Neu: dROMa 42 (2014) – Kunst & Kino

Dezember 21st, 2014  |  Published in Film & Theater, Kunst & Fotografie, dROMa (Magazin)

droma_42Herbst/Winter | Terno dschend/Dschend 2014
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In kaum einem Bereich ist für die Ro­ma in den letz­ten Jah­ren so viel in Be­we­gung ge­ra­ten wie in der Gegen­warts­kunst. Eine neue Gene­ra­tion von Roma-Künst­ler/in­nen hat selbst­be­wusst das Ru­der in die Hand ge­nom­men und stößt – von der Biennale in Venedig über Roma-Galerien in Berlin und Budapest bis hin zur Grazer Romale – auf be­geis­ter­te Re­so­nanz. Die­sen furio­sen künst­le­ri­schen Auf­bruch kons­ta­tiert auch un­ser Ein­stiegs­ar­ti­kel über die Aus­stel­lung „Have a look into my life!“, die gera­de durch Euro­pas Kunst­metro­polen tourt. Einen der darin ver­tre­te­nen Künstler, den slo­wa­kisch-öster­rei­chi­schen Rom Robert Gabris, hat Michael Teichmann zum Inter­view ge­trof­fen. Auf S. 12 ver­wei­sen wir auf einen opu­lenten Kunst­band, der posthum Ceija Stojkas gra­fi­sche Ar­bei­ten wür­digt. Für die (Selbst-)Reprä­sen­ta­tion der Roma nicht min­der bedeut­sam ist das Medium Film: „Ein Fes­tival mit vie­len Sie­gern“, das „Rolling Film Festival“, das sich im Kosovo Fil­men von und über Roma wid­met, stellt Ihnen Michael Wogg vor. Und ab­schlie­ßend skiz­ziert Roman Urbaner ak­tuelle Ten­den­zen im Genre des „Roma-Films“, das der­zeit auf den großen Festivals reüssiert.

Ande nisaj avro than le Romenge ando lejcti ber­scha atschi ando mi­ci­ni­pe alo sar andi adive­sa­keri kunst. Jek nevi gene­ra­ci­jona Romen­gere kinst­le­ren­dar latsche gon­doha sa ando aj­geni va lija taj – usar i Biennale andi Vene­cija pe­dar Romen­gere gale­riji ande Berlin taj Bu­da­pest dschi otscha usi Gere­cis­keri Romale – upre bari­kani reso­nanca perel. Ada fu­rijo­si kinstle­ri­schi upre pha­gipe sikal te o pisi­nipe pedar o artschi­jipe „Have a look into my life!“, savi akan ando kunsta­kere metro­pol­tscha andi Eu­ro­pa dromes­ke hi. Jeke le ande fatre­time kinstle­ren­dar, o slova­ki­tiko-austri­tiko Rom Robert Gabris, o Michael Teich­mann use jek vake­ripe resla. Upri rik 12 upre jek opu­lenti kunsta­keri kenva sika­vas, savi la Ceija Stojka­kere gra­fischi butja pa­tijarel. La (ajgeni-) represen­ta­cijo­na­tar le Romen­dar na tschu­leder bari­kan hi o me­dijum film: „Jek fes­ti­valo but jeri­na­schen­ca“, o „Rol­ling Film Fes­tivalo“, savo pe ando Kosovo filmen­ge le Romen­dar taj pe­dar o Roma vid­mintscha, o Michael Wogg tu­menge angle terd­scha­rel. Taj o Roman Urbaner o ak­tujeli ten­denc­tscha ando genre le „Romen­gere fil­mis­tar“ ski­ci­rinel, savo akan upro lek bare­der fes­tivaltscha aun­prin­dscha­ripe usch­tidel.

(dROMa)

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