Studie: Benachteiligung bei Wohnungsvergabe

Oktober 20th, 2009  |  Published in Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Morten Kjærum (Foto: FRA)Der Standard: Von Diskriminierung beim Zugang zu Wohnraum bis hin zu Zwangsräumungen


(…) In einem heute, Dienstag, veröffentlichten Bericht prangerte nun auch die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) länderübergreifende Diskriminierung der Roma in punkto Wohnungsvergabe an. „Unser Bericht zum Thema Wohnen zeigt, dass viele regionale und lokale Behörden in der EU Vorbehalte gegen die Annahme und Umsetzung einer angemessenen Wohnungspolitik für Roma haben. Die Behörden müssen dringend handeln, da schlechte Wohnverhältnisse und residenzielle Segregation auch negative Auswirkungen auf die Bildung, Beschäftigung und Gesundheit der Roma haben. Beispielsweise haben Roma-Kinder, die in segregierten Vierteln leben, einen erschwerten Zugang zu Schulen; und Roma und Travellers haben es schwer Arbeit zu finden bzw. zur Arbeitsstätte zu gelangen“, betonte FRA-Direktor Morten Kjærum. Die desaströse soziale Lage der Roma wird noch um den Umstand verstärkt, dass es sich bei ihren Siedlungen fast ausschließlich um illegal errichtete Bauten handelt − sie können (und werden) regelmäßig und ohne Vorankündigung zwangsgeräumt. Hinzu kommt, dass sie über ihre Rechte meist gar nicht oder nur sehr spärlich Bescheid wissen und so den Repressalien der Behörden schutzlos ausgeliefert sind. (…)

Den Rest dieses Artikels, erschienen in der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard“, finden Sie hier.

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