Veranstaltungen & Ausstellungen

Palgondolipe le NS-murdaripestar

Januar 25th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 25.1.2024 | 7:29 min

Wie sich Erinnerung an NS-Verbrechen verändern lässt

Angle vakeraschi/Vortrag: Dr. Stefan Benedik, Historiker und Kurator, Haus der Ge­schichte Österreich | Mode­raci­ja/Mo­de­ration: Walter Reiss | Dis­kusi­jo­na­le­ri ka­ri­ka/Dis­kus­si­ons­runde: Em­me­rich Gärtner-Horvath, Manuela Horvath, Andreas Lehner

Sar pe o palgondolipe le NS-murdari­pes­tar te parul mukel: Dugi cajt si­katscha pe andi Austrija na jek latscho kipo: Upre odola agune thana, kaj agun o Roma dschiv­nahi taj tradim taj mur­darde ule. Akan del gava, kaj gon­doli­pes­kere thana odole dsche­nenge kerde ule taj upro NS-akero mur­daripe pal gon­dolinel.

Lange Zeit zeigte sich in Österreich ein wider­sprüch­li­ches Bild: An jenen Orten, an denen keine Roma und Romnja sicht­bar leben, standen teils schon lange Denk­mäler, die an ihre Ver­folgung in der NS-Herr­schaft er­innerten. Gerade dort, wo aber An­ge­hörige das Gedenken beson­ders ein­ge­fordert haben, stießen Ge­denk-Ini­tia­ti­ven auf er­bitterten Wider­stand. Read the rest of this entry »

Romano Mulantintschago 2024

Januar 24th, 2024  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Tradition im Burgenland: der Roma-Ball 31. traditioneller Roma-Ball
Samstag, 10. Februar 2024 im Kulturhaus Unterwart, Marienplatz 5

Der traditio­nelle Roma-Ball ist ein jähr­licher kultu­reller Fix­punkt, und dies seit nun 31 Jahren. Er ist gleich­zeitig Aus­druck der kultu­rellen Identität der Volks­gruppe der Roma.

Der Verein HANGO Roma hat die ehrenvolle Auf­gabe, den Roma-Ball zu ver­anstal­ten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tieren und sichtbar zu ma­chen. Roma und Nicht-Roma haben die Ge­legen­heit, sich aus­zu­tauschen und mehr über die Volks­gruppe der Roma zu er­fahren.

Musikalisch umrahmt wird der Roma-Ball 2024 von den Ober­warter Roma-Mu­sik­grup­pen ROMANO RATH und LEON BERGER BAND sowie vom BELA HORVATH ENSEMBLE aus Ungarn und dem be­kannten Sänger FRENKIE MARTIN. Ein beson­deres High­light und jahre­lange Tra­dition ist die Krönung der Roma-Kö­nigin und des Roma-Königs 2024.

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 10,00 Euro; Abendkasse: 12,00 Euro

Der Vorverkauf der Eintrittskarten sowie die Tischreservierung kön­nen un­ter der Te­le­fon­num­mer: 0676 930 66 94 oder per E-Mail: office@hango-roma.at ge­tä­tigt werden.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Bundes­kanzler­amt.

(Text: Aussendung des Vereins Hango Roma)

Tag der Volksgruppen im Parlament

Dezember 12th, 2023  |  Published in Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Parlament in Wien (Foto: Manfred Werner/WikiCommons)Am Tag der Volksgruppen rückt das Parlament am 12. Dezember 2023 die Vielfalt der Volks­gruppen in den Fokus und würdigt ihre be­deu­tende Rolle als integra­len Bestand­teil der kultu­rellen Identität Österreichs. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in einem ab­wechs­lungs­reichen Tages­programm wider. Dieses spannt mittels unter­schied­licher themati­scher Schwerpunkte einen sichtbaren Bogen der sprach­lichen und kulturellen Vielfalt, zeigt den un­ver­zicht­baren und wertvollen Beitrag der Volks­gruppen in der Gesell­schaft auf und schafft Raum, um über künftige Ent­wicklungen, Erfor­dernisse und Maßnahmen in den Diskurs zu treten. Auch den Anliegen junger Mitglieder von Volks­gruppen wird Gehör geschenkt, da sie nicht nur die kultu­rellen Traditionen ihrer Volks­gruppen bewahren, son­dern auch proaktiv an der Gestaltung einer integra­tiven Zukunft mitwirken. Dieser beson­dere Tag setzt ein starkes Signal für die Wert­schätzung und An­erkennung der sprachlichen und kul­turellen Diversität jeder einzel­nen Volks­gruppe.

→Zum Tagesprogramm

Aus Anlass des 30. Jahrestags der Anerkennung der Roma hat die für Volks­gruppen zu­stän­dige Bundes­minis­terin Susanne Raab bereits gestern zu einem Festakt ins Bundes­kanzler­amt ein­geladen.

(Text: Parlament)

TV Erba: Khetanipe ando Advent 2023

Dezember 12th, 2023  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 11.12.2023 | 5:40 min

Traditioneller Roma-Advent in Oberwart

O tradicijoneli Roma-Advent imar but berscha tel likerdo ol, kaj o terdscha­vipe la flogos­kera grupnatar le Romen­dar na naschado te ol sar te i tradicija taj kultura la flogos­kera grupnatar le Romen­dar taj Sinti­jendar te sorarel. O terdscha­vipe la kulturatar la flogos­kera grupnatar le Romen­dar ando pra­dipe sikadi taj sorali kerdi te ol. Telal o gondo „30 berscha aun­prindscha­ripe le Romendar ojs flogos­keri grupn“ jek genipe taj koncerto min­den­fe­litike Romane grupnendar del, sar te jek pre­sen­tacija Romana habes­kera kenvatar. Amen kamaha tumen schukar use jek kuli­narischi roasinipe la Romana kojnhatar 2.0 te akarel. O Roma advent le khero­daschenge i minden­felitiki kultura te sikal. Duach o minden­felitiko aun­bitinipe jek forma la integra­ci­jatar taj iden­titetar kerdi ol. Duach ada mula­tin­tscha­go jek joma use kerdo ol.

Der traditionelle Roma-Advent in Oberwart wird schon seit vielen Jahren ver­an­staltet, um Tradition und Kultur der Volks­gruppe der Roma und Sinti zu stärken und in der Öffent­lich­keit er­lebbar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre An­er­ken­nung der Roma als Volks­gruppe“ findet eine Lesung und ein Konzert mit ver­schie­denen Roma-Mu­sik­gruppen sowie die Prä­sen­tation eines Roma-Koch­buches statt. Read the rest of this entry »

ROMANES: Ausstellung im Parlament

Dezember 11th, 2023  |  Published in Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romanes: Ausstellung im ParlamentDas österreichische ROMANES. 30 Jahre Anerkennung – 600 Jahre in Österreich

Ausstellung zum Volksgruppentag im Parlament
Eröffnung: 12.12.2023, 16:15 Uhr | Ort: Auditorium im Parla­ment, Wien | Aus­stel­lungs­dau­er: 13.12. bis 20.12.2023

Ausstellung im Auftrag des Österrei­chi­schen Parla­ments an­­läss­lich des 30-jäh­rigen Jubi­läums der An­er­ken­nung als Volks­gruppe in Österreich am 16.12.1993. Eine Zu­sam­men­arbeit von [romani] PROJEKT, Akademie Graz, Pho­nogramm­archiv der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaften, Roma­no Centro und Roma-Service

Mit der Volksgruppenanerkennung am 16.12.1993 bekennt sich die Re­publik Öster­reich zum Schutz und zur Pflege des Ro­manes als in­tegra­ler Be­stand­teil der ethno­kul­tu­rel­len Vielfalt Öster­reichs. Damit ist eine euro­päi­sierte indische Sprache, die seit min­des­tens 600 Jahren im heu­tigen öster­reichi­schen Terri­to­rium ge­spro­chen wird, offi­zielle Min­der­hei­ten­sprache bzw. Volks­grup­pen­sprache ge­worden. Zum 30-jährigen Jubiläum der Anerkennung der Volksgruppe der Rom*nija in Öster­reich stellt die Aus­stel­lung die Sprache Romanes vor – mit ihrer Ver­anke­rung in Indien und Europa, mit ihrem beson­deren sprach­lichen Reichtum und mit dem litera­ri­schen Schaffen in Ös­terreich.

Die Vielfalt des Romanes wird am Beispiel von sechs dokumentier­ten und in Öster­reich gespro­chenen Varie­täten des Romanes vor­ge­stellt: Arli-Ro­manes, Burgenland-Ro­manes, Gurbet-Ro­manes, Kalderaš-Ro­manes, Lovara-Ro­manes und Servika bzw. ost­slo­waki­sches Romanes. Die Varietät des Sinti-Ro­manes bleibt auf Wunsch der Sinti*ce un­be­rück­sich­tigt. Romani und Romanes sind die All­gemein­bezeich­nun­gen für die Sprache der größten und viel­fäl­tigsten Minder­heit Europas, den Rom*nija. Im deutschen Sprach­raum wird meist die Bezeich­nung Romanes ver­wendet. Inter­natio­nal ist die Be­zeich­nung Romani üblich.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein Ausstellungsfilm (12 min) – mit einer animier­ten Wortreise über die Migration von Indien nach Europa, mit den frühes­ten Ton­doku­menten des Romanes, mit State­ments zu und in Romanes von Ver­tre­ter*in­nen der Volks­gruppe zum Thema „So si tuke šukar? / Was ist für Dich schön?“, die es auch er­mögli­chen, ver­schiedene Varietäten des Romanes zu hören, und mit einem Einblick in das neue digitale For­schungs­archiv www.romani-project.org.

Dazu geben Ausstellungsposter die Möglichkeit zur Vertiefung in die sprachliche Vielfalt des Romanes und seine Gefähr­dung. Sie zeigen den Wandel zur öffent­lichen Ver­wendung von Romanes in Medien und Literatur. In der Schwer­punkt­ausgabe des Literatur­magazins LICHTUNGEN wird das lyrische Schaffen in Romanes in Öster­reich exempla­risch vor­gestellt. Eine Auswahl an zwei­sprachigen Maga­zinen und Büchern lädt zur weiteren Aus­einander­setzung ein. Read the rest of this entry »

Khetanperipe ando Advent

Dezember 6th, 2023  |  Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen

Flyer Roma-Advent 2023Traditioneller Roma-Advent 2023 in Oberwart

Lesung – Musik – Kulinarik
Am 9. Dezember ab 19 Uhr im Offe­nen Haus Oberwart (OHO), Liszt­gasse 12. Eine Ver­an­stal­tung von Hango Roma. Eintritt frei.

Der traditionelle Roma-Advent wird schon seit vielen Jahren ver­anstal­tet, um den Stellen­wert der Volks­gruppe der Roma nicht zu ver­lieren sowie die Tra­dition und Kultur der Volks­gruppe zu stärken. Der Stellen­wert der Kultur soll in der Öffent­lich­keit er­lebbar ge­macht werden. Heuer findet der Roma-Ad­vent unter dem Motto „30 Jahre An­erken­nung der Roma als Volks­gruppe“ statt.

Lesung von Konstantin Milena Vlasich
Konstantin Milena Vlasich ist Journalist und Autor. Vlašić wurde 1992 geboren und ist zwei­sprachig in Veliki Borištof (Groß­waras­dorf) auf­ge­wachsen. Er lebt und werkt in Wien und dem Burgenland. Seit seiner Jugend be­schäf­tigt er sich mit Politik und mehr­spra­chigem, künst­le­ri­schem Treiben.

„Rezepte aus der Roma-Küche“: Präsentation des Roma-Kochbuchs
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das neue Roma-Koch­buch „Roma Küche 2.0 – Roma­no Habe“ prä­sentiert.

Und viel Musik …
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von den burgenländischen Roma-Mu­sik­grup­pen ROMANO RATH und der LEON BERGER BAND sowie der POST MERIDIEM BAND. Read the rest of this entry »

30 Jahre Anerkennung: Fest & Workshop

Dezember 3rd, 2023  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

30 Jahre Anerkennung: Fest und Workshop in OberwartAm 16. Dezember 2023 jährt sich zum 30 Mal die Anerkennung der Roma und Sinti als öster­rei­chi­sche Volks­gruppe. Am Sams­tag, dem 16. Dezem­ber 2023 möch­ten wir das gemein­sam dort feiern, wo alles begann – in Oberwart. Er­öf­fnung durch Bun­­des­prä­sident Dr. Alexander Van der Bellen

Aber nicht nur das. Wir möchten diesen Anlass nutzen und Euch vor dem Fest, eben­falls am 16. Dezem­ber, zu einem Workshop ein­laden. Das Motto wird sein: „Gemein­sam statt einsam!“ Wir dis­kutieren die Frage, wie wir es schaffen können, dass die Roma (Vereine und Ak­ti­vist*in­nen) in wesent­lichen Themen ko­operie­ren und gemein­sam wichtige For­de­rungen durch­setzen. Ein großes Projekt haben wir bereits gemein­sam auf den Weg gebracht – eine zentrale Gedenk­stätte für Roma und Sinti in Wien.

Der Workshop findet von 14:00 – 18:00 Uhr statt.
Bitte um Anmeldung: office@vhs-roma.eu

Um 19:00 Uhr geht es mit einem Fest mit jeder Menge Literatur und Musik weiter. Im OHO in der Lisztgasse 12 in Oberwart werden spielen: Romano Rath, Hojda Stojka, Leon Berger Band, Fery Janoska, Joschi Schneeberger, Gypsy Swingtet, DJ Melinda Stojka. Lesungen: Nuna Stojka (Texte von: Ceija Stojka), Stefan Horvath. Grußworte: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann

(Text: Aussendung der VHS Roma)

Gedenkveranstaltung in Lackenbach

November 21st, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 20.11.2023 | 9:13 min

Gondolipeskero mulatintschago ande La­cken­bach 2023 — Ando 23. novemberi 1940 o aguno „Gutshof“ o „Zigeunerlager Lackenbach“ kerdo ulo. O ande tscha­pime Roma, but lendar tschave sina iste buti ker­nahi taj 10 pro­centi loj pu­mara butjatar usch­tid­nahi o avre 90 pro­centi le habeske taj pibeske le lo­geris­kere scherostar lim ulo. Ando 1. Novem­beri 1941, 2.335 dschene ande tschapim sina. Le valami 4.000 Ro­mendar taj Sintijendar ando terno dschend 1941, 2.000 ando logeri Lodz/Litz­mann­stadt taj paloda ando mur­da­ri­pes­kero logeri Chelm­no/Kulm­hof ledschim ule. 300 schel dschi 400 i befrajung le logeristar Lackenbach duach o rus­titike nimci ando april 1945 prik dschivde. Ando 6. oktoberi 1984 na dur le agune lo­geristar jek gon­doli­pes­kero than le ledschime taj mur­darde Romenge kerdo ulo.

Am 23. November 1940 wurde in einem ehemali­gen Gutshof das „Zigeuner­lager La­cken­bach“ ein­ge­richtet. Die Zahl der inhaf­tierten „Zigeuner“ schwankte nor­maler­weise zwischen 200 und 900, ein Drittel davon waren Kinder. Sie lebten in Ställen und Scheunen unter primit­ivsten Be­dingun­gen und mussten Zwangs­arbeit leisten. Read the rest of this entry »

Roundtable: Wie Selbstorganisationen stärken?

November 14th, 2023  |  Published in Einrichtungen, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romano Svato: Roundtable im Parlament in Wien, November 2023Roundtable im Parlament: Wie kann der Staat die Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen der Ro­ma und Sin­ti in Ös­ter­reich stär­ken? Struk­tu­ren und Nar­ra­ti­ve der Zu­kunft

Eine Veranstaltung von Romano Svato

→zum Video auf Youtube (Beginn: Min. 12:00)

Aus der Ankündigung von Romano Svato:
Die Bürger­rechts­bewe­gung der Rom*nja und Sin­ti*zze in Österreich be­findet sich im Um­bruch. Der­zeit gibt es Fort­schritte wie den Be­schluss zu einem Gedenk­ort in Erin­nerung an die Opfer der natio­nal­sozia­lis­ti­schen Ver­folgung. Gleich­zeitig arbeiten die meisten Selbst­organi­satio­nen unter prekä­ren Bedin­gungen und ohne jegliche nach­haltige Per­spek­tive. Die Kultur und Sprache der Roma als histo­rischer Teil europ­äi­scher Kultur bleibt das Stiefkind aller politi­schen Be­mühun­gen. Zudem existie­ren keine eigenen Orte des Aus­tausches – schon gar keine „Save Spaces“ für die Com­mu­nitys. Eine um­fas­sende An­erken­nung der Roma und Sinti bedingt jedoch immer einen vor­han­denen politi­schen Willen. Im Dialog zwischen Politik, Bürger­rechts­be­weg­ung und Künst­ler*in­nen werden Ent­wick­lun­gen und Mög­lich­keiten dis­kutiert.

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Deutsche Bahn zeigt Antiziganismus-Ausstellung

Oktober 1st, 2023  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Deutsche Bahn: Ausstellung in Dresden (Foto: Deutsche Bahn AG / Tine Jurtz)Für Toleranz und Respekt: Deutsche Bahn präsentiert erstmals Aus­stel­lung gegen Anti­ziga­nis­mus „HinterFragen. Sinti und Roma – Eine Minder­heit zwi­schen Ver­fol­gung und Selbst­be­stim­mung“ ist zu sehen bis No­vem­ber in den Haupt­bahn­hö­fen Dresden, Wiesbaden und Nürnberg.

Die Deutsche Bahn AG (DB) setzt ihr Engagement gegen Antiziganismus fort. Zum ersten Mal prä­sentiert sie die vom Bildungs­forum gegen Anti­ziganismus kon­zi­pierte Wander­aus­stel­lung „HinterFragen“ im Dresdner Haupt­bahn­hof. DB-Vor­stands­vor­sitzen­der Dr. Richard Lutz hat sie am 25. September eröffnet – gemein­sam mit Romani Rose, Vor­sitzen­der des Zentralrats Deut­scher Sinti und Roma, Katja Meier, Sächsische Staats­minis­terin der Justiz und für Demo­kratie, Europa und Gleich­stellung, sowie Dr. Mehmet Daimagüler, Be­auf­trag­ter der Bundes­regierung gegen Anti­ziganis­mus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland. Bis zum 8. Okto­ber 2023 ist die Aus­stellung im Dresdner Haupt­bahnhof zu sehen. Vom 11. Okto­ber bis 25. Oktober 2023 wird sie im Haupt­bahn­hof Wiesbaden gezeigt, an­schlie­ßend folgt vom 28. Oktober bis 12. Novem­ber 2023 der Haupt­bahn­hof Nürnberg.

Verschiedene Infopanels geben einen Überblick über die Geschichte und Gegen­wart der Sinti und Roma in Deutschland. Kernt­hemen sind Anti­ziganis­mus und Verfolgung, aber auch Selbst­bestim­mung und der lange Kampf um An­erken­nung. Mit der Prä­senta­tion der Wander­aus­stel­lung will die DB dazu bei­tragen, Vorurteile ab­zu­bauen und Grund­werte wie kultu­relle Vielfalt und Offen­heit zu stärken.

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG:

Mit dieser Ausstellung an unseren Bahnhöfen setzten wir ein deutliches Zeichen gegen anti­ziganis­tische An­fein­dungen und Übergriffe. Hass und Hetze gegen einzel­ne Gruppen sind leider wieder salonfähig. Deshalb treten wir als Deutsche Bahn noch ent­schie­dener für Toleranz und Respekt ein. Read the rest of this entry »