Die Mär von der Bettlermafia
Februar 24th, 2011 | Published in Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Nach den Bundesländern Wien und Salzburg hat kürzlich auch die Steiermark, wo bislang nur „aggressives“ Betteln und Betteln mit Kindern verboten war, ein generelles Bettelverbot erlassen. Obwohl gegen die Verbote in Wien und Salzburg bereits Beschwerden beim österreichischen Verfassungsgerichtshof anhängig sind, peitschten SPÖ und ÖVP den Beschluss des neuen Totalverbots im Eiltempo durch den steirischen Landtag. Man wollte offenbar dem bevorstehenden Entscheid des Höchstgerichts zuvorkommen
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. Michael Frank berichtet nun in der Süddeutschen Zeitung („Eine milde Plage“) vom Bettelverbot, dem „Disput über Diskriminierung und Pharisäertum“ und der Mär von kriminellen Bettlerbanden. Und er fand heraus, dass der einzige angeblich polizeilich belegte Fall in Österreich, ein vor Monaten in Wien ausgehobenes Netzwerk von „Hintermännern“ in Wien, in Wirklichkeit gar keiner ist: Es wurde, was gerne verschwiegen wird, auch in diesem Fall nie Anklage erhoben.
(…) Und am Rande entlarvte der Disput auch noch die Mär von organisierten Bettlerbanden aus dem näheren europäischen Osten als populistische Propaganda. (…) Viele Bürger verweigern sich der Mildtätigkeit mit dem Argument, doch nur Bettlerbandenbosse zu päppeln, die andere ausbeuten und die Gewinne abschöpfen würden. Ein bedeutsames Ergebnis des aktuellen Streits ist nun die Feststellung aller Ermittlungsbehörden, also der Polizei und der Staatsanwaltschaft, dass es in Graz gar keine Anhaltspunkte für organisiertes Betteln und die damit verbundene Ausbeutung gebe. Und der einzige Fall solcher Art, den das Bundeskriminalamt in Wien kennt, fand ein bemerkenswertes Ende: Es gab nie eine Anklage, weil sich die siebzehn angeblichen Opfer nicht als Opfer gefühlt, sondern die Bettelsituation in Österreich als lebenswerter und würdiger empfunden haben wollen als ihre Heimatlage in Rumänien. Der einzige dokumentierte Fall, in dem offenbar eine Behinderte zum Betteln „angehalten“ wurde, endete ähnlich. Die Frau sagte, sie fühle sich nun endlich als nützliches Mitglied der Gesellschaft, was den Ermittlern nicht weiterhalf. Von „geraubten“ und zum Betteln abgerichteten Kindern weiß man hingegen nichts. Natürlich aber gebe es Großfamilien, so teilten die Behörden mit, die abwechselnd und „arbeitsteilig“ betteln, den Erlös dann aber unter Berücksichtigung aller teilten. (…)
Lesen Sie bitte den hier nur in kurzen Auszügen wiedergegebenen Artikel von Michael Frank ungekürzt in der Süddeutschen Zeitung.