Musik

Centrali muschikakeri ischkola Erba

März 30th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Musik, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion). Kamera: Julius Horvath, Emmerich Gärtner-Horvath. Schnitt: Adolf Gussak

Zentralmusikschule Oberwart

I muschikakeri ischkola Erba ando bersch 1947 kerdi uli. Usar i furula dschi usi elektri­schi gita­ra minden­feli­ti­ke muschi­ka­kere instru­mentscha schaj sik­lim on. 2006 jek khe­ta­nipe la muschi­ka­kera isch­ko­laha Szom­ba­the­ly ker­di uli – taj o orches­teri, i „Sin­fo­ni­jeta Erba – Szom­bathely“, ker­di sina. Sajt oja cajt te o nevo ber­schen­gero kon­certo la ZMSatar Erba del, savo ada bersch ando 13ti je­neri andi masch­karut­ni isch­ko­la sina.

Die Musikschule Oberwart wurde im Jahr 1947 ge­grün­det. Man kann von der Block­flöte bis zur E-Gitar­re ver­schie­dens­te Musik­instru­men­te er­ler­nen. 2006 wurde auch ein Ko­ope­ra­tions­ver­trag mit der Musik­schule Szom­bathe­ly ab­geschlos­sen – und das Orches­ter, die „Sin­fo­niet­ta Oberwart – Szombathely“, war ge­bo­ren. Read the rest of this entry »

ARTE: Ein Dirigent und sein Traum

März 24th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Musik, Radio & TV

Riccardo Sahiti und sein Orchester (Foto: Programmankündigung rbb)Die Roma-und-Sinti-Philharmoniker

Ein Film von Margarete Kreuzer

ARTE, 24.3.2018 (Erstsendung: 25.1.2015)
➔verfügbar bis 30.3.2018

Es ist ein besonderes Symphonieorchester: Alle Mit­glie­der sind Sinti oder Roma, und alle sind Profis – klassisch aus­gebil­dete Musiker, die in Berufs­orches­tern in ganz Europa spie­len. So oft wie mög­lich finden sie zusam­men, um als Bot­schafter ihres Volkes ge­gen Klischees, Vertrei­bung und Ver­gessen anzu­spie­len. Ein Porträt eines un­gewöhn­li­chen Orchesters und sei­ner Mit­glieder.

Die Dokumentation begleitet das Orchester wäh­rend der Vorberei­tun­gen zu einem Konzert und ver­lässt mit einzel­nen Musikern immer wieder den musika­li­schen Kosmos, um einen Einblick ihr priva­tes Leben zu gewinnen. Im Mittel­punkt des Films steht der Dirigent Riccardo Sahiti, Gründer des Orches­ters und sein leiden­schaft­li­cher Spiritus Rector.

Sein Traum: Er möchte die „Roma und Sinti Philharmoniker“ zu einer festen Institution machen, um nicht länger um ihre Existenz ban­gen zu müssen. Ob Aus­wärtiges Amt, Zentral­rat deutscher Sinti und Roma oder Euro­päi­sches Parlament – Riccardo Sahiti, un­frei­willig auch Manager des Orches­ters, spricht überall vor. Der Film beglei­tet ihn aber auch auf einer sehr emotiona­len Reise in seine Heimat, den Kosovo, wo er Krieg und Vertreibung er­lebt hat. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Pannonix – ein Porträt

März 23rd, 2018  |  Published in Musik, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Marcel Horvath, Julius Horvath (Redaktion), Schnitt: Marcel Horvath

Pannonix – bijografija

Im Jahre 2006 gründete der Burgenlandkroate Robert Balaskovits mit zwei Freun­den die Band „Pannonix“. Nach und nach wur­de die Be­setzung er­wei­tert, und durch zahl­reiche Auf­tritte er­langte die Band in der Volks­grup­pen­szene einen ho­hen Be­kannt­heits­grad.

Ando bersch 2006 o burgenlanditiko horvacko Robert Balaskovits duj paj­ta­schenca i banda „Pannonix“ ker­tscha. La caj­taha o dsche­ne la bandatar av­ri­jal ule, taj duach o but ci­dip­tscha i nevi ker­di banda, andi flo­gos­keri grup­na­keri scena, jek utscho prin­dscha­ripe usch­ti­dija.

(Redakcijona: Marcel Horvath taj Julius Horvath; tschi­na­schi: Marcel Horvath)

Hinweis: Gratisfilm „Desert Inspiration“

Februar 16th, 2018  |  Published in Film & Theater, Internet & Blogothek, Musik

Flimmit-Gratisfilm der WocheDokumentarfilm von Robert Krieg & Monika Nolte
57 Min., D 2015 (DVD erschienen bei W-Film)

Der Dokumentarfilm (mehr hier) ist derzeit noch auf dem öster­rei­chi­schen Streaming­portal Flimmit.at als Gratisfilm der Woche zu sehen. Kosten­lose An­mel­dung genügt. Auf der Website von Lulo Reinhardt, dem Pro­ta­go­nis­ten des Films, heißt es über „Desert Inspi­ra­tion“:

An einem faszinierenden Ort, in einem schönen, ganz aus Lehm erbau­ten Tighremt bei Agdz, einer kleinen Oasen­stadt im Süd­os­ten Marokkos, hat sich seit 2007 ein un­gewöhn­li­ches Musikfest entvwickelt. Unter dem Motto „Trefft Euch!“ spie­len an zwei Tagen Musiker aus Europa mit Ver­tre­tern der Musik der Berber zu­sam­men. Der Höhe­punkt ist die Fusion der aus Europa mit­ge­brach­ten Musik mit dem Rhythmus der Awash-In­ter­preten, die in ihren Gesängen und Tänzen die ur­sprüng­liche Einheit des Men­schen mit der Natur und dem Kos­mos be­schwö­ren.

An diesem Ort, dem Tor zur grenzenlosen Wüste, wird die Relati­vität und End­lich­keit mensch­li­cher Exis­tenz beson­ders spürbar. In der Oase begeg­nen sich drei Men­schen, denen die Her­kunft aus einer noma­di­schen Kultur gemein­sam ist: Der Sinto Lulo Reinhardt, der Berber Cherif El Hamri und die ju­gend­li­che Berberin Fati Ait el Caid. Lulo ver­bindet seine von Sinti Swing, Rumba, Blues und Flamenco inspi­rier­ten Kom­posi­tio­nen mit den hypno­tischen und repe­te­tivven Klängen der Berber-Musik, die in Cherif El Hamri einen ihrer über­zeu­gends­ten Ver­treter ge­fun­den hat. Fati über­setzt für die beiden, wo die univer­sale Sprache der Musik zur Ver­ständi­gung nicht aus­reicht. Read the rest of this entry »

Ö1 Radiokolleg: Karl Ratzer

Februar 14th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV

"The Slaves", li.: Karl Ratzer (Foto: karlratzer.com)Ö1 Radiokolleg, 12.2.2018
Lexikon der österreichischen Popmusik
Karl Ratzer

➔Anhören (7 Tage Ö1)

2017 hat das Radiokolleg eine Lang­zeit-Se­rie zur Geschichte der öster­rei­chi­schen Popmusikk ge­star­tet. Von „Ambros bis Qualtinger“ von „Danzer bis Wanda“ wird das Le­ben und Werk ein­zel­ner Musi­ker/innen und Bands doku­men­tiert, ihre Be­deu­tung für die österrei­chi­sche Musik­land­schaft reflek­tiert und ihr Bei­trag zu einer kri­ti­schen Gegen­kultur ge­würdigt.

Der Wiener Blues- und Jazzmusiker Karl Ratzer kommt aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen mit Roma-Hin­ter­grund und musste sich seine mu­si­ka­li­sche Kar­riere hart er­arbei­ten. Schon im Alter von 14 Jah­ren legte er als Lead-Gitarrist der Rhythm-’n‘-Blues-Combo The Slaves eine erste Talent­probe ab. Wenig spä­ter wurde er unter dem Büh­nen­namen Charles Ryder zur Licht­gestalt des hei­mi­schen Psyche­de­lic Under­ground. C-Department und Gipsy Love wa­ren wei­tere Band­pro­jekte, die pro­gres­si­ven Zeit­geist ins ver­schla­fe­ne Wien brach­ten und in jenen Jahren ge­rade­zu Syno­ny­me für pop­musi­ka­li­sche In­no­va­tion waren.

Im Alter von 22 Jahren verschlug es ihn in die USA, wo er in einer inter­natio­nal ver­netz­ten Jazz-Szene all­mäh­lich Fuß fas­sen konnte und mit et­lichen Welt­stars des Genres ar­bei­tete. Read the rest of this entry »

Django – Ein Leben für die Musik (Trailer)

Januar 28th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Django – Ein Leben für die Musik
Spielfilm von Étienne Comar, Frankreich 2017, 115 Min.

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel sei­nes Er­fol­ges. Abend für Abend spielt er in aus­ver­kauf­ten Sälen und be­geis­tert das Publikum mit sei­nem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebens­lust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht ent­ziehen kön­nen. Wäh­rend andere Sinti in ganz Europa ver­folgt werden, kann sich Django auf­grund seiner Popularität in Si­cher­heit wiegen – bis ihn die National­sozia­lis­ten auf Tournee nach Deutschland schicken wol­len. Django wei­gert sich. Seine Pariser Ge­liebte hilft ihm, mit seiner schwan­ge­ren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unter­zu­tauchen. Read the rest of this entry »

„Django – Jek dschivipe la muschikake“

Januar 17th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Django FilmplakatO nacis ando Pariser koncertakero kher lo­schane use pu­men mici­nen, na dur niko buter upro padi be­schel. Le svingis­tar la gita­ra­tar niko nasch­tig pe tschil. Mirno o Reinhardt le dsche­nen use peste cidel taj jeke tikne asaji­peha ov pal pe cidel upral i bühne. Parasch­tun o „Django – Ein Leben für die Musik“ an­do kino te dikel hi.

Ada leskero drama hi, le barikane gitarististar taj band­lea­deris­tar, savo ojs pijonir le euro­pi­tike jazzis­tar prin­dschardo hi. O film le fran­ci­ti­ke Etienne Comaristar phral i 67. Berlinale an­do feberi. O „Django“ khelel pe andi ande limi Francija 1943 taj phu­tschel pe palo fali­ke­ripe le Sinti muschi­kas­tostar Reinhardt uso naci, save leske ando Paris nisch­ta na kerde. Le avre Sinti taj Romen ham trad­nahi taj mur­dar­nahi. Avre ala­venca: Schaj jek kinst­leri kompro­mis­tscha le ben­geha ande dschal, te les­keri kunst va­schoda schaj atschel? O Reinhardt (Reda Kateb) phe­nel upro phutscha­jipe ande jek les­kere vake­ri­pen­dar pra piran­jaha Louise (Cécile de France): „Me muschi­ka­schi som. Me muschi­ka kerav, ada lek feder dscha­nav. Ko mre use schu­nasch­tscha hi, nan mro proble­mo.“

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♫ Latscho Nevo Bersch 2018

Januar 1st, 2018  |  Published in Musik

Es muss nicht immer Walzer sein … einen beswingten Start ins neue Jahr mit Django Reinhardt wünscht Ihnen Roma-Service!

Latscho Nevo Bersch 2018 kivaninel tumenge o team Roma-Service!

Loke perel o dschiv

Dezember 26th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Musik, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Martin Horvath

Leise rieselt der Schnee

„Leise rieselt der Schnee“ ist eines der bekanntesten Winter­lie­der in deut­scher Sprache. Es wurde vom evan­ge­lischen Pfarrer Eduard Ebel (1839–1905) 1895 in Graudenz (West­preußen, heu­te Polen) ge­schrie­ben und unter dem Titel „Weihnachts­gruß“ in des­sen Band „Gesam­melte Gedichte“ ver­öffent­licht. Im Zuge des Pro­jektes „Dschila le Romen­dar an­dar o Burgenland – Lieder der bur­gen­ländi­schen Roma“ wurde das Lied in einer Romanes-Ver­sion ver­fasst.

„Loke perel o dschiv“ jek le lek feder prindscharde dsche­ven­des­kere dschilen­dar andi nimtschki tschib hi. I dschili le masune rascha­jistar Eduard Ebel (1839–1905) 1895 ande Graudenz pisim uli taj telal o anav „Weihnachts­gruß“ ande les­keri kenva „Gesam­melte Ge­dich­te“ ar dim. Ando keripe le pro­jek­tostar „Dschila le Ro­men­dar andar o Bur­genland – Lieder der bur­gen­län­di­schen Roma“, i dschili ande jek Ro­ma­nes-ver­sijo­na ar dim uli.

(Jek keripe le Martin Horvathistar)

Mirni rat, kedveschni rat!

Dezember 24th, 2017  |  Published in Allgemeines, Musik, Romani

O farajn Roma-Service
latschi Boschitscha taj latscho Nevo Bersch 2018 kivaninel!

Der Verein Roma-Service wünscht Ihnen ein schö­nes Weihnachts­fest und ein gutes neues Jahr 2018!

1.  Mirni rat, kedveschni rat!
Cile son, korkore atschon,
tschak o kamlo kedveschno poar.
Jaj bi schukar hi o tikno tschau,
ando mirno lo sol,
ando mirno lo sol.

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