„National Geographic verhöhnt Roma“

September 24th, 2012  |  Published in Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte  |  1 Comment

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
17.9.2012 (on demand / mp3)

Marko Knudsen (Foto: volksgruppen.orf.at)„Es ist nicht das erste Mal beim ,National Geographic‘ das antiziganistische Klischees bedient werden“, erklärt Marko Knudsen vom Europäischen Zentrum für Anti­ziganis­mus­for­schung und -bekämpfung (EZAF) in Hamburg. Marko Knudsen berichtet im Interview mit Gilda Horvath über seine bisherigen Erfahrungen mit National Geographic. In der Septem­ber-Aus­gabe von National Geographic wird aus­führ­lich über Roma berich­tet, die den Mythos der „Roma-Villen aus Gold“ begründeten („Die reichen Roma“). Die Ausgabe polarisiert: Die Frage, wo das Geld für die opulenten Häuser herkommt, wird zwar gestellt, die Antworten bleibt das Monatsmagazin jedoch schuldig. Die „National Geographic Society“ ist heute mit rund 10 Millionen Mitgliedern die weltweit größte gemeinnützige Wissenschaftsorganisation. Die deutsche Ausgabe des Heftes erscheint seit 1999 im Verlag Gruner + Jahr und erreicht derzeit jeden Monat eine Verkaufsauflage von knapp 200.000 Exemplaren.

In der kommenden Ausgabe von Radio Kaktus wird Tom O’Neill, der Autor der weltweit polarisierenden Story „The Mansions of the Roma Kings“ von National Geographic mit Sitz in Washington D.C, Stellung zu den Motiven und Hintergründen der Geschichte nehmen.  (volksgruppen.orf.at)

Anmerkung der dROMa-Red.: Zur Debatte über die antiziganistischen Stereotypen in National Geographics aktueller TV-SerieAmerican Gypsies“ siehe beispielsweise hier, hier, hier, hier oder hier.

Responses

  1. dROMa-Blog | Weblog zu Roma-Themen | „Diese Roma sind echte Unternehmer“ says:

    Oktober 11th, 2012 at 13:44 (#)

    [...] Teil II zu „National Geographic verhöhnt Roma“ [...]