Interview
August 31st, 2024 |
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Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Der Völkermord an den Sinti und Roma. Spuren der NS-Zeit
Planet Schule/SWR, 23.4.2024
Jedes Jahr, am 2. August gedenken Sinti und Roma in Auschwitz ihrer ermordeten Angehörigen. Der Film zeichnet die wichtigsten Stationen einiger Leidenswege nach, fünf Überlebende berichten über ihr Schicksal: Hildegard Franz, deren Mann und drei Kinder in Auschwitz ermordet wurden; Mano und Hugo Höllenreiner, die gerade mal zehn Jahre alt waren, als sie deportiert wurden und die in Auschwitz erfahren mussten, welche Folgen die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele hatten; Lily van Angeren, die als Lagerschreiberin die Namen aller Toten registrieren musste. Und Josef „Muscha“ Müller, der in einer Pflegefamilie aufwuchs und nicht ahnte, dass seine leiblichen Eltern Sinti waren. Er hat überlebt, weil seine Pflegeeltern ihn monatelang in einer Gartenlaube versteckt hielten und so dem Zugriff der Behörden entzogen.
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August 26th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Gespräch mit Rinaldo Strauß, Feb. 2023
Extreme Zeiten, Podcast des Demokratiezentrums Hessen
Obwohl die Angehörigen der Sinti und Roma seit über 600 Jahren in Deutschland leben, sind sie häufig Opfer von Vorurteilen und Diskriminierung – auch in Hessen. Viele sprechen aus Angst nicht offen über ihre Zugehörigkeit, denn die vermeintlichen Zuschreibungen, sie seien Kriminelle und eine Gefahr, halten sich hartnäckig in der Öffentlichkeit. Dabei gibt es viele berühmte Sinti und Roma. [..] Mit der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 wurden auch die Angehörigen der Sinti und Roma systematisch verfolgt und getötet. Doch trotz Anerkennung ihres Leids sind sie laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte von 2009 bis heute einer der am stärksten diskriminierten Gruppen Europas. Doch wie gestaltet sich heute die Lebensrealität für die vielen Sinti und Roma in Hessen? Diese Fragen hat Angela Fitsch im Interview mit Rinaldo Strauß, dem Vorsitzenden des hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, besprochen. Er berichtet von seinen eigenen Diskriminierungserfahrungen und von seiner Bildungsarbeit an Schulen.
(Text und Beitrag: Extreme Zeiten)
Juli 26th, 2024 |
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Interview, Musik, Radio, Podcast & TV
Bayern 2: Eins zu Eins, 18.7.2024
Norbert Joa im Gespräch mit Harri Stojka, Gitarrist und Komponist
Harri Stojka ist Jahrgang 1957, wuchs in Wien auf und landete als Roma-Kind sofort in der Sonderschule. Das abschätzige Wort „Zigeuner“ begleitet ihn ein Leben lang. Dank seines Riesentalents wird er mit 13 Jahren Berufsmusiker und ein Virtuose auf der Gitarre. Er spielt mit Größen wie Santana, van Morrison, McLaughlin und auch Herbert Grönemeyer. Gypsy Soul wird sein Markenkern – und er trägt Gedichte mit sich, von seinem Vater, der das KZ überlebt hat (Anm.: siehe dazu unseren Beitrag in dROMa 73) – anders als 200 Verwandte der einst großen Stojka-Familie.
Eins zu Eins. Der Talk: Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.
(Programminfo und Beitrag: Bayern 2/Eins zu Eins)
Juli 18th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
WDR 5 | Neugier genügt – Das Feature, 4.6.2024
Viele Sinti und Roma in Deutschland erfahren starke gruppenbezogene und individuelle Diskriminierung – sobald sie sich outen. Um Benachteiligungen aus dem Weg zu gehen, verschweigen viele ihre Wurzeln, berichtet Larissa Schmitz.
(Beitrag und Text: WDR 5)
Juli 16th, 2024 |
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Einrichtungen, Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Roma sam
Radio Burgenland: 20.5.2024 | (Palal te schunel)

I Roma-redakcijona le ORF-istar Burgenland jek nevi serija kerel. „Romengere-papruschengere neviptscha andi Austrija“ butschol o anav le serijakere redostar, kaj o cile Romengere-papruschengere neviptscha, save andi Austrija del, angle terdscharde on. Erschtivar, amaro reporteri Adi Gussak, o papruschengero nevipe dROMa le farajnistar Roma-Service eknaj feder aun peske dikel.
O erschti Romengero-papuruschengero nevipe ando Burgenland angle valami 30 berscha dija: Romani Patrin o anav le papruschengere nevipestar sina, savo le agune farajnistar Roma le beschipeha andi Erba, ar dim ulo. O adiveseskero schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath, imar ande oja cajt uso keripe le medijumistar use sina. Le keripeha le farajnistar Roma-Service ando bersch 2004 te o papruschengero nevipe dROMa kerdo ulo, savo ada bersch leskero 20-berschengero jubilejum mulatinel. „Amaro papruschengero nevipe ande duj tschibtscha ar dim ol – andi nimtschki taj ando Burgenland-Romani. Ada use te ledschel, hot Roma ande lengeri tschib informaciji pedar lengeri flogoskeri grupn te uschtiden taj te o gadsche pumen tematschenca andar i flogoskeri grupn donde schaj bescharen“, afka o Emmerich Gärtner-Horvath.
O papruschengero nevipe dROMa saki triti masek ari al taj pedar i kultura, historija taj pedar aktujeli tematscha la flogoskera grupnatar le Romendar andi Austrija taj dur pedar o granici ari, phukal. Afka le genaschtschen te o schajipe hi, buteder pedar i situacija le Romendar ande avre europitike vilagi te schunel. O alav „drom“, „Weg“ butschol taj „ROM“ upri flogoskeri grupn te sikal, savake o medijum terdschol. Taj o papruschengero nevipe uso siklipe, uprelikeripe taj uso entviklinipe la tschibtschatar Burgenland-Romani use ledschel, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath.
O dschene la redakcijonatar hi o scheroskero redakteri Roman Urbaner, o layouteri Franz-Josef Schimpl, o farajniskero schero Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, savo o kordinatori taj o prikbeschaschi hi taj savo imar sajt o erschti ardipe le papruschengere nevipestar ando bersch 2004 andi „dROMa“-redakcijona butschalinel. Read the rest of this entry »
Mai 10th, 2024 |
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Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV
hr-iNFO Kultur, 8.4.2024, 25 Min.
Beitrag von Yvonne Koch
Auch wenn wir das Z-Wort vermeiden und zum Beispiel das Schnitzel jetzt ,Balkan-Art‘ nennen – die Vorurteile gegen Sinti und Roma stecken tief. Deshalb denken bei Stichwort Roma-Kunst viele bestimmt automatisch an feurige Geigenspieler, reißende Gitarrenrhythmen und ausgelassenem Tanz. Aber was versteckt sich tatsächlich dahinter? Was ist Roma-Kunst? und vor allem, wie kommen die Roma selbst mit diesem Label zurecht? Anlässlich des Tags der Roma fragen wir nach … Mit Yvonne Koch.
(Text und Beitrag: hr-iNFO Kultur)
Mai 6th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Podcast Tabulos (Fritz/rbb), Okt. 2020
Roxy ist eine Sintezza. Das bedeutet, sie gehört zu den Sinti, einer Teilgruppe der europäischen Sinti und Roma. Dafür wird sie ständig diskriminiert und auch schon mal gefragt, ob sie in einem Wohnwagen aufgewachsen ist. Woher kommen diese Vorurteile? Wie wehrt sie sich gegen Diskriminierung? Und wie schätzt sie die Situation der Sinti und Roma in Deutschland ein? Im Podcast „Tabulos“ spricht Claudia Kamieth über die Themen, die wir sonst oft verschweigen.
(Text und Sendung: Tabulos [Fritz/rbb])
April 23rd, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Religion
Podcast: Das besondere Leben des Pfarrers Arnold Fortuin (1901–1970) mit Franz Josef Schäfer
PolL – der Podcast für lebenslanges Lernen, Sept. 2021
In dieser Folge sprechen wir mit dem Historiker Franz Josef Schäfer über eine ganz besondere Gestalt aus der saarländischen Geschichte – Arnold Fortuin. Dieser prägte in der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges maßgeblich die Geschicke der saarländischen Sinti und Roma – und war auch verantwortlich für die sogenannte „Zigeuner-Wallfahrt“, die sich in der Nachkriegszeit etablierte. Als Nationalseelsorger war er aber auch verantwortlich für das Wohl aller deutschen Sinti und Roma – und hinterließ durch seine Arbeit bis heute einen bleibenden Eindruck.
(Text und Sendung: PolL)
Siehe auch:
Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, 8.4.2024
Katholische Roma-Seelsorge in Deutschland, 16.3.2024
April 20th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Fast vergessen: Podcast der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, September 2023
In Hessen leben aktuell zwischen 7.000 bis 10.000 Sinti und Roma. Sie sind die größte in Deutschland anerkannte nationale Minderheit. Ihre Geschichte ist geprägt von Vorurteilen, Hass und Hetze. Die Verfolgung gipfelte in der Ermordung einer halben Million Sinti und Roma während des Nazi-Regimes. Die Ausgrenzung und Abwertung der Volksgruppe nahm jedoch schon vor 600 Jahren ihren Lauf. Über die vergessene Geschichte der Sinti und Roma erzählt in dieser Folge Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Hessischen Landesverbandes der Sinti und Roma. Neben seinen Erfahrungen als Sinto, erzählt er auch über seinen Wunsch nach mehr Aufklärung über Antiziganismus.
(Text und Sendung: Fast vergessen)
April 4th, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Religion, Wissenschaft
Franz Josef Schäfer: Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, Saarbrücken 2022 [→Blattlaus-Verlag]
Der Illinger Historiker Franz Josef Schäfer legt erstmalig die Geschichte der saarländischen Sinti und Roma vor, einer weitgehend vergessenen NS-Opfergruppe.
Pfarrer Arnold Fortuin war der erste Seelsorger der deutschen Sinti und Roma. Bereits seit den Zwanzigerjahren des 20. Jh. betreute der damalige Saarbrücker Kaplan an der Michaelskirche in Saarbrücken St. Johann die Außenseiter und erteilte ihnen Unterricht. In der NS-Zeit gab er ihnen Trost. Nach dem Krieg war er ihr Anwalt und Berater in Entschädigungsfragen. Seit 1955 findet alljährlich eine Wallfahrt von Sinti und Roma statt zur Illinger Bergkapelle.
Die Monografie würdigt ausgiebig zum ersten Mal den Menschen und Seelsorger Fortuin, der viele Jahre nach seinem Tod mit dem Bau des Fortuin-Hauses in Berlin sowie der Benennung einer Straße und einer Schule in Illingen eine späte Anerkennung gefunden hat. Neben einem historischen Abriss der Minderheit stellt der Autor ihren Verfolgungsweg auf quellenkundlicher Basis dar am Beispiel ausgewählter Familien. Wie die Bevölkerungsgruppe in belletristischen Werken saarländischer Autorinnen und Autoren gesehen wurde, ist ebenfalls vorzufinden.
(Text: Blattlaus-Verlag)
Das Buch von Franz Josef Schäfer, thematisiert in der ausführlichen Darstellung der Vita des katholischen Geistlichen den Widerspruch von individueller menschlicher Hilfe und politischer Ignoranz der Amtskirche. Schäfer betrachtet einerseits Fortuins Loyalität gegenüber dem Dienstherrn und schildert andererseits, akribisch recherchiert und mit großer Empathie, das persönliche Aufbegehren des Priesters, sein ungebrochenes Engagement für die Minderheit, sein Eintreten gegen die Unterlassungen und Ignoranz der Mehrheit. Der Autor bewahrt sich dennoch die notwendige Distanz. Der Zivilcourage Fortuins, die riskante Unterstützung der Roma und Sinti in der NS-Zeit und der kontinuierliche Einsatz für die Rechte der Roma und Sinti nach 1945, steht pointiert die Kritik an den Äußerungen des Kirchenmannes gegenüber, nämlich der Kolportage des üblichen Klischees, den verbrämten Generalisierungen, die seit Jahrhunderten Grundlage der Diskriminierung sind. Read the rest of this entry »
März 25th, 2024 |
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Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
BR24 Medien, 23.3.2024, 31:40 Min.
Podcastfolge: Warum müssen wir anders über Sinti und Roma berichten?
Antiziganismus, also Rassismus gegenüber Sinti und Roma, ist immer noch weit verbreitet in unser Gesellschaft. Und Medien tragen dazu bei. Das passiert zum Teil ohne Absicht, aber trotzdem mit problematischen Folgen. Welche Muster gibt es da und wie entstehen sie? Was passiert zum Beispiel beim „Othering“? Und welche Ansätze gibt es, um die Berichterstattung zu verbessern? Linus Lüring spricht mit Carmen Glink Buján und Georgi Ivanov von „Amaro Foro“. Der Verein bietet Trainings für Medienschaffende zu Antiziganismus an und beobachtet gezielt die Berichterstattung über Sinti und Roma. Auch Markus End, Wissenschaftler am Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU Berlin, untersucht das Bild von Sinti und Roma in den Medien. Im Interview erklärt er vier zentrale Darstellungsmuster, die er kritisch sieht.
(Beitrag und Text: BR24 Medien)
März 13th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Esther Reinhardt-Bendel im Gespräch
Alles Menschen, Podcast-Folge 48, Okt. 2022
In dieser Podcast-Folge stellt „Alles Menschen“ Esther Reinhardt-Bendel vor, deutsche Sinteza und Aktivistin. Host Veit Lindau spricht mit ihr über die ehrwürdige Kultur der Sinti und Roma; die Lage der Sinti und Roma in Deutschland und Antiziganismus; Privilegien und ihre so wichtige Arbeit als Aktivistin und wie wir Sinti und Roma unterstützen können.
→ Sinti-Roma-Pride auf Instagram und Facebook
→ Esther Reinhardt-Bendel auf Instagram
Siehe auch:
Rassismus in Social Media und Kinderfilmen, 7.12.2021
Januar 17th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Podcast BBQ von COSMO, 14.12.2023
Eine gute ärztliche Versorgung ist wichtig. Doch leider kommt es auch in medizinischen Praxen zu Rassismus, also dort, wo Menschen sich sicher und geborgen fühlen müssen. Über dieses Thema sprechen Dominik Djialeu und Zuher Jazmati in dieser Ausgabe von „BBQ – der BlackBrownQueere Podcast“ von COSMO.
Gerade in Zeiten, in denen gute ärztliche Versorgung von unschätzbarem Wert ist, sei es bei Erkältungen, Grippe oder sogar Corona, erfahren viele Menschen, wie wichtig medizinische Unterstützung ist. Das gilt auch für chronische Erkrankungen oder akute Notfälle. Doch immer wieder berichten Rassismusbetroffene von negativen Erfahrungen: Sie erhalten keine Termine, ihre medizinischen Sorgen werden nicht ernstgenommen oder sie müssen sich rassistische Aussagen anhören. Dr. Cihan Sinanoğlu hat gemeinsam mit einem Team dazu geforscht. Read the rest of this entry »
Januar 5th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
detektor.fm, Podcast Zurück zum Thema, 21.11.2023
Antiziganismus: Was tun gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma?
Angehörige der Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in vielen Ländern Europas. In ihren jeweiligen Heimatländern bilden sie historisch gewachsene Minderheiten und erfahren oft Diskriminierungen. Diese fallen unter den Begriff Antiziganismus. „Der Begriff Antiziganismus ist international und national sehr etabliert und über Jahrzehnte auch von Selbstorganisation etabliert worden. Er beinhaltet die Fremdbezeichnung, weshalb ich persönlich diesen Begriff auch nicht mehr nutze, sondern zum Beispiel ‚historisch spezifischer Rassismus gegenüber Sinti und Roma’“, sagt Kelly Laubinger.
detektor.fm-Moderator Gottfried Haufe fragt in dieser Folge von „Zurück zum Thema“, was gegen Antiziganismus getan werden muss. Welche Organisationen setzen sich für die Minderheit ein? Antworten darauf geben der MIA-Geschäftsführer Guillermo Ruiz Torres sowie die Co-Vorsitzende der Bundesvereinigung der Sinti und Roma Kelly Laubinger.
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November 11th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Antiziganismus in der Schweiz: Vom Rassismus gegen Jenische, Sinti*zze und Rom*nja
Podcast: Reden wir! 20 Stimmen zu Rassismus, Febr. 2022 (51.03 Min.)
Der überwiegende Teil lebt sesshaft, sie sind Schweizer Bürger*innen, bezahlen Steuern. Dennoch werden Jenische, Sinti*zze und Rom*nja mit rassistischen Vorurteilen diskriminiert und ausgegrenzt, und sie ringen nach wie vor um Anerkennung. Warum das so ist, woher die diskriminierenden Haltungen kommen, und warum sie so beharrlich fortbestehen, erklären Mo Diener, künstlerische Leiterin der «Roma Jam Session» und Venanz Nobel, Vizepräsident des Vereins «schäft qwant» im Gespräch mit Mandy Abou Shoak und Christoph Keller.
Zum Podcast:
Seit 20 Jahren gestaltet, fördert und koordiniert die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) im Eidgenössischen Departement des Innern Aktivitäten zur Prävention von Rassismus und rassistischer Diskriminierung. In diesen zwanzig Jahren haben sich die gesellschaftliche Positionierung des Themas und der Akteure maßgeblich verändert. Der von der FRB lancierte Podcast bietet Gelegenheit, um mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen über alte und neue Herausforderungen der Rassismusbekämpfung.
(Text und Beitrag: Reden wir!)
Oktober 18th, 2023 |
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Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Interview
Good News aus Deutschland: Am 6. November eröffnet die 47. Duisburger Filmwoche mit der Deutschland-Premiere von Wankostättn (AT 2023, 37 Min.) von Karin Berger.
[Anm. d. Red.: Ein ausführliches Interview mit der Filmemacherin finden Sie in der aktuellen Ausgabe von dROMa.]
„Nichts ist da, was erinnern könnte. Wenn ich dann wieder weggehe, bin ich ganz leer“, sagt Karl Stojka, auf einer Straße im 11. Wiener Bezirk stehend. Im Gehen erzählt Karl Stojka von diesem Ort, von seiner Kindheit auf der „Wankostättn“ in Wien, wo sich ein großer Wohn- und Lagerplatz der Rom:nja und Sinti:zze befand. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland wurde der Platz zunächst abgegrenzt, dann 1941 geräumt und die Bewohner:innen deportiert.
Karin Berger fügt für Wankostättn zwei Gespräche zusammen, die sie bereits 1997 mit Karl Stojka führte. Zwischen der Filmemacherin und den Geschwistern Karl und Ceija Stojka bestand eine enge Verbundenheit und lange Zusammenarbeit.
Während Stojka den veränderten Erinnerungsort durchwandert, wird die Diskrepanz zwischen der erzählten Erinnerung und der bebauten Gegenwart erfahrbar. „Wankostättn zeigt in der rohen Form und Unmittelbarkeit seines Materials die Kraft mündlicher Erinnerungskultur und das Potential des Dokumentarischen. In einer Gegenwart, in der die Aufarbeitung der rassistischen Verbrechen an Rom:nja und Sinti:zze andauert, bewahrt Wankostättn nicht nur Zeugenschaft, sondern macht sie lebendig. Ein Film über Erinnerung und über die Arbeit an ihr. Read the rest of this entry »
Oktober 16th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Keine Meinung – Philosophie-Podcast, 12.11.2022 [84 min]
„Keine Meinung“ spricht mit den Herausgeberinnen und Co-Autorinnen von „Diversität der Ausbeutung – Zur Kritik des herrschenden Antirassismus“ (erschienen 2022 im Dietz Berlin-Verlag) Bafta Sarbo und Eleonora Roldán Mendívil über die Beziehung von Rassismus und Kapitalismus sowie die liberale contra marxistische Rassismus- und Antirassismustheorie.
(Text und Sendung: Keine Meinung)
Oktober 6th, 2023 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Wie wir andere Bilder schaffen über Sinti und Roma
Rady von RomAnity im Gespräch
DiversityFM #33, Podcast-Folge, 3.7.2022
In dieser Folge spricht DiversityFM mit Rady vom Verein RomAnity (München). Wir haben über Sinti und Roma, das Thema Antiziganismus und auch die neuen Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg gesprochen.
(Text und Beitrag: DiversityFM)
September 24th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Sar o bundakero ministerijum la butjake taj la virtschoftake ando lejcti bersch o phendo ar dija, o Roma taj o Sinti meg bajder upro butjakero foro, pomoschago te uschtiden. Ando keripe jeke ardipestar uso pomoschago odola ciliskera grupnatar, andi cili Austrija buteder projekti kervde ule. Afka te ando Schtacko.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→folder) butschol o butjakero foroskero projekto la Caritasatar Schtacko. Pharipeskere punktscha hi o entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe Romendar taj Sintijendar. O schero le projektostar o Michael Teichmann hi.
Le Teichmanniske, savo imar te uso erschti butjakero foroskero projekto la Caritastar Schtacko use sina, i khetanipeskeri buti o mogo le jerinipestar hi. O klutscho paschlol, afka o projektoskero schero, andi barikani khetani buti le kolegkijenca taj kolegenca andar i Romengeri-grupn. Afka o klijentkiji taj klijentscha le Romnjendar Tina Friedreich taj Csilla Höfler, pomoschago uschtiden. Ham te phendo ol, hot i kontinujiteta barikani hi. Ada duach o ardipe „Romengeri sor le butjakere foroske 2022–2030“ dim hi.
O dikipe use EMRO upro entviklinipe taj prikbescharipe le kojendar uso kvalificirinipe paschlol. Afka pasche o butjakero- taj sikadipeskero berotinipe te kurstscha la nimtschka tschibtschake, alfabetisirinipeskere kurtschta taj avre kvalificirinipeskere kurstscha del. Read the rest of this entry »
September 20th, 2023 |
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Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 4.9.2023 | (on demand)
Wie das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft im Vorjahr beschloss, sollen Roma und Romnja, Sinti und Sintize auch zukünftig arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Im Zuge einer Sonderrichtlinie zur Förderung dieser Zielgruppe wurden österreichweit mehrere Projekte ins Leben gerufen. So auch in der Steiermark.
„EMRO – Empowerment für Roma und Romnia“ (→Projekt-Folder) heißt das Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark. Schwerpunkte sind die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Qualifizierung von Roma und Romnja, Sinti und Sintize. Geleitet wird das Projekt von Michael Teichmann (u.a. Mitarbeiter von Roma-Service und dROMa, Anm. d. Red.)
Für Teichmann, der auch schon am ersten Arbeitsmarktprojekt der Caritas Steiermark beteiligt war, ist die Beziehungsarbeit der Kern des Erfolgs. Der Schlüssel läge, so der Projektleiter, in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Roma-Community selbst. So werden Klientinnen und Klienten von den Romnja Tina Friedreich und Csilla Höfler betreut. Read the rest of this entry »