30 Jahre Volksgruppenarbeit der Roma

April 20th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 17.4.2023 | 13:46 min

Gärtner-Horvath: 30 berscha flogoskeri grupnen­geri buti le Ro­men­dar an­di Aust­rija

O anglebeschto le flogoskere grupnengere bajrotistar le Romen­dar, Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath, ande pe bescha­rel la kultu­rake taj la tschib­tschake le Romen­dar. I austri­tiki politik phenel ov, but ker­tsscha taj andi Europa jek kipo sikal, sar schaj dschal. O aun­prindscha­ripe la flogos­kera grupnatar ando bersch 1993 jek bari­kano poli­tischi signal sina. Ham kekaj, meg but problem­tscha del sar i dis­krimi­nacija le kheta­ni­pestar, savi la flogos­keri grupnake le Romen­dar prik dim ol.

Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath, setzt sich vor allem für die Bewah­rung der Kultur und Sprache der Roma ein. Die öster­rei­chi­sche Roma-Politik wertet er als bei­spiel­haft in Europa, deren An­erken­nung als Volks­gruppe als wichtiges poli­tisches Signal. Den­noch, so stellte er mit Sorge fest, gibt es noch immer in unserer Gesell­schaft Men­schen, die große Vorurteile gegen­über der Volks­gruppe der Roma haben. Gärt­ner-Hor­vath ging auf die Ge­schichte der An­er­ken­nung ein und thema­ti­sierte vor allem auch die dama­ligen Proble­me im Bereich der Bildung und auf dem Arbeits­markt. Es hätten sich aber dann zahl­reiche Pro­jekte ent­wickelt, nicht nur um dieser Dis­krimi­nierung ent­gegen­zu­wirken, son­dern auch um die Roma-Kultur auf­zu­arbeiten. In diesem Zusammen­hang nannte er vor allem das Sprach­projekt „Kodi­fi­zierung und Didak­ti­sierung des Romani“. Beson­ders hob er die nament­liche Erfassung der Roma und die Zeit­zeugen­doku­men­tation „Mri Hi­storija“ (dROMa/Verein Roma-Service) hervor.

(Beitrag: TV Erba)

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