liche Volks­gruppen­an­gehörige werden neben der Haupt­red­nerin, Rosa Taubmann, Über­leben­de des Lagers Lackenbachs, zu Wort kommen. Landtagspräsidentin Verena Dunst, Ab­ge­ord­neter zum Natio­nal­rat Nikolaus Berlakovich sowie Bürger­meister Georg Rosner sind als Redner*in geladen. Musi­kalisch um­rahmt wird die Gedenk­feier von der Leon Berger Band. Nach dem öku­meni­schen Gebet mit Pfarrerin Sieglinde Pfänder, Pfarrer Richárd Kádas und Pfarrer Matthias Platzer folgt eine Kranz­nieder­legung. An­schlie­ßend laden wir zur Agape.

Eine Veranstaltung der Romapastoral Diözese Eisenstadt in Ko­opera­tion mit dem Verein HANGO ROMA, Verein Roma-Service und der Roma Volks­hoch­schule Burgenland.

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Kontaktzentrum statt (Steinaman­gerer­str. 13).

Anmeldung und Rück­fragen:
Manuela Horvath: Tel.: 0676/880 701 721
E-Mail: manuela.horvath@martinus.at

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des National­sozialis­mus, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Österrei­chische Bischofs­konferenz und der Stadt­gemeinde Oberwart.

(Text: Aussendung des Vereins Hango Roma)


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