Liebe Leserinnen und Leser,
Liebe Leserinnen
und Leser,
grob gezeichnete und oft falsche Bilder von den Roma
gibt es genug. Selten findet man eine differenzierte
Außensicht - zumal wenn sie so einprägsam formuliert
ist wie die von Dimitré Dinev. In diesem Heft bringen wir
den ersten Teil des Interviews, das Michael Teichmann
mit dem österreichischen Schriftsteller mit bulgarischen
Wurzeln geführt hat. Dinev recherchiert zur Zeit für ein
neues Projekt zu bettelnden Romakindern (darüber mehr
im zweiten Teil des Gesprächs im nächsten dROMa).
Die Initiative THARA unter der Ägide der
Volkshilfe hat ein in Österreich einzigartiges Projekt
auf die Beine gestellt: THARA Romnija/Roma in
Transition ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme
alleine für Roma, die Orientierung in der Arbeitswelt
und (ethnische) Identität nicht als getrennte, sondern
voneinander abhängige Felder begreift. Lesen Sie dazu
den Gastbeitrag von Lydia Anstiss auf Seite 11.
Den Stand der Forschung zum
nationalsozialistischen Massenmord an den Roma in
Osteuropa gibt ein kürzlich erschienener Sammelband
wieder, den Michael Wogg für Sie gelesen hat. Der Band
liefert einige neue Antworten zu diesem traurigen und
über weite Strecken immer noch verschwiegenen Kapitel
der europäischen Geschichte.
Schließlich zwei Buchbesprechungen
von Roman Urbaner: "Skurrile und nicht selten
rakitrunkene Begegnungen und Begebenheiten", erlebt
und aufgezeichnet vom Londoner Popjournalisten
Gaith Cartwright, und die "flüssig geschriebene"
Familiengeschichte der jungen Sinti-Sängerin Dotschy
Reinhardt. Reinhardt: "Wir jungen Sinti sind seit dem
Frühmittelalter die erste Generation meines Volkes auf
deutschem Boden, die frei leben kann."
Viel Vergnügen beim Lesen!
Ihr Team von dROMa
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Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,
sorale cajchnim taj buvar hamischane kipi le Romendar
dosta del. Na butvar laken asaj diferencirti aundikiptscha –
taj te le afka vodschikan formulirim hi sar odola le Dimitré
Dinevistar. Ande ada ardipe anas amen o erschti falato
le vakeripestar, savo o Michael Teichmann le Austritike
pisimaschiha Bulgaritike vurclinenca kertscha. O Dinev
akan jeke projektoske rescherschirinel uso Romengere
fatschuvtscha, save kudulinen (pedar oda buteder ando
dujto falato le vakeripestar andi arti dROMa).
I inicijativa THARA telal o va la Volkshilfejatar
andi Austrija jekoschno projekto upro pre terdschartscha:
THARA Romnija/Roma andi transicijona hi jek
butschakero foroskero politikano koja korkore le
Romenge, o orijentirinipe ando butschakero them taj
(etnitiki) identiteta na ojs uladi, ham ojs jek la kijatar tel
hejngimi mesuja sikal. Genen use o pisintschago la Lydia
Anstissatar upri rik 11.
O terdschojipe le forschinipestar uso
nacijonalsocijalistischi murdaripe upro Roma andi
ostitiki Europa del jek erscht na dur ari ali khetan kedimi
kenva papal, savi o Michael Wogg tumenge gentscha. I
kenva anel neve palvakeriptscha uso brigaschno taj pedar
duge droma meg mindig na phukado kapitel la europitika
historijatar.
Taj akan meg duj kenvakere angle terdschariptscha
le Roman Urbaneristar: "Skurili taj butvar raki pijarde
talaliniptscha", terdschivtscha taj upre lija o englitiko
pop reporteri Gaith Cartwright, taj i "pajardi pisimi"
familijakeri historija la terna Sinti-dschilaschkijatar
Dortschy Reinhardt. Reinhardt: "Amen terne Sinti sajt o
terno maschkarutno phuripe i erschti generacijona mre
flogostar upri nimtschki phuv sam, save naphandle schaj
dschin."
But voja uso genipe!
Tumare dschene andar dROMa |