Weltpremiere von „Django“ eröffnet Berlinale

Januar 7th, 2017  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Französisches Django-Reinhardt-Porträt eröffnet Filmfestival (Foto: Arpajou, Roger via Berlinale.deMit der Weltpremiere von Etienne Comars Regiedebüt „Django“ wer­den am 9. Febru­ar 2017 die 67. In­ter­na­tio­na­len Film­fest­spiele Berlin er­öff­net. „Django“ wird am inter­na­tio­na­len Wettbewerb teil­nehmen. Der fran­zö­si­sche Film er­zählt von Django Reinhardt, dem be­rühm­ten Gitar­ris­ten und Kom­po­nis­ten und seiner Flucht aus dem von Deutsch­land be­setz­ten Paris 1943. Der groß­arti­ge Gitarrist brauch­te nur weni­ge Mo­men­te, um sich mit sei­ner Gitar­re in die Her­zen der Men­schen zu spie­len. Als Sinti wurde seine Fa­mi­lie von den Nazis ver­folgt und schi­ka­niert. „Django Rein­hardt war einer der schil­lerndsten Vor­rei­ter des euro­päi­schen Jazz und Be­grün­der des Gypsy-Swing. „Django“ zeigt auf packen­de Weise ein Ka­pi­tel seines be­weg­ten Lebens und ist eine er­grei­fende Über­lebens­ge­schichte. Die stän­di­ge Be­dro­hung, seine Flucht und die fürch­ter­li­chen Gräuel­taten an seiner Fami­lie konn­ten ihn nicht daran hindern weiter­zu­spielen“, sagt Ber­lina­le-Direk­tor Dieter Kosslick.

Regisseur Etienne Comar hat sich so­wohl als Dreh­buch­autor und Pro­du­zent – „Von Men­schen und Göt­tern“, „Haute Cuisine“, „My King“ – als auch als Co-Pro­du­zent – „The Women on the 6th Floor“, „Tim­buktu“ – einen Na­men ge­macht. Für seine ers­te Regie­arbeit „Django“ be­setzte er die Titel­rolle mit dem Schau­spie­ler Reda Kateb („Den Men­schen so fern“). An des­sen Seite spielen Cécile de France („Der Junge mit dem Fahr­rad“), Alex Bren­de­mühl und Ulrich Brandhoff in wei­te­ren Haupt­rol­len. Das Drehbuch wurde von Etienne Co­mar und Alexis Salatko ge­schrie­ben. Eigens für den Film wurde die Musik Djan­go Rein­hardts von der be­rühm­ten nieder­län­di­schen Jazz­band „Rosenberg Trio“ neu ein­ge­spielt. Pro­du­ziert wurde der Film von Fidélité, Arches Films und Pathé. Den in­ter­na­tio­na­len Ver­trieb über­nimmt Pathé In­ter­na­tio­nal.

(Text: Berlinale.de)

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