Hörspiel „Egzon“ von Björn Bicker
September 9th, 2011 | Published in Film & Theater, Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Bayern 2 (Livestream); Länge: ca. 54′
So., 11.9.2011, 15.00 Uhr
Anhören: Hörspiel-Pool des BR
Komposition: Pollyester
Realisation: Björn Bicker
BR-Bayern 2: Noch vor ein paar Wochen ging Egzon in Deutschland zur Schule. Seine Schwester Elvira war frisch verliebt. Jetzt wohnen sie auf einer Müllkippe im Kosovo. Sie sind als Roma in Deutschland aufgewachsen und wurden in die Fremde abgeschoben. Nachdem die Bundesregierung 2010 mit dem neu gegründeten Staat Kosovo ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, sind Roma nicht länger geduldet. Während des Jugoslawien-Krieges wurden viele von ihnen, die vor Verfolgung in ihrer Heimat geflohen waren, hier aufgenommen, wo sie zum Teil jahrelang ohne gesicherten Aufenthalt, im sogenannten Duldungstatus, lebten. Während man sich im Sommer 2010 lautstark über den Umgang der französischen Behörden mit den Roma echauffierte, sprach niemand darüber, dass die Roma in Deutschland das gleiche Schicksal erwartet. Im Jahr 2011 sind mehr als 10.000 Roma akut von Abschiebung bedroht oder schon in den Kosovo „rückgeführt“ worden. Dort erwartet die Menschen Armut, Arbeitslosigkeit und weitreichende Diskriminierung. Die Roma-Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, sprechen keine andere Sprache als Deutsch und haben die Heimat ihrer Eltern noch nie gesehen.
Das Hörspiel „Egzon“ nimmt die Spur einer Roma-Familie auf. Egzon spricht nicht mehr, seit er mit vier Jahren während des Krieges in einer brennenden Siedlung zurückgelassen wurde
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. Und doch ist er es, der von dem neuen Leben im Kosovo erzählt. Und dann sind da die Stimmen derer, die zurückbleiben: der Anwalt, die Sachbearbeiterin von der Ausländerbehörde, der Arzt, die Lehrerin, die Abschiebebeobachterin. Alle versuchen zu verstehen, zu erklären, zu rechtfertigen. Das Hörspiel verarbeitet Interviews und Dokumente, Fiktion und Realität zu einem vielstimmigen Mix. So wird das Thema Abschiebung zu einem Zerrspiegel privater wie politischer Moral: Es geht um Verantwortung, Schuld und Mitgefühl.
Björn Bicker, geb. 1972, Autor, Dramaturg, Dozent. Studium der Literatur, Philosophie und Allgemeinen Rhetorik in Tübingen und Wien. 1999-2001 Dramaturg am Wiener Burgtheater, 2001-2009 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Dort Entwicklung der Münchner Stadtprojekte Bunnyhill, Illegal, Doing Identity – Bastard München, Hauptschule der Freiheit. Theatertexte u.a. Sieben Monde (2004), Warum mich ein Happy End traurig macht (2005), Am Tag der jungen Talente (2007), Illegal (2008), Mein Teppich ist mein Orient (2010), Deportation Cast (2011). BR-Hörspiele Illegal (unter dem Pseudonym Polle Wilbert, 2008), Kingdom of schön (BR 2010).