3 Jahre nach Urteil: Vorwürfe gegen Tschechien

November 11th, 2010  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

ECHRMenschenrechtsgruppen haben bei der EU Beschwerde gegen die tschechische Regierung wegen deren Umgang mit Roma-Kindern eingelegt. So widersetze sich die Regierung in Prag einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Diese hatte der Regierung untersagt, weiterhin Roma-Kinder in Schulen für Kinder mit geistigem Handicap zu schicken. Die Regierung war in den vergangenen Tagen unter Beschuss geraten, weil sich am 13. November 2010 die Entscheidung des beim Europarat angesiedelten Gerichtshofes zum dritten Mal jährt. Der Europarat wird sich am 30. November mit der Frage beschäftigen, welche Fortschritte Tschechien in der Angelegenheit gemacht hat. Eine Nichteinhaltung des Gerichtsentscheids kann zu einem erneuten Verfahren und möglichen Geldstrafen oder Sanktionen führen.

Manuschengere tschatschipeskere grupn usi EU panasi tschite gejng i tschechitiki regirung, kaj oja Romengere-tschavenca na latsche um dschal. Afka na lija i regirung ande Prag jek phenipe le Europitike Krisistar le Manuschengere tschatschipenge (EGMR) aun. Mint ada phenipe la regirungake phenel, hot na tromal buter Romengere- tschave ando ischkoli asaj tschavenge, saven gondakero deficit hi, te bitschal. I regirung ando lejcti divesa aun geli uli, kaj pe ando 13. novemberi ada phenipe le krisistar imar trin berscha phurano hi. O Europitiko rot ando 30. Novemberi ada phutschajipe aun peske dikla, saj neve jomi i Tschechija ande ada aun paschlojipe kertscha. Jek na ande likeripe le krisiskere phenipestar schaj jek nevo panasi tschijipe, lojengero potschintschago vaj sankcijontscha peha anel.

(volksgruppen.orf.at)

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