Romatag in Berlin: Gedenken am Bauzaun

April 12th, 2011  |  Published in Geschichte & Gedenken, Medien & Presse  |  1 Comment

TagesspiegelTagesspiegel: Berliner Roma improvisieren eine Feier am weiterhin unfertigen Mahnmal am Reichstag

Die Bauarbeiter schauen verwundert, als der bunte Zug mit etwa 100 Menschen vor ihnen haltmacht. Schnell ist eine große Flagge am Bauzaun befestigt, ein Geiger und ein Gitarrist spielen auf, dann werden Blumen niedergelegt und Reden gehalten. Seit 40 Jahren wird der 8. April als Internationaler Roma-Tag gefeiert und deshalb hatte der Berliner Verein Amaro Drom zu einer „Gedenkfeier am Mahnmal der Sinti und Roma“ geladen. Einige Gäste, darunter eine Delegation aus Italien, überraschte die Improvisation am Bauzaun sichtlich, denn das Mahnmal am Reichstag ist auch im Frühling 2011 noch nicht fertig. Nicht nur Roma bezweifeln inzwischen, dass es je fertig wird. „Diese Einladung war natürlich eine Kunstperformance – das ist unsere Art, auf das Problem aufmerksam zu machen“, sagte Hamze Bytyci, Vorsitzender von Amaro Drom. (…)

Lesen Sie bitte den ganzen Artikel von Sandra Dassler im Tagesspiegel.

Einige aktuelle Bilder der Baustelle finden Sie hier.

Responses

  1. dROMa-Blog | Weblog zu Roma-Themen | Arte: Das zerrissene Herz says:

    September 11th, 2011 at 10:07 (#)

    [...] sollte das Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma (mehr hier, hier, hier und hier) im Berliner Tiergarten eingeweiht werden. Der Künstler Dani Karavan, der in Paris und [...]